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14.09.2017 | Mobile Payment | Nachricht | Onlineartikel

Konkurrenz zwischen Bezahlverfahren hält an

Autor:
Barbara Bocks

Paydirekt, die deutsche Alternative zu Paypal, wächst weiter, kommt allerdings noch lange nicht an den Marktführer heran.

Insidern zufolge haben die Sparkassen zusammen mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und der Hessischen Landesbank bislang laut Angaben der "Süddeutschen Zeitung" etwa 40 Millionen Euro in das Bezahlverfahren "Paydirekt" investiert. Wie die Zeitung aus mehreren Quellen und aus Teilen des Gesellschafterkreises erfahren haben will, spekuliere das Management laut des Medienberichts auf einen Finanzierungszuschuss in dreistelliger Millionenhöhe. Allein von Sparkassenseite sollen demnach mehr als 100 Millionen Euro investiert werden. Zu den Investitionssummen äußerte sich eine Sprecherin von "Paydirekt" gegenüber Springer Professional wie folgt: "Die der Süddeutschen Zeitung scheinbar vorliegenden Informationen sind uns nicht bekannt."

In welcher Höhe der Sparkassenverband in Paydirekt investiert, ließ auch ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) auf Anfrage von "Springer Professional" offen: "Die Gesellschafter sind von Paydirekt überzeugt. Gemeinsam mit der Paydirekt GmbH wollen wir die Anwendung gezielt und marktorientiert weiterentwickeln. Ob und in welcher Höhe weitere Investments getätigt werden, sind allerdings keine Informationen, die wir in die Öffentlichkeit tragen werden."

Kauf auf Rechnung am beliebtesten

"Aktuell haben sich rund 1,3 Millionen Kunden für Paydirekt registriert – ein Anstieg um mehr als 40 Prozent seit Anfang 2017", erklärt die Sprecherin weiter. Obwohl Paydirekt mittlerweile laut eigenen Angaben als Online-Bezahlverfahren von rund 1.300 Online-Shops verwendet wird, bleibt der Kauf auf Rechnung laut der Studie "Online-Payment 2017" des EHI-Instituts vom April 2017 weiterhin das am häufigsten angebotene Zahlungsverfahren in Deutschland 2016 mit einem Anteil von 30,5 Prozent. Die Studie hat Daten von 106 Onlinehändlern unterschiedlicher Branchen und Umsatzgrößen analysiert. Paypal rutscht danach 2016 mit 17,9 Prozent Umsatzanteil auf Rang drei, hinter der Zahlung per Lastschrift mit 20,2 Prozent.

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