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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Mitarbeiterbeteiligung (MAB) bei mittelständischen Unternehmen, insbesondere mit der Mitarbeiter-kapitalbeteiligung (MKB). Die Beteiligung der eigenen Mitarbeiter am Eigen- oder Fremdkapital des Unternehmens hat vor dem Hintergrund zunehmender Fluktuation der Mitarbeiter eine in Zukunft steigende Bedeutung. Humankapital wird zum Engpaßfaktor; diese Aussage ist für die technologisch führenden Teile unserer Volkswirtschaft bereits heute zutreffend1. Auch die gerade wieder aktuelle Diskussion um eine kapitalgedeckte Altersversorgung rückt das Thema MAB als eine solche Möglichkeit in den Vordergrund2. Für typisch mittelständische Unternehmen kommt noch ein weiteres Argument für die Relevanz von MAB-Modellen hinzu: Durch die Einführung von Beteiligungsmodellen kann das Betriebsergebnis dauerhaft und nachhaltig gestärkt werden. Für diesen Effekt gibt es zwei Gründe3: Zum einen wächst die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Diese werden kostenbewußter, und die Identifikation der Belegschaft mit dem arbeitgebenden Unternehmen steigt. Zum anderen werden die für mittelständische Unternehmen typischen Schwierigkeiten bei der Fremdkapitalfinanzierung durch Kapitaleinlagen der eigenen Mitarbeiter verringert4.
René Pankoke

2. Modelle der Mitarbeiterbeteiligung — Grundlagen

Zusammenfassung
Um die unterschiedlichen Beteiligungsmodelle näher zu untersuchen, müssen diese zunächst den unterschiedlichen Modellformen zugeordnet werden. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der theoretischen Analyse der Wirkungen von MAB-Modellen auf die Unternehmen sowie der Veränderung der Risiko-/ Rendite-Situation der beteiligten Mitarbeiter bei der Einführung eines Beteiligungsmodells. Dementsprechend ist es das Ziel dieses Kapitels, die grundlegenden Formen und Möglichkeiten von MAB-Modellen so zu beschreiben, daß es als Grundlage für die darauf aufbauende theoretische Analyse dienen kann. In den folgenden Kapiteln wird häufig auf die vorliegenden Grundlagen der Modelle zur Mitarbeiterbeteiligung verwiesen.
René Pankoke

3. Analyse der Auswirkungen von MAB-Modellen auf die Unternehmen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die leistungswirtschaftlichen (motivatorischen) Ziele von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einführung von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen theoretisch untersucht. Im Zielkatalog zur Einführung von MAB-Modellen nennt diese Gruppe von Unternehmen das Ziel der höheren Motivation der Mitarbeiter und damit eine Ertragssteigerung des Unternehmens an erster Stelle100. Zu den Erfolgsaussicheten solcher Zielsetzungen äußern sich eine Reihe von empirischen Untersuchungen101, aber es gibt noch kein grundlegendes theoretisches Modell. Ein solches wird in diesem Kapitel, aufbauend auf der Agency-Theorie, erarbeitet. Dabei werden die Mitarbeiter im Sinne der Agency-Theorie als Mitarbeiter-Agenten betrachtet, die ihre persönliche Nutzenfunktion optimieren. Diese Nutzenfunktion ist abhängig vom Arbeitsaufwand (also der Anstrengung) der Mitarbeiter-Agenten und von der Entlohnung durch das Unternehmen. Das aufzustellende theoretische Modell erklärt die Funktionsweise von Erfolgs- und von Kapitalbeteiligungen sowie die speziellen Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von MAB-Modellen. Dazu wird die in die Nutzenfunktion der Agenten eingehende Entlohnung aufgeteilt: Es wird sowohl ein fixer und ein variabler Entlohnungsanteil als Erfolgskomponente angenommen als auch eine variable Verzinsung von bereits investiertem Mitarbeiterkapital.
René Pankoke

4. Analyse der Risiko-/Ertragssituation der Mitarbeiter bei Einführung von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen

Zusammenfassung
Am Ende von Kapitel 2 wurden die Zielvorstellungen der Mitarbeiter bei der Einführung eines Beteiligungsmodells untersucht. Sie wurden dabei in zwei Kategorien eingeteilt, die der materiellen und die der immateriellen Ziele. Während die immateriellen Ziele wie Informations- und Mitspracherechte sowie ein partnerschaftliches Verhältnis zur Untemelimensführung sicher eine wichtige Rolle bei der Einführung von MAB-Modellen spielen, sollen sie nicht Gegenstand der vorliegenden Analyse sein212. In diesem Kapitel werden vielmehr die materiellen Zielvorstellungen der Mitarbeiter behandelt.
René Pankoke

5. Versicherung von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das Thema Versicherung von Mitarbeiterbeteiligungen von verschiedenen Standpunkten aus diskutiert: Für die beteiligten Mitarbeiter, für das Beteiligungsunternehmen und letztlich für den Staat existieren verschiedene Vor- und Nachteile bei der Einführung der unterschiedlichen Möglichkeiten der Absicherung von MAB-Modellen und damit auch verschiedene Sichtweisen des Themas. Im folgenden werden zunächst mögliche Gründe für eine Absicherung kurz erörtert333, um dann die Frage zu beantworten, was in diesem Zusammenhang “Absicherung” oder “Versicherung” bedeutet.
René Pankoke

6. Ergebnisse

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden nach einer kurzen Darstellung der methodischen Vorgehensweise die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefaßt. Dabei wird zunächst die theoretische Analyse von Beteiligungsmodellen aus der Sicht der Unternehmen dargestellt (vgl. Kapitel 2–3). Darauf folgend werden die Ergebnisse der Untersuchungen zur Risiko-/Ertragssituation der Mitarbeiter beschrieben (vgl. Kapitel 4). Abschließend wird ein für beide Seiten vorteilhaftes Modell zur Mitarbeiterbeteiligung vorgeschlagen, wobei auch auf die Fragestellung einer möglichen Absicherung des Beteiligungskapitals der Mitarbeiter eingegangen wird (vgl. Kapitel 5). Abbildung 6.1 zeigt einen Überblick über die Ergebnisse, die den Arbeitshypothesen aus der Einleitung zugeordnet sind433.
René Pankoke

Backmatter

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