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Über dieses Buch

Eine gute Kenntnis des Problembereichs und eine im Projekt geteilte System­vision sorgen dafür, dass die Summe der mit Scrum in agiler Weise reali­sierten Systemfragmente bei der Abnahme genau dem Kundenwunsch entspricht. Das zur agilen Entwicklung nötige Hintergrundwissen bietet dieses Buch. Zum Vergleich werden einzelne agile Ansätze analysiert und de­tailliert vorgestellt – mit Schwerpunkt auf Scrum.

Komplexe Projekte erfordern es, dass die Kundenwünsche nicht starr sind, sondern sich im Verlauf eines Projekts bis zur Abnahme ändern dürfen. Scrum ist ein Verfah­ren, das über die entsprechende Adaptivität verfügt. Ein System wird daher bei Scrum als eine Folge kleiner Systemfragmente realisiert, die nacheinander imple­mentiert werden. Alle Anforderungen an das System dürfen sich ändern – mit Aus­nahme derjenigen, deren Realisierung gerade ansteht. Die hohe Kunst der Entwick­lungsmannschaft ist es hierbei, dafür zu sorgen, dass die Summe der reali­sierten Softwarefragmente genau dem Kundenwunsch entspricht. Jeder Entwickler muss sich deshalb in der Welt des Kunden auskennen und dieselbe aktuelle Systemvision als Ziel vor Augen haben. Ansonsten ist es ungewiss, ob die Summe der Teile zum gewünschten System konvergiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Erfolg trotz Unwissen und Änderungen

Abstract
Das notwendige Wissen über ein System kann zu Projektbeginn bereits teilweise existieren. Fehlendes Wissen kann im Projektverlauf ermittelt werden. Ein aktuell vorliegendes Wissen kann allerdings instabil werden. Wegen der häufigen Ände-rungsrate der Kundenanforderungen muss man in einem Projekt mit diesen Unsi-cherheiten leben können. Erstens ändern sich die Wünsche der Nutzer des zukünf-tigen Systems, zweitens ändern sich die Märkte und als Folge ändern sich ebenfalls die zu verwendeten Technologien.
Joachim Goll, Daniel Hommel

2. Verständlichkeit durch geteilte Abstraktionen

Abstract
Dieses Kapitel ist ein rein technisches Kapitel. Es befasst sich mit dem Know-how der Entwickler für das Erstellen erfolgreicher Abstraktionen und betrachtet hierbei Erkenntnisse des klassischen Software Engineering, die im agilen Umfeld von Nutzen sein können. Häufig werden Elemente aus der spezifikationsorientierten und der agilen Entwicklung individuell kombiniert. Somit kann es vorkommen, dass ein agiles Team beispielsweise Anwendungsfälle statt User Stories verwendet.
Joachim Goll, Daniel Hommel

3. Historische Entwicklung der Vorgehensmodelle

Abstract
Die verschiedenen Tätigkeitsschritte der Entwicklung wie ″Anforderungen aufstellen″ bzw. ″Kundenwünsche erfassen″, analysieren, entwerfen etc. können sich heut-zutage bei der Entwicklung eines Software-Produkts überlappen. Überdies werden beim Einsatz von agilen Methoden keine kompletten Systeme, sondern Bruchstücke von Systemen iterativ realisiert. Dabei hat man das Ziel und auch das entsprechende Problem, dass die Gesamtzahl der Bruchstücke dann in der Tat das gewünschte System ergibt. Bei der Entwicklung dieser Teilstücke kommen alle Entwicklungs-schritte iterativ und überlappend für jedes einzelne realisierte Teilstück zum Einsatz.
Joachim Goll, Daniel Hommel

4. Das agile Rahmenwerk Scrum

Abstract
Scrum wird bevorzugt in kleineren Projekten mit bis zu etwa zehn Projektmitarbeitern eingesetzt, bei denen der Kunde mithilft, die noch unbekannten Anforderungen im Projektverlauf zu ermitteln. Dabei soll inkrementell ein System entstehen, das sich aus iterativ realisierten Systemfragmenten, die agilen Szenarien entsprechen, zu-sammensetzt.
Joachim Goll, Daniel Hommel

5. Die Change Management-Methode Kanban

Abstract
Die Kanban-Methode versucht, die Wertschöpfung entlang einer Prozesskette zu optimieren.
Joachim Goll, Daniel Hommel

6. Agile Entwicklung im Sinne des Systems

Abstract
Um die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Softwaresystem zu erhöhen, ist es zusätzlich wichtig, dass Entwickler und die Vertreter des Kunden kontinuierlich gemeinsam an einem geteilten Verständnisüber die zu lösende Aufgabe und über die Vision des zu liefernden Systems arbeiten. Dieses gemeinsame Verständnis ist regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Es verändert sich im Laufe der Zeit. In Kombination mit einem Feedback über den aktuellen Kundennutzen dient es dem Entwicklungsteam als Richtschnur.
Joachim Goll, Daniel Hommel

Backmatter

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