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Über dieses Buch

Michael Groß erarbeitet vor dem Hintergrund des sich verändernden Konsum- und Kaufverhaltens mittels einer modellgestützten, empirischen Untersuchung Hinweise, um den Mobile Commerce als (neuen) strategischen Kommunikations- und Vertriebskanal für (Handels-)Unternehmen zu etablieren. Dazu stellt er wesentliche Akzeptanztreiber und -barrieren heraus, identifiziert spezifische Konsumententypen des Mobile Shoppings, und beschreibt Ansatzpunkte für gezielte, akzeptanzfördernde (Marketing-)Maßnahmen, die den shoppingbezogenen Einsatz von Smartphones bei Konsumenten forcieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einführung in die Thematik

Zusammenfassung
Stimuliert durch eine fortschreitende Konvergenz der Mobilfunk- mit der Internettechnologie entstehen seit mehr als einer Dekade unter dem begrifflichen Deckmantel des Mobile Commerce (kurz: M-Commerce) verschiedenartige mobile Anwendungsdienste, sodass Mobiltelefone (insbesondere das Smartphone) schon längst nicht mehr als reine (sprachorientierte) Kommunikationsmittel gelten, sondern sich zunehmend als bedeutsame (datenzentrierte) Informationsmedien hinsichtlich dem Zugriff auf Internetinhalte und -dienste etablieren (Büllingen/Stamm 2012, S. 1-3). Insbesondere infolge der zentralen Nutzungsattribute der mobilen Datenkommunikation (z.B. Allgegenwärtigkeit (Ubiquität), Lokalisierung, Personalisierung, Convenience, Geschwindigkeit etc.) (Kollmann 2013, S. 18 f.; Reichwald et al. 2002, S. 9-12; Balasubramanian et al. 2002), existiert inzwischen eine nicht zu überschauende Vielfalt an (mobilen) Produkt- und Dienstleistungslösungen, die in jeden erdenklichen Lebensbereich eindringen und somit unterschiedliche Themen rund um das mobile (Online-)Shopping (kurz: Mobile Shopping) tangieren (z.B. Groß 2015a; Clique et al. 2014; Ström et al. 2014; Pantano 2013; Pantano/Naccarato 2010).
Michael Groß

Chapter 2. Mobile Shopping-Charakteristika

Zusammenfassung
Da die wohl umfassendste Sichtweise in Bezug auf Mobile Shopping mit dem (zum Teil auch als Synonym verwendeten) Begriff des Mobile bzw. M-Commerce einhergeht (z.B. Wirtz 2013, S. 82, 88 f.; Heinemann 2012; Schwartz 2011; Bigné et al. 2007; Diehl 2002, S. 10), erscheint es mit Blick auf die vorliegende Untersuchung zweckmäßig, beide Begriffe zunächst voneinander abzugrenzen. Andernfalls ist eine inhaltliche Abgrenzung zu anderen Anwendungsbereichen (wie z.B. Mobile Banking oder Mobile Marketing) nicht gegeben, was aus Konsumentensicht jedoch erforderlich ist (z.B. Barutçu 2007). Unter M-Commerce wird im Folgenden der technische Rahmenbezug verstanden, mit der die elektronische Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Transaktionen zwischen den Leistungspartnern über mobile Endgeräte und drahtlose Netz- bzw. Funktechnik realisiert wird (Turowksi/Pousttchi 2004, S. 1; Fritz 2004, S. 30 f.).
Michael Groß

Chapter 3. Theoretische Grundlagen zur Akzeptanzmessung von Mobile Shopping

Zusammenfassung
Im Gegensatz zu vielen Erklärungsgrößen des Konsumentenverhaltens stellt der Akzeptanzbegriff auch im alltäglichen und vor allem im wissenschaftlichen Kontext einen häufig und interdisziplinär genutzten Begriff dar (z.B. Rengelshausen 2000, S. 71; Wiedmann/Frenzel 2004, S. 102; Kornmeier 2009, S. 107; Prein 2011, S. 21), dessen Ursprung einige Autoren auf gesellschaftliche Diskurse24 in Politik und Wirtschaft zurückführen (z.B. Olbrecht 2010, S. 17 f.; zur ausführlichen Begriffsbetrachtung z.B. Lucke 1995; Schwarz/Chin 2007).
Michael Groß

Chapter 4. Modellansatz zur Akzeptanzermittlung von Mobile Shopping

Zusammenfassung
Das Technology Acceptance Model (auch Technologieakzeptanzmodell; kurz: TAM genannt) geht aus den Forschungstätigkeiten von Davis (1986) hervor und stellt im Kern eine methodisch-konzeptionelle Modifizierung der TRA58 von Fishbein und Azjen (1975) dar. Das Modell wurde zur Erklärung und Messung des Akzeptanzphänomens für computerbezogene Systemanwendungen im organisationalen Kontext (am Arbeitsplatz) entwickelt (hierzu ebenso Davis 1989; 1993 und Davis et al. 1989).
Michael Groß

Chapter 5. Methodische Grundlagen zur Akzeptanzerforschung von Mobile Shopping

Zusammenfassung
Zur Gewinnung der für die Untersuchung relevanten primären Daten bieten sich eine Reihe verschiedener Methoden und Instrumente an (siehe Abbildung 17; dazu ferner auch Kaya 2009; Pötschke 2010). Neben zeitraumbezogenen Längsschnittstudien, die dynamische Phänomene im Zeitverlauf durch die Erfassung von gleichartigen Daten über mehrere Zeitpunkte hinweg messen (wie z.B. etwa die Studienreihe von Bigné et al. 2005; 2007; 2009), dominieren mit Blick auf die Akzeptanzmessung von Mobile Shopping vor allem zeitpunktbezogene (nicht-experimentell orientierte) Querschnittstudien. Auch die vorliegende Untersuchung basiert auf einer zeitpunktbezogenen Sichtweise, wobei der Fokus auf der Befragung und nicht auf der Beobachtung der Konsumenten liegt.
Michael Groß

Chapter 6. Ergebnisse zur empirischen Akzeptanzuntersuchung von Mobile Shopping

Zusammenfassung
Zur Analyse des Forschungsmodells wurden vorab zwei Vorstudien durchgeführt, die sich in ihrer Zielsetzung sowie ihrer Vorgehensweise sehr ähneln. Beide Studien werden im Folgenden kurz vorgestellt.
Michael Groß

Chapter 7. Kritische Würdigung und Ausblick

Zusammenfassung
Im abschließenden Abschnitt werden die wesentlichen Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst betrachtet, wobei noch einmal der eigene Forschungsbeitrag herausgestellt und anschließend sowohl Implikationen für die weiterführende empirische Erforschung zur Akzeptanz auf diesem Gebiet als auch Implikationen für die Unternehmenspraxis abgeleitet werden.
Michael Groß

Backmatter

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