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11.10.2018 | Mobilitätskonzepte | Nachricht | Onlineartikel

Die Mobilität von morgen benötigt das Vertrauen der Kunden

Autor:
Marc Ziegler

Im Fokus des Aachener Kolloquiums stand 2018 die Mobilität von morgen. Konnektivität, Kundenakzeptanz, Mobilitätslösungen für Städte und automatisiertes Fahren lauten die Stichworte.

Die erste Plenarsitzung eröffnete Steven Armstrong, Group Vice President und President EMEA der Ford Motor Company. In seinem Vortrag befasste sich Armstrong mit dem Wiederaufbau des in den letzten Jahren verlorenen Vertrauens der Kunden in die Industrie. "Wir dürfen nicht vergessen, dass Kunden der Industrie vertrauen müssen", sagte er, nur so könnten sich neue Technologien auch durchsetzen. In der Zukunft seien die Systemvernetzung von Systemen in Städten und die Kommunikation von Fahrzeugen mit der Infrastruktur alternativlos um die Mobilität im urbanen Raum zu gewährleisten.

Auch Wolf Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, befasste sich in seinem Vortrag mit Mobilitätslösungen in Städten. Dabei ging Scheider auf verschiedene städtische Topografien ein, sah dabei den Individualverkehr je nach Stadtprofil unter Druck. Konzepte von Robotaxis über Micro-Mobilitätslösungen bis hin zu Plug-In-Hybride mit einem Leistungsspektrum von 20 Watt bis 500 Kilowatt umfasst seine Vision, bei dem das Lebensumfeld der Menschen die Wahl der Fortbewegungsmittel definiert.

Automatisiertes Fahren auf Level 3 schon ab 2021?

Zuletzt widmete Elmar Frickenstein, Bereichsleiter Vollautomatisiertes Fahren und Fahrassistenz der BMW Group, seinen Vortrag dem autonomen Fahren, dessen schrittweise Umsetzung er bereits ab 2021 (Level 3) prognostizierte. Dafür notwendig seien hochentwickelte Simulationsansätze, ein deutlicher Ausbau der künstlichen Intelligenz und tragfähige Big Data-Systeme, mit deren Hilfe die tatsächliche Automatisierung des Verkehrs vonstatten gehen könne. Kooperationen innerhalb der Industrie seien dabei unausweichlich.

Zusätzlich zu den Vorträgen in fünf Sälen präsentierten 69 Aussteller ihre Innovationen in der konferenzbegleitenden Fachausstellung. Parallel zum Vortragsprogramm stand zudem die ika-Teststrecke auf dem Campus der RWTH für Testfahrten mit aktuellen und zukünftigen Fahrzeug- und Antriebskonzepten zur Verfügung. Das 27. Aachener Kolloquium fand vom 8. bis 10. Oktober 2018 statt. 1800 Kongressteilnehmer informierten sich in 100 Vorträgen über die aktuellen Entwicklungen der Fahrzeug- und Motorentechnik.

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