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08.08.2018 | Mobile Payment | Nachricht | Onlineartikel

Genossen rollen Mobile-Payment-Service deutschlandweit aus

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Ab 13. August 2018 steht Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken die Mobile-Payment-Funktion in der VR-Banking-App deutschlandweit zur Verfügung. Bislang nutzten diesen Service in der Pilotphase die Kunden der Volksbank Mittelhessen und der VR-Bank Hessenland. 

Wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mitteilt, ermöglicht der Dienst den Kunden von rund 85 Prozent aller 915 Genossenschaftsbanken mobiles Bezahlen über sämtliche Kartenprodukte des Instituts per Handy. Die restlichen Geldhäuser sollen 2019 folgen.  

Bis 25 Euro in der Regel ohne PIN bezahlen

"Mit unserer mobilen Bezahllösung folgen wir den Nutzungsgewohnheiten vieler Kunden, die ihr Smartphone immer griffbereit haben", erklärt BVR-Vorstandsmitglied Andreas Martin. Die Information, ob das mobile Bezahlen per Smartphone funktioniert, erfahren die Kunden bei ihrer Bank oder direkt in der Banking-App. Dort erscheint dann der neue Menüpunkt "Digitale Karten". Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Plastikkarte ist die PIN-Eingabe nur bei Zahlungen über 25 Euro regelmäßig erforderlich. 

Der Service ist aber zunächst nur für Besitzer von NFC-fähigen (Near Field Communication) Android-Geräten möglich. Allerdings hat der Verband erst unlängst positive Signale gesendet, auch weitere Optionen zu prüfen. Anlass war die Ankündigung von Apple, den Bezahldienst "Apple Pay" bis Jahresende auch in Deutschland einführen zu wollen. Sowohl die Genossenschaftsbanken als auch die Sparkassen zeigten sich offen, ihren Service auch für iPhones-Nutzer anbieten zu wollen. 

Bereits zwei Drittel der Bezahlterminals NFC-fähig

Beim Einkaufen zahlen die Kunden an den gleichen Bezahlterminals, die bereits jetzt das kontaktlose Bezahlen mit der Plastikkarte auf Basis des weltweiten NFC-Standards ermöglichen, teilt der BVR mit. Diese Möglichkeit bieten rund zwei Drittel aller 800.000 Terminals in Deutschland an und sind mit einem entsprechenden Symbol im Kassenbereich ausgewiesen.

Innerhalb der genossenschaftlichen Bankengruppe gibt es derzeit rund 14 Millionen kontaktlose Girocards und 1,5 Millionen kontaktlose Kreditkarten. Seit 2017 ist jede neu ausgegebene physische Bankkarte NFC-fähig. Die Vollausstattung aller über 27 Millionen Girocards mit der Kontaktlosfunktion wird im Jahr 2020, die aller 4,3 Millionen Mastercard- und Visa-Kreditkarten im Jahr 2021 erreicht sein, teilt der BVR mit.

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