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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

7. Methodischer Ansatz der Studie

verfasst von: Anna Barbara Orschulik

Erschienen in: Entwicklung der Professionellen Unterrichtswahrnehmung

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

In diesem Kapitel werden sowohl die Erhebungs- als auch die Auswertungsmethoden, die zur Beantwortung der Forschungsfragen genutzt wurden, ausführlich dargestellt. Dazu wird die Stichprobe beschrieben und sowohl die Datenerhebung zur Erfassung der Professionellen Unterrichtswahrnehmung der Studierenden mittels Videovignette im Prä-Post-Design, als auch die Methode des leitfadengestützten Interviews zur Beantwortung der Forschungsfrage nach möglichen Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Professionellen Unterrichtswahrnehmung vorgestellt. Abschließend werden die Auswertungsmethoden erläutert, differenziert in die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse, im Speziellen der inhaltlich strukturierenden und der typenbildenden qualitativen Inhaltsanalyse, sowie eine ergänzende Datenanalyse.
Anhänge
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Fußnoten
1
Verbindungen zur Professionellen Unterrichtswahrnehmung können hergestellt werden, da bereits in diesem Artikel vom Wahrnehmen gesprochen wird (S. 155 f.). Ein direkter Bezug zum Konzept des Noticing ist jedoch noch nicht sichtbar.
 
2
Diekmann bezieht diese Aussage auf die Durchführung eines Interviews und somit auf die Interaktion von interviewter und interviewender Person. Da diese Videoerhebung als Interviewsituation betrachtet werden kann, bei der ein Stimulus durch den Arbeitsauftrag und die Videosituation gegeben ist und eine Antwort von den teilnehmenden Studierenden erwartet wird, kann der Faktor der Beeinflussung der interviewenden Person auf die durchführende Person im Rahmen der Videoerhebung übertragen werden.
 
3
Eine ausführliche Darstellung des Verfahrens ist bei Kaiser, Busse, Hoth, König und Blömeke (2015, S. 375 ff.) zu finden. Das Verfahren des Expertenratings ist in Hoth, Schwarz et al. (2016) dargestellt.
 
4
Dabei ist darauf hinzuweisen, dass an dieser Stelle keine vollständige Analyse durchgeführt werden kann, da diese immer von der Wahrnehmung und Interpretation der beobachtenden Person abhängig ist.
 
5
Eine umfassendere Analyse dieses Fehlers findet sich neben Malle (1993, S. 96 ff.) zum Beispiel auch bei Clement (1982, S. 16 ff.) und MacGregor und Stacey (1993, S. 217 ff.).
 
6
Die Herausarbeitung von bereits oberflächlich erkennbaren Unterschieden in den Ergebnissen der Prä- und der Posterhebung nahm etwa 30 bis 45 Minuten in Anspruch. Die Studierenden hatten in dieser Zeit eine Pause, bevor das Interview stattfand.
 
7
Diese Werte werden in der Ergebnisdarstellung nicht verwendet und dienen ausschließlich der beispielhaften Veranschaulichung des Tests.
 
8
Van Es (2011, S. 139) entwickelte vier Level, in die sie ihre Probandinnen und Probanden einteilte. Diese beinhaltet unter anderem aber keine differenzierte Betrachtung von Entscheidungen (siehe auch Abschnitt 2.​2.​3).
 
9
Das arithmetische Mittel beträgt 6,4 wahrgenommene Ereignisse pro Studierende bzw. Studierenden.
 
10
In der Abbildung und der Tabelle 7.8 sind die folgenden Probandinnen und Probanden nicht aufgenommen, da diese in Dimension 1 nur wenige Ereignisse (0 bis 4) wahrgenommen haben und demnach eine Zuordnung in der Dimension 2 nicht zielführend war: Prä9, Prä10, Prä11, Prä12, Prä14, Prä17, Prä18, Post13.
 
11
In der Abbildung und der folgenden Tabelle 7.9 sind die folgenden Probandinnen und Probanden nicht aufgenommen, da diese in Dimension 1 nur wenige Ereignisse (0 bis 4) wahrgenommen haben und demnach eine Zuordnung in Dimension 3 nicht zielführend war: Prä9, Prä10, Prä11, Prä12, Prä14, Prä17, Prä18, Post13.
 
12
Der Begiff Realtyp ist dabei nicht zu verwechseln mit dem Begriff Prototyp. Während der Realtyp aus den empirischen Daten gebildet wird und einen eigenen Typ abbildet, ist der Prototyp ein realer Fall, der die Charakteristika eines meist Idealtyps repräsentiert (Bikner-Ahsbahs (2003, S. 215), Kelle und Kluge (2010, S. 105)).
 
13
Die drei Dimensionen enthalten zwei bzw. drei Ausprägungen, sodass bei dieser Vorgehensweise 18 Merkmalskombinationen entstanden wären.
 
Metadaten
Titel
Methodischer Ansatz der Studie
verfasst von
Anna Barbara Orschulik
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-33931-9_7

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