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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die MikroÖkonomie beschäftigt sich mit dem
  • Entscheidungsverhalten der Unternehmen
  • Entscheidungsverhalten der privaten Haushalte
  • der Koordination des Entscheidungsverhaltens in einem System von Märkten.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

2. Haushaltstheorie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das Entscheidungsmodell des privaten Haushalts vorgestellt.
Die Konsumentscheidung hängt von den Präferenzen und dem Einkommen des Haushalts, sowie den Güterpreisen ab. Zunächst erläutern wir den Begriff der Präferenz und die Prämissen des Erklärungsmodells. Danach ptima die Begriffe Nutzen und Budgetrestriktion eingeführt und die ptimal Konsumentscheidung hergeleitet. Den Schluß des Kapitels bilden die Erläuterung der Grenzrate der Substitution und wieder einige Übungsaufgaben.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

3. Nachfrage

Zusammenfassung
Unter der Nachfrage eines Individuums versteht man den konkreten, für bestimmte Produkte und Marken artikulierten Kauiwunsch des privaten Haushalts. Dieser Kaufwunsch ist das Ergebnis des Entscheidungsverhaltens, wie wir es im vorherigen Kapitel dargestellten.
Die individuelle Nachfrage wird con den Präferenzen, dem verfügbaren Nominaleinkommen und den Preisen der Güter bestimmt. Sie läßt sich als mathematische Funktion darstellen. Hierbei erklärt man die nachgefragte Menge eines Gutes (abhängige Variable) durch das nominale Einkommen und die Güterpreise (unabhängige Variablen) bei vorgegebenen und stabilen Präferenzen. Zu jedem einzelnen Gut existiert jeweils eine individuelle Nachfragefunktion, die das Verhalten des privaten Haushalts abbildet. Um die in einem Markt insgesamt vorhandene Nachfrage eines Gites zu ermitteln, addiert man die Nachfragefunktionen über alle privaten Haushalte auf und erhält hieraus die Gesamtnachfragefunktion eines Gutes im Markt.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

4. Unternehmenstheorie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel zeigen wir, wie sich das gewinnmaximierende Verhalten der Unternehmen als Angebotsfunktion abbilden läßt:
Das Modell des Unternehmens beginnt mit Prämissen und der Zielfunktion. Dann diskutieren wir den Kostenbegriff. Die Differenz aus Erlös und Kosten liefert den Gewinn. Dessen Maximierung erlaubt die Herleitung von Preisuntergrenzen und Angebotsfunktionen der Unternehmen. Die horizontale Addition der Angebots-fiinktionen liefert die Gesamtangebotsfunktion.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

5. Produktionstheorie

Zusammenfassung
Unternehmen verfolgen in erster Linie das Ziel, Gewinn zu erzielen. Der Gewinn setzt sich aus den Erlösen und den Kosten zusammen, die bei der Herstellung und dem Vertrieb von Gütern entstehen. Drei Bestimmungsgrößen sind für die Kosten maßgeblich: 1.) die verwendete Technologie, mit Hilfe derer man Faktoren zu Verkaufsprodukten transformiert, 2.) die Entscheidungen, in denen das Unternehmen Faktormengen und Faktorkombinationen, soweit diese nicht durch die Technologie vorgegeben sind, festlegt und 3.) die Preise der im Unternehmen eingesetzten Faktoren (Dienstleistungen, Vorprodukte, Maschinen, Informationen etc.).
Thomas Bonart, Ulrich Peters

6. Gleichgewicht und Stabilität

Zusammenfassung
In den zurückliegenden Kapiteln zeigten wir, daß Angebots- und Nachfragemengen das Ergebnis optimaler Verhaltensweisen von privaten Haushalten und Unternehmen sind. Den Begriff der Optimalität verstehen wir subjektiv und individuell. Wenn der private Haushalt unter gegebenen Restriktionen seinen Nutzen maximiert, dann fuhrt dies Zusammenfassung einer (ex ante) optimalen Angebots- und Nachfrageentscheidung. Das Angebot der privaten Haushalte besteht in erster Linie aus der täglichen Arbeitskraft (vgl. Abschnitt 3.6, S. 49). Zusätzlich Zusammenfassung seiner Arbeitskraft besitzt der private Haushalt Grundstücke, Häuser, Wertpapiere und Geld und verdient ein Gehalt, Pacht, Miete, Dividenden und Zinsen. Die erwarteten Einnahmen bestimmen sein Budget, welches wiederum für nachgefragte Waren und Dienstleistungen verplant wird. Unternehmen transformieren Vorprodukte in Verkaufeprodukte, um ihren Gewinn Zusammenfassung maximieren. Wenn wir nun alle Entscheidungen der privaten Haushalte und der Unternehmen zusammenfassen (Aggregation, vgl. Abschnitte 3.3, S. 38 und 5.9, S. 113), gelangen wir für jedes Gut Zusammenfassung einer Angebots- und einer Nachfragemenge. Wir zeigten ebenfalls, daß die Angebotsund die Nachfragemengen von den herrschenden Marktpreisen abhängen, so daß wir Funktionen definieren können, die den Zusammenhang zwischen den Mengen und Preisen beschreiben.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

7. Unvollkommener Wettbewerb

Zusammenfassung
In polypolistischen Märkten können Anbieter und Nachfrager keinen Einfluß auf die Preise ausüben, da ihre Mengen zu klein sind. Die Akteure reagieren vielmehr auf die Marktpreise durch Mengenentscheidungen. Das Verhalten der Akteure beschreiben wir durch wohlgeformte Angebots- und Nachfragefunktionen. Der Markt verhält sich, als steuerte ihn ein Auktionator. Die „unsichtbare Hand“ (A. Smith) verändert die Preise in kleinen Schritten, bis ein Gleichgewicht gefunden ist. Wenn jedoch die Mengenreak-tionen schnell erfolgen und Unternehmen und private Haushalte im Ungleichgewicht tauschen, paßt das Auktionatormodell nicht mehr zur Beschreibung der Ereignisse in unserem Marktsystem Es kann zu großen Oszillationen der Preise und Mengen kommen. Durch den Wechsel von Erwartungen und Enttäuschungen lernen die Akteure, sich mit ihren Mengenreaktionen zurückzuhalten. Hierdurch verringern sich die Schwankungen, so daß ein schrittweiser Prozeß in das Gleichgewicht möglich erscheint.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

8. Wohlfahrtsökonomie

Zusammenfassung
Stellen wir uns eine Gesellschaft vor, in der private Haushalte aller Güter beraubt sind. Wenn wir jetzt auf die privaten Haushalte Güter zur Konsumption verteilen, dann entsteht Nutzen. Allerdings wäre es ein großer Zufall, wenn diese willkürliche Güterverteilung optimal für die vielen Entscheidungsträger wäre. Private Haushalte beginnen deshalb, Güter zu tauschen. Hierdurch steigt ihr Nutzen. Außerdem gründen sie Unternehmen und setzen die Güter als Faktoren zur Herstellung anderer Güter ein, die letztlich wieder zum Konsum bereitstehen. Hierdurch kommt es nochmals zu einer Nutzensteigerung für die Menschen in unserem System. Eine freie Marktordnung gestattet den Tausch und die Unternehmensgründungen, wodurch sich der Gesamtnutzen, den wir auch als Wohlfahrt bezeichnen, erhöht, bis das System ins Gleichgewicht kommt.
Thomas Bonart, Ulrich Peters

9. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Thomas Bonart, Ulrich Peters

Backmatter

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