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Über dieses Buch

Vor dem Hintergrund fehlender Naturerfahrungen sowie der zunehmend digital geprägten Lebenswelt der Lernenden entwickelt Luise Knoblich ein didaktisches Verfahren mit Schwerpunkt Biodiversität für den Biologieunterricht an außerschulischen Lernorten unter Nutzung von Smartphones. Die praktische Umsetzung der aus dem zehnschrittigen Verfahren resultierenden biologisch basierten GPS-Touren („Biotracks“) hat gezeigt, dass Biotracks positive Wirkungen auf die Umweltbildung, speziell die Umwelteinstellungen, das Umweltwissen und -handeln der Lernenden haben können. Durch das Biotrack-Verfahren werden neue Lehr- und Lernmethoden erweitert. Weitere Kennzeichen sind die breite Anwendbarkeit, der Beitrag zur Forschung sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Einleitungskapitel ist wie folgt strukturiert: Nach der Erläuterung des Grundansatzes vorliegender Abhandlung sowie einem überblicksartigen Einblick in den themenbezogenen Forschungsstand wird die Relevanz des gewählten Themas für Wissenschaft und Gesellschaft aufgezeigt. Nach der Ableitung der Forschungsfrage und der Vorstellung entwickelter Hypothesen und zugehöriger Methoden werden die Ziele des Buches geschildert. Eine Skizze zum Aufbau der Arbeit schließt das erste Kapitel ab.
Luise Knoblich

Kapitel 2. Biodiversität

Zusammenfassung
Im Rahmen des vorliegenden Kapitels erfolgt zu Beginn eine allgemeine begriffliche Einführung, die Darstellung zentraler Biodiversitätsebenen sowie grundlegender Ausführungen zu Wert, Gefährdung und Schutz der Biodiversität. Anschließend soll anhand einer Lehrplan- und Schulbuchanalyse in Verbindung mit einem Lehrplanvergleich und der Vorstellung eines Biodiversitäts-Moduls die erste Hypothese dieser Arbeit (H1, s. Tab. 1) diskutiert werden. Die Hypothese lautet: „Biodiversität wird in Thüringer Lehrplänen und Schulbüchern nur marginal thematisiert“.
Luise Knoblich

Kapitel 3. Bildung

Zusammenfassung
Ausgehend von der Schilderung des zugrundeliegenden Bildungsverständnisses, der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und der Verortung von Bildungsebenen werden ausgewählte Ministerien vorgestellt. Das Kapitel zielt auf die Diskussion der Hypothese H2 ab: „Biodiversität nimmt in den Nationalen Bildungsstandards und im Thüringer Bildungsplan einen geringen Stellenwert ein.“ Hierzu werden die Nationalen Bildungsstandards sowie – nach einem Exkurs zum Deutschen Bildungsserver – der Thüringer Bildungsplan einer Analyse unterzogen (s. Kap. 3.5 – Kap. 3.7).
Luise Knoblich

Kapitel 4. Biologieunterricht

Zusammenfassung
Das dritte „ökologische B“, das für Biologieunterricht steht, wird in diesem Kapitel analysiert. Nach einigen grundlegenden Bemerkungen zur Wissenschaft der Biologiedidaktik werden vor dem Hintergrund von Lernprozessen im Biologieunterricht motivations- und interessenbezogene Aspekte sowie das Prinzip des forschenden Unterrichts in Verbindung mit entdeckendem Lernen in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Die sich anschließenden Teilkapitel zum fächerübergreifenden Biologieunterricht, dem Lernen an außerschulischen Lernorten und der Anwendung biologischer Arbeitstechniken zielen primär auf die Diskussion der zentralen Hypothese H3 dieses Kapitels ab: „Außerschulischer Biologieunterricht bietet ein hohes interdisziplinäres Potenzial und schult in hohem Maße essenzielle biologische Arbeitstechniken“.
Luise Knoblich

Kapitel 5. Vernetzung der Bereiche „Biodiversität“, „Bildung“ und „Biologieunterricht“

Zusammenfassung
Das fünfte Kapitel fokussiert nach einer Charakterisierung des ausgewählten Naturparks „Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale“ in Verbindung mit der Thematisierung zentraler Naturschutzaspekte die Vorstellung des entwickelten Verfahrens zur Erstellung biologisch basierter GPS-Touren (Biotracks). Im Zusammenhang mit der Schilderung von Vorüberlegungen, Charakteristika und Teilschritten des Verfahrens sowie der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels zum Thema „Fotosynthese“ soll die nachstehende Hypothese H4 (s. Kap. 1.4) diskutiert werden: „Das Biotrack-Verfahren dient zur Verknüpfung der drei Bereiche ‚Biodiversität‘, ‚Bildung‘ und ‚Biologieunterricht‘ und kann auch zur Vermittlung wissenschaftlich schwer zugänglicher Lehrplanthemen angewendet werden“. Den Abschluss bilden Ausführungen zu Potenzial und Grenzen des Verfahrens, bevor eine abschließende Diskussion zu obiger Hypothese vorgenommen sowie zentrale Schwerpunktlegungen vorliegenden Kapitels dargelegt werden.
Luise Knoblich

Kapitel 6. Methodische Umsetzung zur Erprobung der Biotracks

Zusammenfassung
Das vorliegende sechste Kapitel nimmt einen besonderen Stellenwert ein, da es die praktische Erprobung des in Kap. 5 beschriebenen Biotrack-Verfahrens vorstellt. Die mit Schulklassen im Rahmen der empirischen Studie veranstalteten Schülerexpeditionen dienen dabei als Praxistest der aus dem Verfahren resultierenden Biotracks. Ausgehend von der zu diskutierenden Hypothese H5 (s. Kap. 1.4): „Biotracks haben positive Wirkungen auf die Umwelteinstellungen, das Umweltwissen und das Umwelthandeln von Schülern“ baut Kap. 6 auf folgende Gliederung auf: Nach einer Skizzierung des Untersuchungsdesigns, der Vorstellung der Erhebungsinstrumente sowie zentraler Aspekte der Datenauswertung werden die zwei Schülerexpeditionen präsentiert, die der praktischen Erprobung der Biotracks dienen.
Luise Knoblich

Kapitel 7. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beabsichtigt nach der Beantwortung der Forschungsfrage (F, s. Kap. 1.4) in Verbindung mit der Zusammenführung der zentralen Schwerpunktsetzungen der vier theoretischen Kapitel das Aufgreifen und die abschließende Diskussion der fünf im Rahmen dieser Arbeit fokussierten Hypothesen (H1-H5, s. Kap. 1.4). Danach wird eine Überprüfung der zehn Ziele (Z0-Z9, s. Abb. 1) vorgenommen, bevor ein Ausblick das Schlusskapitel abrundet.
Luise Knoblich

Backmatter

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