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Über dieses Buch

Dieser Band aus der Edition BANKMAGAZIN bietet einen umfassenden Überblick der Grundlagen und Strategien im mobilen Zahlungsverkehr. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden dargestellt und die Herausforderungen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marktetablierung von Mobile Payment werden aufgezeigt. Kann Mobile Payment das Bargeld als führendes Bezahlinstrument im Handel ablösen? Weitere Schwerpunkte sind potenzielle Transaktionswege, Sicherheitsstandards und Betrugserkennung. Zudem geben Praktiker Einblick in ausgewählte Ansätze und Projekte, u.a. Payback, Paydirekt und Postbank. Auch Ansätze aus Großbritannien und Schweden werden vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen und Rahmenbedingungen

Frontmatter

1. Handel und Konsument im Spannungsfeld der Diskontinuität

Zusammenfassung
Über Printmedien wird bisweilen der Eindruck vermittelt, dass die Zukunft von Handelsunternehmen noch nie so unsicher und unvorhersehbar war wie aus der Perspektive der Gegenwart betrachtet. Natürlich ergeben sich durch quasi systeminhärente Wandlungen des politisch‐rechtlichen, des sozio‐ökonomischen und des technologisch‐ökologischen Umfelds im Allgemeinen sowie der Bedürfnisse und Erwartungen von Konsumenten im Besonderen Herausforderungen, die bei einer Nichtbeachtung eine schrittweise Erosion der Wettbewerbsposition auch von vermeintlich etablierten und gegenwärtig noch erfolgreichen Unternehmen bis hin zu deren vollständiger Marktbereinigung bedingen können. Bei einer Kenntnis und Akzeptanz der geänderten Rahmenbedingungen eröffnen sich aber auch neue Chancen, die nicht nur zu einem Fortbestehen in einem hoch kompetitiven Marktumfeld, sondern auch zur Erschließung von neuen Wachstumspotenzialen beitragen können.
Ludwig Hierl

2. Determinanten des Konsumentenverhaltens im Kaufprozess

Zusammenfassung
In diesem Beitrag werden die theoretischen Grundlagen des Kaufprozesses von Konsumenten und hier insbesondere die Wahl des Einkaufskanals, des Händlers, der Einkaufstätte und die konkreten Entscheidungen für Warengruppen, Artikel und Dienstleistungen dargelegt. Herausgestellt werden die Determinanten auf die Kaufentscheidungen, die einzelnen Phasen, die Arten der Kaufentscheidungen und die Instrumente des Handelsmix, die bei den Kunden in längerer Verweildauer, höherer Einkaufsfrequenz und höheren Durchschnittsumsätzen resultieren. Der Bezug zu Mobile Payment soll im Vordergrund stehen. Im Ergebnis wird die Komplexität des Kaufprozesses dargelegt und für eine erfolgreiche Diffusion innovativer Bezahlfunktionen der Fokus auf Nettonutzenvorteile des Konsumenten gelegt.
Carsten Kortum

3. Disruption in Retail – Retail 4.0

Zusammenfassung
Im Handel sind es weniger Technologien, die zu signifikanten Veränderungen führen, als vielmehr das Verhalten der Shopper. Diese Verhaltensänderungen können durch Technologien unterstützt werden, werden aber weniger durch diese Technologien induziert. Der Beitrag erläutert diese Verhaltensänderungen an sechs verschiedenen Shopper‐Typen: Speed Shopper, Mobile Shopper, Out‐of‐Home Eater, Sustainable Shopper, Personalized Shopper, Lifestyle Shopper. Dabei wird der Shopper beschrieben, seine Relevanz begründet und seine Auswirkungen auf den stationären Food‐ und Nonfood‐Handel an Beispielen erläutert.
Stephan Rüschen, Daniela Wiehenbrauk

