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Über dieses Buch

Mit diesem Ratgeber bereiten Sie sich erfolgreich auf eine Professur vor und erkennen Stolpersteine und Hürden auf Ihrem Weg zur Professur.

Klar, prägnant, gut strukturiert, unterhaltsam und lehrreich zugleich, basiert diese hilfreiche Lektüre fast 200 Fragen von Jungwissenschaftler*innen auf ihrem Weg zur Professur, die in über 25 Workshops gestellt wurden.

Wissenschaftlich fundierte psychologische Exkurse, praktische Checklisten sowie Erfahrungsberichte namhafter Professor*innen runden den Inhalt ab. Dazu ist der Karriereratgeber digital angereichert und so können Sie Ihr neu erworbenes Wissen anhand von 50 Fragen und Antworten auf der Springer Nature Flashcard App jederzeit kondensiert abrufen.

Zielgruppen:

Das Buch richtet sich an Wissenschaftler*innen jeder Karrierestufe und begleitet Sie auf dem Weg zu Ihrer Traumstelle: Von der Entscheidung für eine wissenschaftliche Karriere bis zu Ihren ersten Tagen in der Professur. Im Mittelpunkt des Buchs steht der Bewerbungsprozess inklusive des Umgangs mit Berufungskommissionen.

Zu den Autoren und der Autorin:

Prof. Dr. Dieter Frey ist Leiter des LMU Center for Leadership and People Management und Mitglied der Bayrischen Akademie der Wissenschaften.

Prof. Dr. Dr. hc Karl-Walter Jauch ist Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands am Klinikum der Universität München.

Mariella Theresa Stockkamp, M.Sc. Psych., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am LMU Center for Leadership and People Management.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Jede Karriere, ob an Hochschulen, wissenschaftlichen Akademien oder in der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst, wird früher oder später durch (erfolgreiche) Bewerbungen mitbestimmt. Wie überall im Leben gibt es meist mehr Bewerber als verfügbare Stellen. Die Kunst ist es, sich in jeder Phase (der Stellensuche, der schriftlichen Bewerbung, der Darstellung der Vita, der verschiedenen Präsentationen vor Studierenden und vor den Berufskommissionen) optimal zu präsentieren. Dabei gilt es, sich gegenüber anderen Bewerbern vorteilhaft für die ausgeschriebene Stelle zu positionieren und die Berufungskommission von den eigenen Fähigkeiten, den Publikationen sowie dem eigenen Entwicklungspotenzial zu überzeugen.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

2. Vorbereitung

Zusammenfassung
Sich für eine Karriere in der Wissenschaft zu entscheiden, ist nicht einfach. Viele verschiedene Faktoren spielen beim Gelingen einer solchen Karriere eine Rolle – und nicht alle diese Faktoren sind zu 100 % beeinflussbar. Dieses Buch soll Ihnen nicht nur dabei helfen, den Bewerbungsprozess für eine Professur zu bestehen, sondern Sie auch bei der grundlegenden Entscheidung „Möchte ich diesen Weg gehen?“ unterstützen.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

3. Stellensuche

Zusammenfassung
Unterschiedliche Kommissionen oder Gremien, z. B. die Strukturkommission der Fakultät/Hochschule, die Fakultät, der Senat oder andere Gremien stellen das Anforderungsprofil für die zu besetzende Stelle zusammen. Das Verfahren muss bei W3-Professuren nach der Fakultät von der Universität und ggf. vom Ministerium genehmigt werden, bevor die Stelle ausgeschrieben wird. Je nach Landeshochschulgesetz und Universität unterscheiden sich die Verfahren. Dieser Prozess kann sowohl für neu geschaffene Stellen als auch für Stellen, die aufgrund von Verrentung oder Wegberufung neu zu besetzen sind, gelten. An neu geschaffene Stellen sind allerdings oft mehr Voraussetzungen geknüpft.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

4. Schriftliche Bewerbung

Zusammenfassung
Das Wichtigste vorweg: Sollte Ihre schriftliche Bewerbung nicht formal perfekt sein, reduzieren sich Ihre Chancen, eine Runde weiterzukommen, erheblich. Ihre schriftliche Bewerbung ist gewissermaßen die Eintrittskarte in den folgenden Prozess. Seien Sie sich bewusst, dass die Kommissionsmitglieder nicht immer viel Zeit haben, Ihre Bewerbung genau durchzusehen. Versuchen Sie, Ihre Stärken und Ihre Person so klar wie möglich zu transportieren. Gliedern Sie Ihre Bewerbung so, dass alles auf einen Blick erkennbar ist. Professionalität der Unterlagen ist immens wichtig. Das bedeutet auch, dass es eine Null-Fehler-Toleranz in Bewerbungsschreiben gibt – also lassen Sie ein Schreiben von mindestens drei Personen korrigieren. Sie selbst werden nämlich betriebsblind, sobald Sie Ihre Bewerbung einige Male gelesen haben.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

