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2022 | Buch

Mit positiver Führung die Mitarbeiterbindung fördern

Etablierung einer Bindungskultur in hybriden Zeiten

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Über dieses Buch

Eine positive Führung zielt auf die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter ab, damit diese langfristig bessere Leistungen erbringen, produktiver sind und das Unternehmen erfolgreicher ist. Eine positiv eingestellte Führungskraft ist sowohl an der Weiterentwicklung der Mitarbeiter als auch am Arbeitsergebnis interessiert. Positive Führungskräfte gestalten folglich Atmosphären, in denen sich sowohl die Teammitglieder individuell als auch erfolgreich zusammenarbeitende Teams weiterentwickeln. Eine Fähigkeit, die in normalen Zeiten zu produktiven Höchstleistungen führt und in Krisenzeiten den Unsicherheiten von Mitarbeitern entgegen wirkt. Es geht dabei darum, auf der Basis einer freundlich-wertschätzenden Stimmung Wachstum zu generieren und auch die Bearbeitung kritischer Themen zu erleichtern. Wenn Sie so wollen, bietet eine Führung auf der Basis der positiven Psychologie einen knallhart bezifferbaren Return of Investment.

Konkret werden mit einer positiven Führung die Mitarbeiter ermutigt, eigene Wege zu gehen, beispielsweise im Homeoffice, und dennoch die Bindung zu Führung und Team nicht zu verlieren. Eine positive Führung zielt jedoch auch darauf ab, in der Zusammenarbeit nicht nur Stress zu vermeiden oder Konflikte zu bereinigen, sondern bereits prophylaktisch eine positive Atmosphäre zu kreieren, die auch beispielsweise im Großraumbüro zu kreativen Höchstleistungen anspornt, indem sie die Bindung untereinander fördert. Wenn die Arbeitswelt auf der einen Seite immer technischer wird, brauchen wir auf der anderen Seite eine Führung, die das Menschliche in den Vordergrund stellt und damit die Beziehungen zueinander fördert. Eine praxisnahe und inspirierende Orientierung, nicht nur für Führungskräfte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Mitarbeiterbindung als Kernthema der Zukunft
Zusammenfassung
Auf der einen Seite steht die Bindung der Mitarbeiter:innen. Wenn diese jedoch versagt, kommt es zu Kündigungen von der Mitarbeiterseite. Doch warum kündigen Mitarbeiter:innen? Eine Frage, mit der sich Unternehmen in Zukunft noch mehr als bislang beschäftigen sollten. Schauen wir uns dazu die Ergebnisse aus diversen aktuellen Studien an:
Michael Hübler
2. Hintergründe und Ursprünge einer positiven Führung
Zusammenfassung
Werfen wir, bevor wir uns den AGBs einer bindungsförderlichen Unternehmenskultur widmen, einen Blick auf die Hintergründe und Ursprünge einer positiven Führung und beginnen mit einigen Beispielen aus dem Führungsalltag:
Michael Hübler
3. Die AGBs eines positiven Führungs-Mindsets
Zusammenfassung
Wie bereits dargelegt besteht die große Aufgabe der Zukunft für Unternehmen in der Vereinbarkeit der Erfüllung des Unternehmenszwecks, indem Kunden zufrieden gestellt werden und dem Kreieren einer guten Arbeitsatmosphäre, damit Mitarbeiter:innen gerne arbeiten, über sich hinaus wachsen und Spaß daran haben, in einem guten Team zu arbeiten. Wie dies möglich ist, wusste bereits Daniel Goleman, der mit seinem Konzept der emotionalen Intelligenz (Goleman, 1999, S. 38 f.) zum Ende des letzten Jahrtausends eine kleine Führungsrevolution anzettelte. Seine Ideen erschienen logisch, ihnen fehlte jedoch das wissenschaftliche Fundament. David Caruso und Peter Salovey gingen mit ihrem Konzept der emotionalen Kompetenz schon weiter (Caruso & Salovey, 2007). Spannend wurde es jedoch durch die Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften. Gerald Hüther beispielsweise wird nicht müde, zu betonen wie wichtig Vertrauen und Inspiration in der Führung sind und was sich dabei in unserem Gehirn abspielt.
Michael Hübler
