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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Der ältere Arbeitnehmer in der Industriegesellschaft

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1. Gesellschaftliche Entwicklung

Zusammenfassung
Ein ungebrochenes Verhältnis zum Älterwerden, zur biologischen Entwicklung des Menschen, kennzeichnet viele Gesellschaften, in denen das Ansehen des Individuums mit zunehmendem Alter steigt, unabhängig von der dadurch bedingten veränderten Leistungsfähigkeit. Bei vielen Kulturvölkern, so z. B. bei Griechen und Römern, kam dem älteren Menschen eine besondere Bedeutung zu. Sein Ansehen stand Über dem des Jüngeren, die Erfahrung der Weisen galt als besondere Wertschätzung. Die Senatoren im alten Rom begründeten ihren Einfluß auf die Politik und den Staat nicht ausschließlich auf politische Macht, sondern auf ihre Stellung, die sie wegen ihres Alters innerhalb der Gesellschaft hatten.
Günther Speckner

2. Die berufliche Leistungsfähigkeit im höheren Lebensalter

Zusammenfassung
Altern ist für jeden ein biologisches Gesetz, ein Prozeß, der sich durch das gesamte menschliche Leben hinzieht. Dieser Situation kann sich letztlich niemand entziehen. Der Altersvorgang läuft für jeden Menschen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ab. Eine Vielzahl von Faktoren haben dabei Einfluß auf den individuellen Altersvorgang. Eine genaue Abgrenzung zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern wird deshalb nicht immer sinnvoll sein. Viele personalpolitische Entscheidungen in den Betrieben gehen von der Annahme aus, daß bereits mit einem Alter von 40 Jahren der einzelne Mitarbeiter nicht mehr in der Lage ist, sich den neuen Wandlungen der Technik anzupassen, und daß daraus Umstellungsschwierigkeiten entstehen können.
Günther Speckner

Der ältere Mitarbeiter im Betrieb

Frontmatter

1. Maßnahmen der Personalpolitik

Zusammenfassung
„Hätte ich das gewußt, was mich in diesem Betrieb erwartet, so wäre ich am besten draußen geblieben“, hört man oft schon nach wenigen Tagen von neuen Mitarbeitern. Dabei meint der Neue sehr oft nicht den Arbeitsplatz, die Arbeitsgestaltung oder seine Tätigkeit selbst, sondern er ist ganz einfach unzufrieden mit dem Betriebsklima, seinen Kollegen und seinen Vorgesetzten.
Günther Speckner

2. Maßnahmen der betrieblichen Sozialpolitik

Zusammenfassung
18 Jahre hat der nun 52-jährige Karl Kurz in der feinmechanischen Fertigung einer Elektrogerätefabrik in der Kleinstadt B. gearbeitet. Durch die rasante technische Entwicklung und die Einführung der Mikroprozessoren sah sich die Firma nun gezwungen, Arbeitsplätze einzusparen. Rationalisierung zur Sicherung einiger weniger Arbeitsplätze ist das Motto. Karl Kurz soll, so hat er vor einigen Tagen erfahren, zum Jahresende wegen Auftragsmangel entlassen werden. Der Betriebsrat hat bereits einen Sozialplan ausgehandelt. Kurz wird eine Abfindung von einigen tausend Mark erhalten. Ein paar Monate wird er damit sicher über die Runden kommen. Wird er sobald wieder einen neuen Arbeitsplatz finden? In seiner Stadt wohl kaum.
Günther Speckner

Rechtliche Vorschriften — Praktische Beispiele

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1. Gesetzliche und tarifvertragliche Vorschriften

Zusammenfassung
Das Betriebsverfassungsgesetz 1972 hat durch seine Novellierung eine Fülle von rechtlichen Vorschriften, die für ältere Arbeitnehmer wirksam werden, erhalten.
Günther Speckner

2. Praktische Beispiele

Zusammenfassung
Die Probleme älterer Mitarbeiter sind vielschichtig. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und vor sinkenden Einkommen durch technischen Fortschritt und Rationalisierung steht im Vordergrund. Ebenso belastend ist das Problem des plötzlichen und unabänderlichen Überganges vom aktiven Arbeitsleben in einen meist passiven Ruhestand und der dabei häufig auftretende „Pensionierungsschock“ durch fehlende Vorbereitung auf das Erreichen der Altersgrenze.
Günther Speckner

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