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Über dieses Buch

Mitarbeiterführung und Mitarbeitergespräche gehören zu den zentralen Aufgaben eines jeden Managers. Dieser persönliche Austausch ist ein wesentliches und unersetzbares Instrument zur Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, und -motivation. In Zeiten, in denen Mitarbeiter als wichtigstes Asset des Unternehmens und Employer-Branding zum kategorischen Imperativ werden, ist kompetente Gesprächsführung ein zentrales Führungswerkzeug.

Dieses Buch, das nun in der 2., aktualisierten Auflage erscheint, bringt auf den Punkt, was die Autorin, Martina Boden, als Führungskraft und Coach selbst er- und gelebt hat. Sie greift Beispiele und Fragen auf, die ihr von Teilnehmern ihrer Coachings und Seminare gestellt wurden. Praxisnah, seriös und gut zu lesen bietet dieses Buch konkrete Umsetzungsinstrumente für die eigene Gesprächsführung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Führen mit „EQ“

Zusammenfassung
Führungskräfte sind gefordert, Firmenkulturen und –strukturen, Ressourcen, Aufgaben und Menschen unter einen Hut zu bringen und das unter ständig wechselnden Anforderungen des Marktes. Das bedeutet: Die Messlatte für Kommunikationsfähigkeit von Führungskräften liegt hoch. Sie brauchen geschulte Wahrnehmungsantennen, ein Gespür für Personen und Situationen und die jeweils passende, geschickte Gesprächsführung. Zeitgemäß führen heißt: Die eigenen Aufgaben kennen und wissen, wie Menschen „funktionieren“. Es ist wie bei der Handhabung technischer Geräte: Es wird leichter, wenn Sie die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. Sonst drücken Sie wild auf der Fernbedienung herum und ärgern sich, dass es nicht klappt. Zeitgemäß führen heißt „typgerecht“ führen. Wenn Sie verstehen, was Menschen antreibt, wie sie ticken, können Sie Ihr eigenes Handeln, Ihre Kommunikation besser steuern und Ihre Ziele erreichen. Beschäftigen Sie sich mit der Bedienungsanleitung, das schont langfristig Mensch und Material. Zeitgemäß führen heißt, zum IQ muss auch „EQ“ hinzukommen – emotionale Intelligenz!
Martina Boden

Kapitel 2. Bedien- und Warnhinweise: Worauf es im Gespräch ankommt

Zusammenfassung
Gut führen?! Mit der richtigen Haltung fängt es an! Und zwar zunächst zu sich selbst. Eine Portion Selbstakzeptanz hilft uns, einigermaßen stabil im Leben zu stehen. Gleich danach kommt die Haltung gegenüber Anderen. Also ein positives Menschenbild zu haben, grundsätzlich erst einmal davon auszugehen, dass Menschen motiviert sind, dass sie wollen und können, wenn wir ihnen die Gelegenheit dazu geben. Und schließlich ist es hilfreich, wenn wir unsere Gefühle, unser limbisches System verstehen und hinterfragen können. Dann wird es uns gelingen, die eigene Aufmerksamkeit und das eigene Verhalten zu steuern und anzupassen. Abraham Lincoln hatte da einen guten Gedanken: „Ich mag diesen Mann nicht. Ich muss ihn unbedingt besser kennen lernen!“ Haltung und emotionale Kompetenz sind die Basis. Überblick sowie methodische Reflexion der Führungsaufgabe sind der nächste Schritt.
Martina Boden

Kapitel 3. Der Werkzeugkoffer

Zusammenfassung
Haben wir uns selbst und unsere Emotionen gut im Griff, dann brauchen wir noch die passenden Werkzeuge. Wie Lee Iacocca gesagt haben soll: “You can have brilliant ideas, but if you can't get them across, your ideas won't get you anywhere.” Also haben gute Führungskräfte mehr als ein Gesprächsrezept im Köfferchen und beherrschen die Instrumente vom Alltagsfeedback bis zum kritischen Gespräch, vom Orientierungsgespräch bis Fördergespräch. Und sie nutzen Methoden, wenn es darum geht, Probleme zu lösen und Changeprozesse zu steuern. Wenn man nicht weiß, wohin man will, kommt man nie so weit! Bereiten Sie sich also auf Gespräche vor, wählen Sie das passende Werkzeug aus. Und dann bleiben Sie flexibel: Wie beim Segeln wird im Gespräch nur der Startpunkt ins Logbuch eingetragen. Der weitere Verlauf des Törns wird von Wind, Wetter und Strömung beeinflusst – also vom Gesprächspartner und den sonstigen Rahmenbedingungen. Segeln „können“ heißt, Segel, Schoten und Pinne fachgerecht einsetzen zu können und in der Lage zu sein, auf wechselnde Gegebenheiten zu reagieren. Im Gespräch heißt das: Gesprächstechniken beherrschen und navigieren beim Driften.
Martina Boden

Kapitel 4. Tipps für den Führungsalltag

Zusammenfassung
Sie haben Ihre emotionale Kompetenz aufpoliert, ihren Werkzeugkoffer überprüft und methodisches Vorgehen ist Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen. Und doch gibt es immer wieder Situationen, in denen Sie sich wünschen bessere, zielführendere Formulierungen und Argumente zu haben? Dann helfen Ihnen ein paar Beispiele aus der Praxis: Zum Beispiel, wie Sie Grenzen setzen und dabei freundlich und sachlich – und vor allem auf der eigenen Seite bleiben. Wie Sie auf unpassende Äußerungen und Beiträge reagieren, kulturelle Unterschiede überbrücken, oder auch wie Sie kurz und prägnant ihren (Stand)Punkt formulieren können. Oberstes Gebot sollte sein, Missverständnissen vorzubeugen. Also: Üben Sie sich in geschickter Wortwahl!
Martina Boden

Backmatter

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