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05.07.2018 | Mobile Banking | Nachricht | Onlineartikel

Bank of America setzt bei App auf Biometrik

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Die Bank of America Merrill Lynch will ihre Banking-App Cashpro Mobile durch biometrische Schranken sicherer machen. Fingerabdruck- und Gesichtserkennung sowie eine integrierte Token-Funktion sollen künftig mehr Schutz beim mobilen Finanzmanagement bieten.

Die Cashpro-Banking-Plattform werde derzeit laut Bank vor allem von gewerblichen und Firmenkunden eingesetzt, heißt es in einer Mitteilung. Rund 475.000 Nutzer zählt das US-amerikanische Institut aktuell. Diese hätten im ersten Quartal 2018 insgesamt mehr als 28.000 Zahlungsgenehmigungen veranlasst  – ein Plus von 188 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017.

Nachfrage nach sicheren Funktionen steigt

Viele Faktoren spielten bei der Akzeptanz der mobilen Banking-Funktionen eine große Rolle, erklärt Hubert Jolly, Leiter Financing and Channels for Global Transaction Services. Vor allem sei aber die Nachfrage nach sicheren Funktionen der mobilen Anwendungen ein wichtiger Treiber. Mit der integrierten Token-Funktion müssen die Nutzer künftig nicht mehr zwischen der mobilen App und der Token-App der Bank wechseln oder ihren physischen Token bei sich tragen. Die biometrische Authentifizierung mache die Anmeldung damit einfacher und biete zugleich mehr Sicherheit als es Passwörter tun.

Auch in Deutschland steigt die Zahl derer, die für ihre Geldgeschäfte eine Banking-App nutzen. Obwohl die Nutzer hierzulande laut eines aktuellen Vergleichs des Fintechs Zuper die gleichen Funktionen erwarten, wie sie sie von ihrem heimischen Computer kennen, sind nicht bei jeder Banken-App Kontostandsabfrage, eine Übersicht über die Transaktionen und Kontobuchungen oder eine Überweisung möglich. Zudem reiche bei vielen Apps noch immer die PIN aus, um Geldgeschäfte tätigen zu können. Die Deutsche Bank nutzt neben viele weiteren Features allerdings bereits den Fingerabdruck, wie es heißt, aber nur bei Apple-Geräten. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch das Fachmagazin "Chip" im September 2017. 

Multi-Banking-Apps 

Hinzu kommen noch sogenannte Multi-Banking-Apps für die Kunden, die Konten bei mehreren Instituten haben. Für diese Lösung sind laut Vergleich die Apps der Sparkassen, der Deutschen Bank und der ING Diba sowie das eigene Zuper-Angebot offen.

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