5. Erster Auswahlprozess

Zusammenfassung
Ihre Bewerbungsunterlagen werden von der Berufungskommission gesichtet. Meist werden Sie von dem Dekanat oder dem Kommissionsvorsitzenden noch in eine Bewerberliste eingetragen, in der die wichtigsten Informationen wie persönliche Daten, derzeitige Position, Thema und Jahr der Habilitation, Impact Factors, Drittmittel und Forschungsthemen vergleichbar sind. Die Berufungskommission setzt sich aus unterschiedlichen Personengruppen zusammen (Vorsitzender, Mitglied des Senats, Frauenbeauftragter, Mittelbauvertreter, Studierendenvertreter, vier bis sechs Professoren als Fachvertreter). Einige Kommissionsmitglieder sind also nicht vom Fach.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

6. Zweite Bewerbungsrunde: Vortrag und Kommissionsgespräch

Zusammenfassung
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben die erste Hürde genommen und sind zum Vortrag eingeladen! Sie gehören zu den ca. acht Bewerbern, die für den Vortrag eingeladen wurden.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

7. Zweiter Auswahlprozess

Zusammenfassung
Nach der zweiten Stufe des Bewerbungsprozesses, dem persönlichen Kennenlernen, fällt die Kommission die Entscheidung darüber, welche drei bis vier Bewerber in die engere Wahl für die Berufung kommen. In der Regel folgt die Entscheidung in etwa diesem Ablauf: Die Kommission geht im Allgemeinen alle Bewerber, die vorgetragen haben, nochmals durch: Was war gut? Was war weniger gut? Inwieweit passt der Bewerber zur Stelle? Inwieweit passt er nicht? Dabei werden alle Meinungen der jeweiligen Kommissionsmitglieder eingeholt. Nicht immer entsteht dabei sofort ein Konsens. Aber man steht vor der Herausforderung, dass die präferierten Bewerber zunächst ohne Rangfolge externen Gutachtern vorgeschlagen werden müssen, für die sogenannte Letztbegutachtung.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

8. Umgang mit dem Ergebnis des Bewerbungsprozesses

Zusammenfassung
Die Entscheidung der Berufungskommission hat für unterschiedliche Personen eine unterschiedliche Bedeutung: entweder Ablehnung oder Listenplatz. Bei 30 Bewerbern gibt es 29 Ablehnungen. Deshalb wollen wir im Folgenden zunächst auf den Umgang mit einer Ablehnung eingehen.
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

9. Exkurse

Zusammenfassung
Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse und Modelle stecken hinter den Antworten, die in diesem Buch gegeben werden? Wie lassen sich manche Erfahrungen erklären? Dieses Kapitel gibt Aufschluss darüber, wie Sie empirische Erkenntnisse und wissenschaftliche Theorien erfolgreich auf dem Weg zur Professur begleiten. Beleuchtet werden die Themen: Karriereentscheidung (s. Abschn. 9.1), Work-Life-Balance (s. Abschn. 9.2), Mentoring (s. Abschn. 9.3), Assessment-Center (s. Abschn. 9.4), (Selbst-)Präsentation (s. Abschn. 9.5), Feedback (s. Abschn. 9.6), psychologisches Kapital (s. Abschn. 9.7), Überzeugen (s. Abschn. 9.8), Vor-Ort-Besuche (s. Abschn. 9.9), Verhandeln (s. Abschn. 9.10) und der Start in die Professur (s. Abschn. 9.11).
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp

10. Erfahrungsberichte

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erfahren Sie anhand von sechs Erfahrungsberichten wie der Weg zur Professur konkret aussehen kann, welche Hürden und Hindernisse damit verbunden sein können und wie diese überwunden werden können. Martin Kreis (s. Abschn. 10.1), Karl-Walter Jauch (s. Abschn. 10.2), Christiane Bruns (s. Abschn. 10.3), Dieter Frey (s. Abschn. 10.4), Peter Fischer (s. Abschn. 10.5) und Florian Englmaier (s. Abschn. 10.6) schildern ihre persönlichen Erfahrungen aus den Bereichen der Medizin, Psychologie und Ökonomie und geben Einblick darin, was ihre Erfolgsfaktoren waren und wie steinig der Weg bis zu ihrer jetzigen Professur mitunter war. Darüber hinaus liefert ein Erfahrungsbericht aus studentischer Sicht einen Überblick darüber, welche Punkte Sie beachten sollten, um die Studierendenvertreter für sich zu gewinnen (s. Abschn. 10.7). Den Abschluss bilden Stimmen der Teilnehmer der Seminare (s. Abschn. 10.8).
Dieter Frey, Karl-Walter Jauch, Mariella Theresa Stockkamp
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