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Über dieses Buch

Dieses Buch ist sowohl ein Plädoyer für Demut als wichtige Führungskompetenz für das 21. Jahrhundert als auch ein Augenöffner dafür, was Demut erreichen kann: für die Mitarbeiter, das Unternehmen und die Führungskraft selbst. Bislang ist Demut eine Rarität im Management. Um den Erfolg des Unternehmens im kommenden Zeitalter sicherzustellen, um Mitarbeiter zu halten und zu motivieren und um selbst als Führungskraft stabil zu bleiben, muss sich das ändern, denn nur mit reduziertem Ego können Führungskräfte den Wandel im 21. Jahrhundert meistern.

Mit Demut lassen Führungskräfte eine neue Kultur ins Unternehmen einziehen: Wo heute viele Führungskräfte ohne Anerkennung, mit fehlendem Respekt und unkontrolliertem Verhalten agieren, zieht eine Professionalität ein, die mit Klarheit und Wärme die Mitarbeiter in schwierigen Zeiten stärkt und führt. Mit Demut können Führungskräfte ihre Stärken und Schwächen erkennen, das eigene Ego im Griff halten und andere für das anerkennen was sie sind und sein können.

Das Buch ist wissenschaftlich fundiert sowie praxisrelevant für den beruflichen Alltag von Unternehmern und Führungskräften – vom Teamleiter bis zum Topmanager. Es enthält zahlreiche Fallbeispiele aus der Unternehmenswelt, eigene Erfahrungen der Autorin aus der Beratung und Lehre, Zahlen, Daten, Fakten sowie wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Demut als Führungskompetenz. Die Autorin zeigt, wie sich Demut messen lässt und wie sich der bewusste Einsatz von Demut positiv auf die gesamte Organisation, die Mitarbeiter und die Führungskraft selbst auswirkt.

Aus dem InhaltWo stehen wir in Sachen Demut heute?Definition von Demut für den UnternehmensalltagWas bringt Demut den Mitarbeitern, dem Unternehmen, der Führungskraft: z.B. mehr Leistung, erfolgreichere Strategie, bessere KulturBereitschaft, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennenStärken anderer wahrnehmenLernfähigkeit bzw. Offenheit für neue Ideen und FeedbackDas große Ganze sehenDie Grenzen und Nachteile von DemutBeispiele von Demut als Inspiration

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Es geht um Mut bei der Demut – den Mut, sich wirklich so zu sehen, wie man ist; andere anzuerkennen für das, was sie tun; immer offen und lernfähig zu sein; sowie zu verstehen, dass man nur ein kleiner Teil eines größeren Ganzen ist. Diese grundsätzliche Tugend Demut ist in unserer Zeit vonnöten. Wer sich auf das Buch einlässt, wird nicht nur daran wachsen, sondern auch verstehen, welch positiven Effekt Demut für Mitarbeiter, das Unternehmen und die Führungskraft bringt.
Franziska Frank

2. Wo stehen wir in Sachen Demut heute?

Zusammenfassung
Demutsvolles Verhalten ist zuweilen negativ konnotiert und wird von professionellen Anlegern und der Presse erst auf den zweiten Blick honoriert. Allerdings wünschen sich nicht nur die Mitarbeiter ganz klar Demut bei ihren Führungskräften, sondern die heutige Zeit mit ihren Umbrüchen, Krisen und Chancen verlangt regelrecht danach. Die Daten zeigen, dass Demut bislang nur von wenigen Führungskräften in Deutschland gelebt wird – es gibt viel Luft nach oben.
Franziska Frank

3. Definition von Demut für den Unternehmensalltag

Zusammenfassung
Demut wurde lange als eine Tugend der Mäßigung, Klugheit und Selbsterkenntnis angesehen. In den letzten Jahrhunderten bekam sie einen Beiklang von minderwertig, schwächlich und etwas naiv. Die moderne Forschung rückt den Begriff Demut wieder in ein helleres Licht mit vier Kernelementen: Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen, Anerkennen anderer, Offenheit und Lernbereitschaft sowie dem Erkennen eines größeren Ganzen. Intellektuelle und interkulturelle Demut werden als Unterelemente aufgefasst. Demut wird nicht als Führungsstil gesehen, sondern als grundsätzliche Tugend, die jeden Führungsstil ermöglicht und gelernt werden kann.
Franziska Frank

4. Wie misst man Demut?

Zusammenfassung
Jemanden zu fragen, ob er mit Demut führt, wird zu falschen Ergebnissen führen: Der Demutsvolle, der weiß, wie groß die Welt ist und wie klein er, wird sich leicht unterschätzen; derjenige, der voller Hybris ist, wird sich überschätzen. Zudem haben nicht alle das gleiche Verständnis davon, was hinter dem Wort steht. Die Lösung besteht darin, Fragebogen zu nutzen, welche die einzelnen Elemente von Demut abfragen, ohne das Wort als solches zu verwenden. Zudem sollte man die Eigenanalyse durch Fremdanalyse ergänzen.
Franziska Frank

