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Über dieses Buch

Gegenstand des Buches ist die Erklärung des Angebots- und Nachfrageverhaltens von Haushalten und Unternehmungen und ihr Zusammenwirken auf Güter- und Faktormärkten. Zentrales Analysekonzept ist dabei das (allgemeine) Gleichgewicht. Das Buch macht von der algebraischen Methode rigoros Gebrauch, es verwendet auch moderne dualitätstheoretische Konzepte, die im weiteren Studium von großem Nutzen sind: das Envelope-Theorem und die Optimalwertfunktionen. Studierende erhalten mit diesem Lehrbuch einen kompakten Überblick über das mikroökonomische Instrumentarium, das sie über das gesamte Studium der Volkswirtschaftslehre benötigen. Die 7. Auflage wurde umfassend überarbeitet und aktualisiert. Zusätzliche Praxisanwendungen verbessern die Anschaulichkeit der Darstellung.

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst der Begriff Mikroökonomik von der Makroökonomik abgegrenzt und die Vorgehensweise in der mikroökonomischen Theorie erläutert. Anschließend werden wichtige Begriffspaare (einzelwirtschaftlich – gesamtwirtschaftlich, Partialanalyse – Totalanalyse, positiv – normativ, statisch – intertemporal – dynamisch) eingeführt. Schließlich wird der Aufbau des Lehrbuchs an Hand des mikroökonomischen Kreislaufmodells mit zwei Typen von Wirtschaftssubjekten (Haushalten und Unternehmungen) und zwei Arten von Märkten (Konsumgüter- und Faktormärkten) erläutert. Durch das Zusammenwirken von Angebots- und Nachfragefunktionen der jeweiligen Akteure auf Wettbewerbsmärkten sollen Preise im allgemeinen Gleichgewicht erklärt und dessen normative Eigenschaften untersucht werden.
Friedrich Breyer

2. Produktion und Kosten

Zusammenfassung
In der Produktionstheorie werden die technischen Restriktionen beschrieben, die den Handlungsmöglichkeiten einer Unternehmung zugrunde liegen und diese begrenzen. Dabei werden zentrale Konzepte wie technische Effizienz, Isoquante, Produktionsfunktion, Skalenerträge, Grenzproduktivität und Substitutionselastizität eingeführt. Darauf aufbauend, beschäftigt sich die Kostentheorie mit dem optimalen, d. h. kostenminimierenden Verhalten einer Unternehmung, die ihre Ausbringungsmenge nicht selbst wählen kann und ihre Produktionsfaktoren auf Wettbewerbsmärkten einkauft. Wichtige Fragestellungen sind die komparativ-statischen Eigenschaften von „bedingten“ Faktornachfragefunktionen sowie die Eigenschaften der langfristigen Kostenfunktion, die mit Hilfe des Envelope-Theorems beantwortet werden. Abschließend werden kurzfristige Kostenfunktionen betrachtet, die sich ergeben, wenn die Unternehmungen nicht alle ihre Einsatzfaktoren frei variieren kann.
Friedrich Breyer

3. Unternehmen und Märkte

Zusammenfassung
Gegenstand dieses Kapitels ist das Marktverhalten gewinnmaximierender Unternehmungen auf Absatzmärkten mit verschiedenen Marktstrukturen (vollkommener Wettbewerb, Monopol und Oligopol). Dazu werden zunächst allgemeine Eigenschaften der Erlösfunktion untersucht sowie Bedingungen für die Gewinnmaximierung abgeleitet, die in allen Marktformen erfüllt sein müssen. Im zweiten Abschnitt werden Eigenschaften der Güterangebots- und Faktornachfragefunktionen einer Unternehmung betrachtet, die im Wettbewerb steht. Der dritte Abschnitt behandelt die Monopolunternehmung und untersucht die mit ihr verbundenen Wohlfahrtsverluste sowie das Phänomen der Preisdiskriminierung. In einem Exkurs wird gefragt, wie ein Monopsonist auf dem Arbeitsmarkt auf die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns reagiert. Der letzte Abschnitt ist, basierend auf dem spieltheoretischen Konzept des Nash-Gleichgewichts, den unterschiedlichen Theorien der Preisbildung auf Oligopolmärkten (Bertrand, Cournot, Stackelberg) sowie der Kartellbildung gewidmet.
Friedrich Breyer

4. Haushalte, Konsum und Arbeitsangebot

Zusammenfassung
Dieses Kapitel ist der Theorie des Haushalts gewidmet. Zentrale Begriffe wie Präferenzordnung, Indifferenzkurven, Nutzenfunktion und Budgetmenge werden eingeführt und dazu verwendet, rationales Verhalten des Haushalts auf Konsumgütermärkten und als Arbeitsanbieter zu erklären. Dabei wird die Dualitätstheorie mit ihren Konzepten Marshall’sche und Hicks’sche Nachfragefunktionen, indirekte Nutzenfunktion und Ausgabenfunktion dazu, Einkommens- und Substitutionseffekte einer Preisänderung zu analysieren. Die dabei verwendete Slutsky-Zerlegung wird auch für den Fall definiert, in dem der Haushalt eine Anfangsausstattung mit Gütern (z. B. Arbeitszeit) besitzt, und dient dazu, Einkommens-und Substitutionseffekte des Arbeitsangebots und – in einem Zwei-Perioden-Modell – des Spar- und Kreditaufnahmeverhaltens zu untersuchen. Im letzten Abschnitt werden Theorien des Verhaltens bei Unsicherheit, insbesondere die Maximierung des Erwartungsnutzens eingeführt und auf die Nachfrage nach Versicherungen angewendet.
Friedrich Breyer

5. Allgemeines Gleichgewicht und Wohlfahrt

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist die Erklärung von Preisen in einer Ökonomie, in der auf allen Güter- und Faktormärkten vollkommener Wettbewerb herrscht. Zentrales Analysekonzept ist dabei das allgemeine Gleichgewicht, dessen positive und normative Eigenschaften untersucht werden. Neben der Frage der Existenz eines Gleichgewichts geht es vor allem um die Frage seiner Pareto-Optimalität, die zunächst für Tauschökonomien und anschließend für Ökonomien mit Produktion beantwortet wird. Es wird gezeigt, wie die Eigenschaften von Pareto-optimalen Allokationen durch die Lösung eines spezifischen Optimierungsproblems ermittelt werden können. Diese Analyse mündet in der Formulierung des Ersten Hauptsatzes der Wohlfahrtstheorie, der zwar nicht bewiesen, aber durch Vergleich der Marginalbedingungen, die in einem allgemeinen Gleichgewicht und in einem Pareto-Optimum gelten, plausibel gemacht wird. Abschließend wird gezeigt, warum diese in einer Ökonomie mit einem Monopolmarkt nicht erfüllt sind.
Friedrich Breyer

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