4. Mobile Payment und Bargeld – Ergänzung oder Verdrängung?

Zusammenfassung
Mobile Payment erfährt Unterstützung von unerwarteter Seite. Da es sich hierbei um eine unbare Zahlungsform handelt, können sich Bargeldgegner unterschiedlichster Provenienz damit anfreunden. Dazu zählen diejenigen, die die Bargeldnutzung unter den Aspekten Transportkosten, Diebstahlsicherung und Fälschungsschutz generell als ineffizient ansehen. Nutznießer einer Abschaffung anonymen Bargelds sind auch alle bekannten Datensammler im Netz. Hinzu kommen staatliche Institutionen, aus deren Sicht Bargeld illegalen Aktivitäten wie Steuerhinterziehung, Korruption oder sogar Terrorismus Vorschub leistet. Eine Reihe prominenter Ökonomen mit Kenneth Rogoff an der Spitze sieht den Bargeldgebrauch insbesondere aus einem Grund als kritisch an: Wegen der dadurch faktisch festgelegten Nullzinsschranke für Bankeinlagen wird der Spielraum der Notenbanken bei der Bekämpfung von Rezession und Deflation unnötig eingeengt. Schließlich würden auch die Geschäftsbanken von einer Bargeldabschaffung profitieren, da dann ihre profitablen Kreditschöpfungsmöglichkeiten zunähmen und die Gefahr eines Bank Runs geringer würde.
Oliver Letzgus

5. Payment 4.0 unter Abgrenzung von mobilgerätebasierten Zahlungssystemen

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird zunächst die Entwicklung des Zahlungsmittels Geld vom Bargeld zum digitalen Geld und damit zum Payment 4.0 skizziert. Anschließend werden die prinzipiell möglichen Anwendungsfelder für die Bezahlung mit einem Mobiltelefon aufgezeigt und dabei die im Rahmen dieses Buches verwendete Mobile‐Payment‐Definition herausgearbeitet. Weil sich das Zahlungsverhalten am stationären POS in den letzten Jahrzehnten zwar verändert hat, aber Konsumenten offensichtlich weiterhin Bargeld präferieren, werden im dritten Abschnitt dafür ursächliche motivationale Aspekte herausgearbeitet. Eine Etablierung von Mobile Payment kann tendenziell nur gelingen, wenn es nicht auf eine reine Zahlungsfunktionalität reduziert, sondern als umfassendes Kommunikationsinstrument innerhalb der Customer Journey akzeptiert und verwendet wird.
Ludwig Hierl

6. Kassenzone der Zukunft – Anforderungen an den Handel

Zusammenfassung
Der stationäre Einzelhandel unterliegt einer diskontinuierlichen Entwicklung und wird mit einer Vielzahl an disruptiven Faktoren konfrontiert (vgl. Kap. 13 und 7). Da die Kassenzone eines Ladengeschäftes für das Einkaufserlebnis von besonderer Bedeutung ist, werden in diesem Beitrag verschiedene Maßnahmen aufgezeigt, um den Herausforderungen in diesem Umfeld zu begegnen. Hierzu werden zunächst die jeweiligen Funktionsweisen der einzelnen Prozessschritte eines Artikels, von dessen Auswahl, über den Übergang, die Erfassung bis hin zur Sicherung untersucht, um daraus handelsformatabhängige Kriterien für eine Umsetzungsempfehlung herauszuarbeiten. Dabei wird auch analysiert, welche Vor‐ und Nachteile sich sowohl aus Konsumenten‑, als auch aus Händlersicht bei einer Umsetzung ergeben.
Tobias Batschkowski

7. Mobile Payment als Bindeglied einer No-Line Customer Journey

Zusammenfassung
Stationäre Händler haben sich zwischenzeitlich relativ gut mit dem Wettbewerb durch E‐Commerce arrangiert. Die nächste existentielle Herausforderung besteht darin, die zentrale Bedeutung des Mobiltelefons für Konsumenten anzuerkennen und dieses gezielt in die strategischen Überlegungen einzubinden. Kunden wollen aufgenommene Kaufimpulse im Grundsatz jederzeit und von jedem Ort umsetzen. Grenzen zwischen Vertriebskanälen sind dabei für einen Verkaufserfolg ebenso hinderlich wie Zahlungslösungen, die nicht an allen Kundenkontaktpunkten entlang der Customer Journey zur Verfügung stehen. Mobile Payment kann hier als Bindeglied fungieren, sollte allerdings keinesfalls nur auf eine Bezahlfunktion reduziert, sondern als Teil einer umfassenden Mobilitäts‐ und Digitalisierungsstrategie verstanden werden.
Ludwig Hierl

