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2023 | Buch

Mikroökonomik im Bachelor-Studium

Eine Einführung mit Lernvideos

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Über dieses Buch

Die Mikroökonomik als Teil der Volkswirtschaftslehre befasst sich mit Haushalten und Unternehmen als Nachfrager und Anbieter von Gütern. Sie liefert wichtige Erkenntnisse zum Verhalten dieser Marktteilnehmer: Warum schließen sich Unternehmen zu Kartellen zusammen und warum ist dies volkswirtschaftlich problematisch? Warum sind rote Rosen am Valentinstag teurer als sonst? Auch politische Entscheidungsträger profitieren von den Erkenntnissen der Mikroökonomik, indem sie die Wirkungen ihres Handelns besser abschätzen können. Dieses multimediale Lehrbuch vermittelt die Grundzüge und Instrumente der Mikroökonomie auf völlig neue Weise. Neben klassischen Texten enthält es längere Lernvideos, in denen Inhalte erläutert werden. Sie sind damit wichtiger Bestandteil der Wissensvermittlung. Leser:innen werden zu Zuschauer:innen. Es passt sich damit perfekt an das geänderte Lernverhalten der Studierenden an. Zusätzliche Fragen per App: Laden Sie die Springer-Nature-Flashcards-App kostenlos herunter und nutzen Sie exklusives Zusatzmaterial, um Ihr Wissen zu prüfen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Einführung
Zusammenfassung
Dieses Kapitel stellt eine Einführung in das Lehrbuch dar. Dazu erfolgt eine Erläuterung über den Einsatz der unterschiedlichen multimedialen Elemente (Videos, Übungsaufgaben, Flashcards). Darüber hinaus wird ein Überblick über die Struktur des Lehrbuchs gegeben. Es wird dargestellt, welche Rolle die Mikroökonomik in einer Volkswirtschaft spielt und warum der Staat die Akteure eines Marktes (Haushalte und Unternehmen) gut verstehen sollte, bevor er in Märkte eingreift. Das Verständnis von Märkten ist hier wesentlich.
Korbinian von Blanckenburg
2. Die Verbraucher (Haushaltstheorie)
Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird in die Haushaltstheorie eingeführt. Im Fokus stehen dabei die Verbraucher als Konsumenten bzw. Nachfrager von Gütern. Zunächst wird das Konzept der Nutzenmaximierung von Haushalten erläutert. Hierzu dient die Betrachtung von Nutzenfunktionen. Anschließend erfolgt die Analyse von Nutzenveränderungen, dem sogenannten Grenznutzen. Es werden das 1. Gossensche Gesetz sowie das Konzept zur Grenzrate der Substitution bei Indifferenzkurven vorgestellt. Im Anschluss daran wird die Budgetbeschränkung der Haushalte eingeführt, die eine Limitation der Nutzenmaximierung darstellt. Den Schlusspunkt des Kapitels bildet die Herleitung des Optimalpunktes, also des Konsumgüterbündels, das ein Verbraucher unter beschränktem Nutzen konsumieren würde, um einen möglichst hohen Nutzen zu erreichen.
Korbinian von Blanckenburg
3. Die Produktion (Unternehmenstheorie)
Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird in die Unternehmenstheorie eingeführt. Im Fokus stehen dabei Unternehmen als Hersteller von Konsumgütern. Mit der Produktionsfunktion wird der Zusammenhang zwischen Produktionsfaktoren und produzierter Menge aufgezeigt, in dessen Kontext auch die Isoquante erörtert wird. In einem Überblick werden substitutionale und komplementäre Produktionsfaktoren sowie Produktionsprozesse dargestellt, die im Anschluss um die Budgetbeschränkung der Unternehmen erweitert werden und woraus letztlich das optimale Produktionsniveau, in dem die unternehmerischen Gewinne maximiert werden, abgeleitet wird.
Korbinian von Blanckenburg
4. Nachfrage und Angebot auf Wettbewerbsmärkten
Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst die individuelle Nachfrage- und Angebotsfunktion erklärt, woraus im Anschluss die Marktnachfrage und das Marktangebot abgeleitet werden. Es erfolgt eine Darstellung der normalen Preisreaktion dieser Funktionen, die sich im Gesetz der Nachfrage und des Angebots wiederfinden. Anschließend wird erläutert, wie sich die Nachfrage und das Angebot verhalten, wenn es auf Märkten zu einem exogenen Schock, also zu relevanten Ereignissen außerhalb des Marktes, kommt. Wie verändert sich die Nachfrage bei Veränderung des Einkommens der Konsumenten, der Preise von Substituten oder komplementären Gütern, der Präferenzen und Erwartungen der Bevölkerung oder schlicht der Anzahl der Nachfrager? Und wie reagiert das Angebot auf eine Veränderung von Inputpreisen, Technologien, Erwartungen oder der Anzahl an Verkäufern? Anschließend werden Nachfrage- und Angebotsfunktion in einem Marktdiagramm zusammengeführt. Das Gleichgewicht wird als Schnittpunkt, von dem eine „magische“ Anziehungskraft ausgeht, erläutert. Dies zeigt sich, wenn sich Märkte im Ungleichgewicht befinden, also eine Übernachfrage oder ein Überangebot besteht. Es wird erläutert, dass funktionierende Märkte ein Ungleichgewicht über Preisveränderungen ausgleichen können. Wie stark Märkte auf Veränderungen reagieren und wie schnell sie wieder zum Gleichgewicht zurückfinden, hängt von der Reaktionsintensität von Angebot und Nachfrage ab, die über Elastizitäten bestimmt wird.
Korbinian von Blanckenburg
5. Wohlfahrtsökonomik
Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfolgt eine Einführung in die Wohlfahrtsökonomik. Dazu wird zunächst die Konsumenten- und die Produzentenrente definiert. Die volkswirtschaftliche Wohlfahrt ergibt sich dann als Summe dieser Renten. Es wird weiterhin verdeutlicht, wie sich die Konsumenten- und die Produzentenrente verändern, wenn sich die Marktpreise verändern. Auf dieser Grundlage wird dann das Wohlfahrtsoptimum als markteffizientes Ergebnis im Gleichgewicht hergeleitet.
Korbinian von Blanckenburg
6. Das Problem von Marktmacht
Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird Marktmacht als Ausgangspunkt für Wohlfahrtsverluste betrachtet. Zunächst erfolgt eine Wohlfahrtsbetrachtung beim Monopol. Existiert nur ein einziger Anbieter auf einem Markt, wird dieser die Angebotsmenge reduzieren und die Preise erhöhen. Dies vergrößert die Produzentenrente, verkleinert aber erheblich die Konsumentenrente. Insgesamt entsteht bei dieser Cournot-Lösung ein relevanter Wohlfahrtsverlust im Vergleich zu einer Situation mit Wettbewerb. Anschließend wird gezeigt, dass auch bei Oligopolen Wohlfahrtsverluste drohen. Dies gilt vor allem für den simultanen Mengenwettbewerb à la Nash-Cournot im Duopol. Ähnliches gilt für die Kollusion, bei der sich mehrere Unternehmen koordinieren. Beim Preiswettbewerb nach Bertrand entstehen hingegen keine Wohlfahrtsverluste.
Korbinian von Blanckenburg
7. Lösungen der Übungsaufgaben
Zusammenfassung
Ist die Nutzenfunktioneine geeignete Funktion, um den Zusammenhang zwischen den konsumierten Gütermengen x und y und dem Nutzen U eines Haushalts zu beschreiben?
Korbinian von Blanckenburg
8. Anhang: Mathe-Kompendium
Zusammenfassung
In dem Video hinter dem folgenden QR-Code verbirgt sich ein Video, in dem grundlegende mathematische Funktionen wiederholt werden. Insbesondere finden Sie hier wichtige Grundlagen zum Verlauf, zu Nullstellen und zur Achsenabschnittsberechnung von:
Korbinian von Blanckenburg
Backmatter
Metadaten
Titel
Mikroökonomik im Bachelor-Studium
verfasst von
Korbinian von Blanckenburg
Copyright-Jahr
2023
Electronic ISBN
978-3-658-41460-3
Print ISBN
978-3-658-41459-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-41460-3