4. Bindung als zentraler Baustein in der Leitbildentwicklung
Zusammenfassung
Der Prozess einer Leitbildentwicklung oder die Ergänzung eines vorhandenen Leitbilds entsteht grob aus zwei Gründen. Ist ein Unternehmen zufrieden mit sich, könnte es die Entwicklung eines Leitbilds anstoßen, um die Erfolgsfaktoren auch zur Kundengewinnung oder für neue Bewerber:innen sichtbar zu machen. Ist ein Unternehmen unzufrieden mit den Abläufen seiner Prozesse, könnte es mit Hilfe eines Leitbilds eine Kulturveränderung anstoßen, die dann jedoch auch im operativen Bereich umgesetzt werden muss, damit das Leitbild einen Sinn hat. In der Regel gibt es daher neben der Leitbildentwicklung auf der Organisationsebene auch Führungs- und Zusammenarbeitsleitlinien oder -prinzipien, die eng mit dem Leitbild verbunden sein sollten.
Michael Hübler
5. Ein hybrides Arbeiten erfordert ein neues Zusammenspiel zwischen Führung und Mitarbeiter:innen
Zusammenfassung
Wollen wir Veränderungen in Unternehmen anstoßen, sollten wir auch an einen neuen Gesellschaftsvertrag zur Klärung der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen denken. In funktionierenden agilen Teams scheint dies unbewusst abzulaufen: Wir geben euch mehr Spielräume, verlangen dafür jedoch auch mehr Engagement. Das Zusammenspiel zwischen dem Top-Management und der Belegschaft funktioniert ganz ähnlich: Wir geben euch die Möglichkeit, das zu tun, was ihr am besten könnt und räumen auch eine Vielzahl von Spaß und Vergünstigungen ein, inklusive Grillabenden und der ein oder anderen Absturzparty – nachzulesen in Anna Wieners‘ Buch Code kaputt. Dafür arbeitet ihr auch am Wochenende und von Zuhause.
Michael Hübler
6. Eine neue Arbeitswelt erfordert neue Führungsinterventionen
Zusammenfassung
Führungsstile gibt es beinahe so viele wie Sandförmchen an einem Ostseestrand. Die Führungskraft als Vorbild, auch transformationales Führen genannt, liegt dem Führungsstil, den ich nun vorstellen möchte, besonders nahe. Dabei ist es gerade das transformationale Führen, das in einem variablen, wechselhaften und komplexen Umfeld eine eigene Stabilität verkörpert. Während sich das transaktionale Führen im Sinne einer Führung mit klaren Zielen, Hierarchien und Strukturen in der Vergangenheit bewährte, ist eine Führung durch Vorbild wesentlich anpassungsfähiger, was gerade in einer hektischen Welt, in der für lange Erklärungen meist keine Zeit ist, enorm wichtig ist (Felte, S. 157).
Michael Hübler
7. Nachwort: Das Manifest einer Bindungskultur auf der Basis einer positiven Führung
Zusammenfassung
Damit schließt sich der Kreis dieses Buchs, beginnend mit der durchaus utopischen Vision einer neuen Arbeitswelt basierend auf einer positiven Führung und endend mit vier pragmatischen Ansätzen zur Umsetzung dieser Utopie in die Praxis,• mit einer möglichst partizipativen Entwicklung eines Leitbildes,• einem neuen Gesellschaftsvertrag, der das positive Spannungsverhältnis zwischenFührung und Mitarbeiter:innen neu definiert,• der kulturellen Übersetzung einer positiven, bindungsförderlichen Führungs-Ethikin den Führungsalltag mittels des symbolischen Führungsstils und• der Unterstützung eines positiven Leitbilds mittels Culture Hacks als Guerilla-Taktikzur Kulturveränderung.Als letzte Zusammenfassung des Buches möchte ich Ihnen noch 12 zentrale Aspekte einer positiven Führung als Manifest mit auf den Weg geben:Nun liegt es an Ihnen, die Umsetzung einer positiven Führung in einer neuen Arbeitswelt Schritt für Schritt anzugehen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
Michael Hübler
Metadaten
Titel
Mit positiver Führung die Mitarbeiterbindung fördern
verfasst von
Michael Hübler
Copyright-Jahr
2022
Electronic ISBN
978-3-658-36944-6
Print ISBN
978-3-658-36943-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36944-6

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