Mobile Payment in Theorie und Praxis

Frontmatter

8. Wesentliche Standards und Technologien im mobilen Zahlungsverkehr

Zusammenfassung
Um mobile Zahlungen erfolgreich im Markt zu implementieren, ist, wie bei jeder Innovation, der Einsatz von Standards unabdingbar, um ein reibungsloses Zusammenspiel der beteiligten Akteure zu gewährleisten und Skaleneffekte zu erzeugen. Folgender Beitrag soll einen kurzen Überblick über wesentliche Standards und einhergehende Technologien mit Bezug zum Mobile Payment geben.
Carsten Akira Göbel

9. Betrugserkennung im mobilen Zahlungsverkehr

Zusammenfassung
Die meisten Banken haben die Herausforderungen der neuen regulatorischen Anforderungen im Zuge des Basel III‐Akkords wie CRD, CRR, BRRD und SRMR noch nicht hinreichend umsetzen können, da ergeben sich mit Mobile Payment, Instant Payment & Co. bereits neue. Nach einer kurzen Einführung wird in diesem Beitrag zunächst die gegenwärtige Schadens‐ und System‐Situation im Zusammenhang mit Debit‐ und Kreditkartenbetrugsfällen beleuchtet. Anschließend werden die Herausforderungen durch neue Zahlungsinstrumente, neue Absatz‐ und damit Zahlungskanäle sowie neue regulatorische Anforderungen aufgezeigt. Ziel ist es, betrügerische Aktivitäten im mobilen Zahlungsverkehr zu erkennen, bevor ein Schaden realisiert wird. Zugleich soll aber, bei einer innerhalb von wenigen Sekunden zu treffenden Entscheidung, auch vermieden werden, betrugsfreie Transaktionen fälschlicherweise zu blockieren.
Ludwig Hierl, Matthias Salmon

10. Chancen und Herausforderungen durch die PSD2 und Instant Payment

Zusammenfassung
Regulatorik wird mit Innovation eher selten in Verbindung gebracht, jedoch haben aktuelle Vorgaben, insbesondere die Payment Service Directive 2 (PSD2) oder Instant Payments das Potenzial, den Zahlungsverkehr in Europa nachhaltig zu verändern. Das Innovationspotenzial ist in der Einführung neuer regulierter Dienste begründet, aber auch neue Anforderungen an die Kundenauthentisierung werden grundlegende Änderungen mit sich bringen. Das mobile Endgerät, welchem bereits heute im Zahlungsverkehr eine wesentliche Rolle zukommt, wird in diesem Kontext noch deutlich an Bedeutung gewinnen. Dieser Beitrag soll einen Überblick über den aktuellen Stand der Einführung regulatorischer Anforderungen im Rahmen von PSD2 und Instant Payment geben und daraus ableiten, welche Implikationen sich sowohl für Banken als auch für Händler allgemein und für das Mobile‐Payment‐Umfeld im Speziellen ergeben.
Carsten Akira Göbel

11. Integration von Bezahlkarten, Coupons und Loyalty Cards in Applikationen

Zusammenfassung
Die GfK erforscht seit Jahren in qualitativen Studien die User Experience beim Einsatz von Smartphones zum Bezahlen am Point of Sale (POS). Es wurden Wireframes, Prototypen und fertige Apps mit (potenziellen) Nutzern getestet, sowohl vor Ort im Geschäft, mit Testaufbauten im Labor oder per Online‑/Telefonbefragungen, stets mit dem Zweck, konkrete Optimierungspotenziale für die jeweilige App aufzudecken. Aus zahlreichen Gesprächen mit Nutzern konnte ein generelles mentales Modell für die Interaktion mit dem Smartphone am POS ermittelt werden, basierend auf den drei Aspekten „Sicherheit“, „Kontrolle“ und „Komfort“. Der Artikel erläutert das mentale Modell und welche Schlüsse daraus für die Integration von Bezahlkarten in Apps, aber auch für Coupons und Kundenkarten (Loyalty Cards) zu ziehen sind.
Felix Vollmuth

