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14.09.2017 | Mobile Payment | Nachricht | Onlineartikel

Volkswagen-Finanztochter setzt auf mobile Bezahldienste

Autor:
Christiane Köllner

Volkswagen Financial Services treiben die Digitalisierung voran. Die Volkswagen-Finanztochter will hierfür bis 2020 rund 500 Millionen Euro in digitale Geschäftsprozesse investieren. 

Die Volkswagen Financial Services bauen die Digitalisierung ihres Geschäfts weiter aus. Alle Payment-Aktivitäten des Volkswagen Konzerns sollen zukünftig über die Volkswagen-Finanzdienstleistungen abgebildet werden, hat das Unternehmen im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt mitgeteilt. "Unser strategisches Ziel ist es, bis 2025 das Portfolio der Volkswagen Finanzdienstleistungen auf 30 Millionen Bestandsverträge zu erhöhen. Um das zu erreichen, werden wir unsere Produkte bis 2020 digitalisieren und online abschlussfähig machen. Hierfür investieren wir bis 2020 rund 500 Millionen Euro in unsere digitalen Geschäftsprozesse", erklärte Dr. Christian Dahlheim, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Volkswagen Financial Services.

Für den Auf- und Ausbau der Bezahldienstaktivitäten und die globale Abwicklung der Payment-Dienste ist eine eigenständige Payment-Gesellschaft in Luxemburg gegründet worden. Für die Produktenwicklung haben die Volkswagen Financial Services das 2011 in München gegründete E-Commerce-Start-Up ContoWorks erworben. Das Unternehmen bietet eine integrierte Plattform (e-Wallet) für Zahlungsdienste an. ContoWorks wird zukünftig ein Teil der neuen Payment-Gesellschaft sein.

Digitales Ökosystem für Bezahldienste 

Die digitalen Bezahldienste sollen für alle Pkw- und Lkw-Marken entwickelt werden. Dazu gehören etwa Mobile-Payment-Applikationen zur Zahlung von Parktickets, Carsharing, Strom, Kraftstoff oder Maut. Hinzu kommen Dienstleistungen und Upgrades ("Functions on Demand"), die Fahrer zukünftig freischalten können. Auch das Online-Shopping soll sich über die Payment-Plattform abwickeln lassen. Ziel sei es, ein "einheitliches, digitales Ökosystem für Bezahldienste im Volkswagen-Konzern" zu schaffen, betonte Dr. Mario Daberkow, Vorstand für IT und Prozesse bei Volkswagen Financial Services.

Zur weltweiten Koordination und strategischen Weiterentwicklung aller Digitalisierungsaktivitäten wurde die Rolle des Chief Digital Officers (CDO) für den Teilkonzern neu eingerichtet. Stefan Imme, bisher Leiter des Bereichs Mergers & Acquisitions sowie Mitglied des Vorstands bei Volkswagen Versicherung hat diese Aufgabe mit Wirkung zum 1. September 2017 übernommen. Die neue luxemburgische Payment-Gesellschaft wird von Dr. Ernst Ohmayer, zuvor Global Head of Transaction Banking bei der UniCredit Group, als Chief Executive Officer und Global Head of Payment der Volkswagen Financial Services geleitet.

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