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Über dieses Buch

In diesem essential finden Sie zur Bestimmung der eigenen Arbeitgeberattraktivität in der Pflegebranche eine Analyse als Startpunkt. Das Identifizieren von Stärken und Schwächen der eigenen Einrichtung ermöglicht, unter Einbeziehung der Mitarbeiter, strategische Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Dabei helfen verschiedene Bausteine für die interne Kommunikation, die ein wertschätzendes und konstruktives Miteinander fördern. Für die Umsetzung in Senioreneinrichtungen beinhaltet das essential 21 praktische Checklisten sowie 16 „Werkzeuge“ (Leitfäden, Handouts, Vordrucke und Fragebögen), um Stück für Stück mit einfachen Mitteln nachhaltige Strukturen etablieren zu können. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und eines schlechten Image der gesamten Branche: Um Pflegekräfte zu gewinnen und langfristig binden zu können, müssen Seniorenheime attraktive Arbeitgeber sein.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind in Deutschland immer mehr zu spüren – vor allem in der Pflegebranche: Zum einen steigt die Anzahl der Pflegebedürftigen. Laut dem statistischen Bundesamt waren es Ende 2015 rund 2,9 Mio. Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetztes (SGB XI) – Tendenz steigend. Bis zum Jahr 2030 wird die Anzahl der Pflegebedürftigen auf über 3,4 Mio. geschätzt. Zum anderen wirkt sich der demografische Wandel auch auf die Pflegenden selbst aus: Die Belegschaften werden älter und weniger junge Menschen beginnen eine Pflegeausbildung.
Lukas Rottmann, Daniel Witte

Kapitel 2. Eine Analyse als Ausgangspunkt

Wann ist eine Pflegeeinrichtung ein attraktiver Arbeitgeber? Diese Frage untersuchten 2014 Wissenschaftler der Leuphana Universität aus Lüneburg. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Pflegekräfte ihren Arbeitsplatz dann als attraktiv empfinden, wenn die Arbeitsbedingungen auf drei Ebenen ihren Bedürfnissen entsprechen: Die zentralen Merkmale der Einrichtung, das Teamklima und die Arbeitstätigkeit.
Lukas Rottmann, Daniel Witte

Kapitel 3. Mitarbeiter (ein)binden

Ein positives Arbeitsklima, das sich durch unterstützende, wertschätzende und konstruktive Kommunikations- und Verhaltensweisen von Führungskräften und Mitarbeitern auszeichnet, entsteht nicht von alleine. Insbesondere, weil die Arbeit in den Einrichtungen durch hohe Arbeitsbelastungen, Zeitdruck und Stress geprägt ist, können sich rasch störende Routinen entwickeln, die letztlich eher zu zusätzlichen Belastungen führen – bspw. indem Probleme und Konflikte unausgesprochen bleiben bzw. immer wieder aufgeschoben werden. Um den Anforderungen einer Pflegeeinrichtung gerecht zu werden, sind funktionierende kommunikative Strukturen eine notwendige Bedingung – sie fördern die tägliche Zusammenarbeit und das Arbeitsklima.
Lukas Rottmann, Daniel Witte

Kapitel 4. Mitarbeiter gewinnen

Die Personalplanung leistet einen wichtigen Beitrag für ein nachhaltiges Personalmanagement, da sie den momentanen mit dem zukünftigen Personalbestand vergleicht und aufzeigt, welche Kompetenzen kurz-, mittel- und langfristig gebraucht werden. Die vorausschauende Planung hilft dabei „überraschende“ Abgänge zu antizipieren und Entwicklungspotenziale aufzudecken.
Lukas Rottmann, Daniel Witte

Kapitel 5. Veränderungen initiieren

Ein nachhaltiges Konzept zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität ist auch – oder vielleicht vor allem – für Pflegeeinrichtungen ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der sich aus unmittelbar umsetzbaren und langfristigen Veränderungen zusammensetzt. Das schlechte Image der gesamten Branche, schwierige wirtschaftliche Voraussetzungen und der Fachkräftemangel machen dies zu keinem leichten Unterfangen. Die Chance besteht darin, trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen, Veränderungen zu initiieren, um nachhaltige Strukturen zu etablieren, eigene Mitarbeiter zu binden und neue zu gewinnen.
Lukas Rottmann, Daniel Witte

Backmatter

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