12. Handlungs- und Bewertungsmodell zur Akzeptanz von mobilgerätebasierten Zahlungssystemen

Zusammenfassung
Trotz zahlloser Versuche (vgl. Kap. 13) gelang es bislang noch keinem Mobile‐Payment‐Ansatz, den Zahlungsverkehrsmarkt entscheidend zu durchdringen sowie sich erfolgreich und dauerhaft auf diesem Markt zu etablieren. In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, auf Basis umfangreicher Studienergebnisse und einigen Modellansätzen zur Diffusions‑, Adoptions‐ und Akzeptanzforschung die Determinanten für einen Erfolg im Sinne eines klassischen Marktnischenansatzes für Mobile Payment herauszuarbeiten und daraus anschließend ein konkretes Handlungs‐ und Bewertungsmodell zu entwickeln. Diese Anwendungstransformation soll dazu beitragen, das Nutzungs‐ bzw. Nichtnutzungsverhalten von Konsumenten in Bezug auf mobilgerätebasierte Zahlungssysteme besser nachvollziehen zu können und daraus Handlungsimplikationen zur Förderung der Akzeptanz und Verbreitung für Mobile‐Payment‐Lösungsanbieter im Allgemeinen sowie für Handelsunternehmen im Besonderen abzuleiten.
Ludwig Hierl

13. Überblick und Praxistest zu gescheiterten und funktionalen Ansätzen in Deutschland

Zusammenfassung
Bereits seit mehr als einer Dekade werden mobile Bezahlapplikationen mit der Erwartung verbunden, dass sie eines Tages als integraler Bestandteil unseres Lebens den Bezahlalltag wesentlich prägen werden. Nach zahlreichen in Deutschland gescheiterten Versuchen auch von bekannten Lösungen wie mPass, myWallet und Yapital stellt sich die gegenwärtige Situation zwar einerseits erheblich ernüchternder dar. Andererseits gibt es nun Lösungen, mit deren Hilfe einem Bezahlen über das Mobiltelefon in stationären Ladengeschäften endlich der Durchbruch gelingen könnte. Wo und wie Mobile Payment 2017 im deutschen Markt angekommen ist und warum die häufig zu Unrecht kritisierte geringe Ausprägung des deutschen Technologie Readiness Index im multinationalen Vergleich einer Korrektur bedarf, wird in diesem Beitrag aufgezeigt.
Ludwig Hierl, Natalia Hierl

14. Overview of Approaches in the United Kingdom

Abstract
Mobile Payment is a topic which has been discussed since cell phones came on the market, long before the smartphone era began. Mobile Payment continues to be an interesting and important subject as smartphone technologies have developed further and customer experience with multi‐function smartphones has increased. However, it is still early days for mobile payment by smartphone, specifically in so called proximity mobile payment methods for consumers at point of sale locations (in stores). This paper studies the use of in‐store mobile payment methods in the United Kingdom and provides an overview of the approach adopted by the most popular mobile payment methods. Additionally, this paper will highlight the benefits for customers and retailers, the challenges facing retailers and suppliers of mobile payment systems and provides a number of recommendations.
Feyyat Kaymaz

Anwendungen im Praxisdiskurs

Frontmatter

15. mpass – Erkenntnisse nach der Einstellung des Betriebs

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird mit mpass die gemeinsame Omni‐Channel‐Lösung der großen deutschen Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica O2 beleuchtet. Die leitende Frage ist, warum dieser zwischenzeitlich wieder eingestellte Ansatz, der mit zu den ersten und erfolgreichsten Mobile‐Payment‐Lösungen gehörte, scheiterte. War lediglich die Zeit noch nicht reif für diese Lösung? Mit einer Beschreibung der Funktionsweise und der Umsetzung der Lösung sowie deren Praxiseinsatz und Chancen erfolgt auf Basis eigener Erfahrungen ein Einblick in die Geschichte von mpass.
Michael Kreutmayr

16. Payback – Der heilige Gral oder wie Smartphones den Handel revolutionieren

Zusammenfassung
Das Smartphone ist die Schnittstelle zwischen digitaler und analoger Welt und verbindet so Offline‐ und Online‐Handel. Die Digitalisierung der mobilen Customer Journey am Point of Sale (POS) ist eine der wichtigsten strategischen Initiativen der PAYBACK GmbH und deren Partnern. Ziel ist es, über Location‐Based Services die Relevanz der Angebote für PAYBACK‐Kunden weiter zu erhöhen, sowie mit spezifischen Angeboten und Apps der Partner zu verknüpfen. Seit Mitte 2016 nimmt PAYBACK durch die Einführung von „Collect & PAY“ nun auch im Mobile Payment eine zentrale Rolle ein. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die mobile Strategie und insbesondere die Mobile‐Payment‐Lösung der PAYBACK GmbH.
Dominik Dommick, Philipp Reichhart

17. paydirekt – Herausforderungen und mögliche Wachstumsoptionen für Mobile Payment in Deutschland