5. Was bringt Demut

Zusammenfassung
Demut wäre nicht erstrebenswert, wenn sie nicht messbare Effekte zeigen würde. In den letzten zehn Jahren hat die Forschung in hunderten von Projekten messbare, zum überwiegenden Teil positive Ergebnisse von Demut festgestellt. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen: Auswirkungen einer demutsvollen Führungskraft auf die Mitarbeiter (z. B. in Bezug auf Leistung oder Kreativität), Resultate für das gesamte Unternehmen (z. B. in Bezug auf Strategie oder Kultur), sowie Konsequenzen für die Führungskraft selber (z. B. in Bezug auf Leistung oder Stress).
Franziska Frank

6. Bereitschaft, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen (und zu zeigen)

Zusammenfassung
Um die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen, muss jeder ein paar Stolpersteine vermeiden: von der vielleicht schiefen Selbstwahrnehmung bis hin zur schwierigen Interaktion mit anderen. Es geht ebenso um Narzissmus und übermäßiges Selbstvertrauen, wie um eine Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten und der eigenen Grenzen. Hält man sich und seine Aussagen für zu eindeutig oder nimmt sich zu wichtig? Werkzeuge werden an die Hand gegeben, um die eigenen Stärken und Schwächen Schritt für Schritt für den derzeitigen wie für einen zukünftigen Job zu analysieren.
Franziska Frank

7. Stärken anderer anerkennen

Zusammenfassung
Bei der Anerkennung anderer geht es viel um Wahrnehmung. Es fällt schwer, andere richtig wahrzunehmen, wobei sich das üben lässt. Die Folgen von Anerkennung sind enorm, was Leistung und Motivation beim Anerkannten anbelangt. Es wird behandelt, wie sich Anerkennung zeigen lässt, sowie welchen Modellen man folgen kann, um neben dem Positiven auch das Negative oder zu Verändernde gut zu platzieren.
Franziska Frank

8. Lernfähigkeit bzw. Offenheit für neue Ideen und Feedback

Zusammenfassung
Lernfähigkeit setzt voraus, gewisse Defizite bei sich nicht zu akzeptieren, sondern bereit zu sein, sich unbequemen Lernerfahrungen auszusetzen. Wichtig ist zu verstehen, dass das meiste lernbar ist, dass Fehler eine große Hilfe sein können und dass es grundsätzlich auf den eigenen Mindset ankommt. Achtsamkeitsübungen helfen dabei, das eigene Gehirn fürs Lernen zu öffnen und den Fokus darauf zu legen, eine Kultur des Lernens im eigenen Team oder im Unternehmen zu schaffen.
Franziska Frank

9. Das größere Ganze sehen

Zusammenfassung
Es ist leicht, den Fokus auf die momentane Situation zu legen, ohne sich mit dem eigenen Leben und dem Leben der anderen um einen herum in Perspektive zu setzen. Will man sich in Perspektive setzen, muss man jegliche Opferrolle abstreifen und sich immer wieder bewusst machen, dass man endlich und ersetzbar ist. Zudem muss man verstehen, was in einem und um einen herum passiert. Hierfür werden in diesem Kapitel Werkzeuge bereitgestellt.
Franziska Frank

10. Die Grenzen und Nachteile von Demut

Zusammenfassung
Es gibt selbst bei Demut Grenzen und Nachteile. Viele davon lassen sich leicht umgehen oder kompensieren. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass an manchen Stellen die positive Wirkung von Demut durch einen selbst, durch andere oder durch die vorherrschende Kultur konterkariert werden kann. Wo Demut nicht echt ist, wo Mitarbeiter sich zu weit entfernt von der Führungskraft fühlen, wo es an Kompetenz fehlt oder ein anderes Image wichtig ist, muss sich jede Führungskraft überlegen, welche Tugenden und Verhaltensweisen sie vielleicht zuerst einsetzen muss, bevor sie auf Demut zurückgreifen kann.
Franziska Frank

11. Beispiele von Demut als Inspiration

Zusammenfassung
Es gibt eine Reihe Unternehmen und Menschen, die Demut erfolgreich verkörpern, sei es bei der Suche nach Offenheit, der Bereitschaft, andere für das anzuerkennen, was sie tun, die eigenen Schwächen zu analysieren oder das größere Ganze wahrzunehmen. Sechs unterschiedliche Geschichten werden geschildert.
Franziska Frank

12. Ein Blick in die Zukunft von Demut bei sich selbst und im Unternehmen

Zusammenfassung
Wer Demut im Unternehmen umsetzen will, hat mehrere Stellschrauben. Die Wichtigste ist das Vorleben durch die Person der Führungskraft. Es lassen sich zudem Interventionen einsetzen, die das Thema im Unternehmen stärker zur Akzeptanz bringen. Ein Blick in die Zukunft zeigt, was vielleicht möglich ist.
Franziska Frank
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