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So prägt Mikromobilität den urbanen Verkehr

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E-Scooter, E-Bike, Lastenfahrrad und Co.: Mikromobilität verspricht vor allem in Städten eine Alternative zum Auto. Was den Trend hin zu kleinen Fahrzeugen ausmacht, lesen Sie in unserem Dossier. 

Galt im Mobilitätssektor jahrelang der Trend "immer größer, immer stärker, immer schneller", so kündigt sich allmählich eine Kehrtwende an: hin zu kleineren, leichten Fahrzeugen und mehr Mikromobilität. Die Idee dahinter: Das Automobil als Universallösung wird von kleineren und damit im Energieverbrauch und Raumbedarf effizientere Mobilitätslösungen ergänzt oder ersetzt. E-Bikes, E-Scooter, Lastenräder oder andere Kleinverkehrsmittel kommen sowohl im urbanen Bereich als auch im ländlichen Raum im ersten und letzten Glied einer Mobilitätskette immer mehr zum Einsatz. Denn Mikromobilität verspricht eine Antwort auf individuelle Mobilitätsfragen, hohes Verkehrsaufkommen und Ressourceneffizienz zu sein. Die Mikromobile ermöglichen es, kürzere Strecken schnell und ohne große Anstrengung zu bewältigen. Voraussetzung ist allerdings ein nachhaltiger Einsatz und die optimale Integration in das Verkehrssystem. Auch neue Formen der geteilten Mikromobilität ergänzen insbesondere in Städten die bestehenden Angebote und stellen dabei eine Reduzierung des CO2-Emissionen in Aussicht. Alles Wissenswerte zur Mikromobilität lesen Sie in unserem Dossier. 

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2025 | Buch

Micromobility

Perspectives from Engineering, Urban Planning, Health Sciences and Social Sciences

This book provides a comprehensive overview on micromobility, which is a mode of transportation that has become particularly popular among young people in recent years, due to the impact of the COVID-19 pandemic, and supports public transport for short distances. It includes contributions by an interdisciplinary pool of authors from civil engineering, urban and regional planning, law, social sciences, physiotherapy, and rehabilitation. It demonstrates that micromobility is a developing mode of transportation and represents a service that needs to be integrated into the transportation system.

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Der Beitrag befasst sich mit einem spezifischen Aspekt des nachhaltigen Konsums, und zwar dem Bereich der Mikromobilität. Er illustriert auf empirischer Basis am Beispiel der Einstellung zu E-Scootern in einem Hochschulumfeld sowohl wesentliche Einflussfaktoren, die für die Beurteilung der Alltagstauglichkeit dieser Form der Mikromobilität relevant sind, als auch Zusammenhänge, die bei gegebener Alltagstauglichkeit auf das voraussichtliche Nutzungsprofil und die Wahrscheinlichkeit des Erwerbs eines E-Scooters schließen lassen.

2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

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    Bildnachweise
    Transport und Mobilität mit dem Lastenrad/© Elmar Gubisch / Getty Images / iStock, AVL List GmbH/© AVL List GmbH, dSpace, BorgWarner, Smalley, FEV, Xometry Europe GmbH/© Xometry Europe GmbH, The MathWorks Deutschland GmbH/© The MathWorks Deutschland GmbH, HORIBA/© HORIBA, Outokumpu/© Outokumpu, Gentex GmbH/© Gentex GmbH, Ansys, Yokogawa GmbH/© Yokogawa GmbH, Softing Automotive Electronics GmbH/© Softing Automotive Electronics GmbH, measX GmbH & Co. KG, Hirose Electric GmbH/© Hirose Electric GmbH