Zusammenfassung
In diesem Beitrag werden der Status, die Herausforderungen und die möglichen Wachstumsoptionen für Mobile Payment beleuchtet. Im Gegensatz zu dem weltweiten Boom der Mobile Payments ist das Wachstum in Deutschland noch zurückhaltend. Fest steht jedoch, dass bei der Bezahlung im Internet die Deutschen am meisten den Banken und Sparkassen vertrauen. Diesem Kundenbedürfnis hat die deutsche Kreditwirtschaft entsprochen und mit paydirekt ein sicheres und gleichzeitig einfaches Online‐Bezahlverfahren entwickelt. Bezüglich der weiteren Kundenbedürfnisse gibt es eine Differenzierung hinsichtlich der unterschiedlichen Formen des Mobile Payment. Diese werden entlang der aktuell dominanten Formen des Mobile Payment diskutiert, die entsprechenden Wachstumsoptionen bewertet und selektiv anhand des Beispiels paydirekt konkretisiert.
Niklas Bartelt, Silke Finken

18. Postbank – Das digitale Portemonnaie als zentraler Touchpoint zum Kunden

Zusammenfassung
Das mobile Bezahlen (Mobile Payment) ist nach Ansicht der Autoren nicht der Stein der Weisen für den deutschen Payment‐Markt, als der es gern verkauft wird. Es ist de facto kein neues Bezahlverfahren, sondern lediglich das „elektronische“ Bezahlen mittels Smartphone oder anderer mobiler Endgeräte mit Bildschirm. Dem sich wandelnden Bezahlverhalten der Endkunden, insbesondere der sog. Digital Natives, muss auf allen Seiten des Bezahlprozesses Rechnung getragen werden. Bezahlen muss für den Kunden schnell, einfach und dennoch sicher sein. Versteht man wie die Postbank die Verbindung von mobilem Bezahlen und Mobile Banking als den zentralen „Touchpoint“ zum Kunden, wird sich Mobile Payment nach Auffassung der Verfasser auch im deutschen Markt etablieren. Die Postbank sieht diesen Touchpoint zum Kunden in der Banking‐App „Finanzassistent“, dem digitalen Portemonnaie der Postbank‐Kunden.
Sven Siering, Nicole Jonat, Tobias Ehret

19. PrCash – Ein innovatives Cash-Management-Tool für die Betriebs- und Steuerberaterpraxis

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird mit PR Cash eine sog. Multi‐Tier‐Applikation aus der betrieblichen Steuerberatungspraxis vorgestellt, die als reine Browser‐App konzipiert ist und damit mit allen Betriebssystemen und mit allen Endgeräten verwendet werden kann. Die Software nutzt frei verfügbare Techniken und Protokolle wie REST und HTTPS. Auf technisch einfache Weise kann somit eine Weiterentwicklung zu einer funktionalen Mobile Payment‐App erfolgen, die auf die Bedürfnisse der Unternehmen individuell angepasst werden kann.
Daniel Küttner

20. Scangoru – oder wie Mobile an die Kasse kommt

Zusammenfassung
Der Handel beschäftigt sich intensiv mit der Optimierung des Check‐outs. Im Laufe der letzten eineinhalb Dekaden wurden Formate und Kassen‐Prozesse geändert und Innovationen wie die Zahlung per Karte, per Biometrie und per Smartphone erprobt und eingeführt. 20 Jahre nach dem Start der EC‐Karte dominiert im stationären Einzelhandel jedoch noch immer die Barzahlung. Die sog. „Payment Innovations“ haben nur ergänzt, aber nicht verdrängt [2]. Die Faktoren, die Handel und Kunden antreiben, und welche Instrumente genutzt werden können, um den Einkauf im stationären Handel attraktiver zu machen, sind Gegenstand der folgenden Reflexionen.
Ulrich Kipper

21. Swish – So funktioniert Mobile Payment in Schweden

Zusammenfassung
Viele Schweden gehen mit der Nutzung App‐basierter Smartphone‐Bezahlsysteme den nächsten Schritt in die digitale Zukunft. Auf dem deutschen Markt konnte sich diese schnelle Form des Bezahlens noch nicht durchsetzen. Ob sich die Skepsis der Deutschen als gerechtfertigt erweist, bleibt noch abzuwarten.
Christian Werner
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