Skip to main content
main-content

09.03.2018 | Mobilitätskonzepte | Nachricht | Onlineartikel

Nissans Konzeptfahrzeug IMx Kuro kann Gedanken lesen

Autor:
Christiane Köllner

In Genf zeigt Nissan das Crossover-Modell IMx Kuro. Für den Autosalon wurde eine futuristische Komponente ergänzt: die Brain-to-Vehicle-Technik.

Mit dem IMx Kuro wirft Nissan auf dem Genfer Autosalon einen Blick in die Zukunft von Nissan Intelligent Mobility. Das Konzeptfahrzeug mit Elektroantrieb, das unter dem Kürzel IMx erstmals auf der Tokyo Motor Show 2017 vorgestellt wurde, feiert in Genf in modifizierter Optik Europapremiere. Gegenüber dem in Tokyo vorgestellten IMx zeichnet sich das nun in Genf debütierende Crossover-Modell IMx Kuro zum einen durch einige Design-Änderungen aus: Neu sind schwarze Details an den Rädern, der überarbeitete Grill und eine dunkelgraue Außenlackierung. Daher auch der Beiname Kuro, Schwarz auf Japanisch. 

Brain-to-Vehicle-Technik misst Gehirnströme des Fahrers

Zum anderen verfügt der IMx Kuro nun über die Brain-to-Vehicle-Technik (B2V) von Nissan. Sie misst und analysiert Gehirnaktivitäten des Fahrers, passt daraufhin die Assistenzfunktionen des Fahrzeugs an und sorgt dafür, dass die manuellen und autonomen Fahrzeugsysteme vom Fahrer lernen. Kerntechnologie des Nissan IMx Kuro ist eine weiterentwickelte Version des Pro-Pilot- Assistenzsystems für ein komplett autonomes Fahren. Das Interieur soll das Design von traditionellen japanischen Häusern aufgreifen. Die Instrumente werden über Augenbewegungen und Handgesten gesteuert, sodass kaum Knöpfe nötig sind.

Das Nissan IMx Kuro Concept nutzt die neue Nissan-Plattform für Elektrofahrzeuge mit komplett flachem Boden und tiefliegender Fahrgastzelle. Die Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse entwickeln gemeinsam eine Systemleistung von 320 kW (435 PS) sowie ein Drehmoment von 700 Nm. Dadurch soll mit nur einer Ladung eine Distanz von mehr als 600 Kilometern möglich sein.

Neue Partnerschaft mit E.On im Bereich Vehicle-to-Grid

Ebenfalls auf dem Genfer Autosalon hat Nissan die strategische Partnerschaft mit dem deutschen Energieunternehmen E.On verkündet, mit dem Nissan in Dänemark bereits zusammenarbeitet. Im Rahmen der neuen Initiative werden Nissan und E.ON Möglichkeiten zu gemeinsamen Aktivitäten und Angeboten ausloten. Dabei geht es um Vehicle-to-Grid-Services (V2G), Lösungen für die Produktion und Speicherung erneuerbarer Energien sowie die Integration von Nissan-Elektroautos ins Stromnetz. Um die Elektrifizierung weiter voranzutreiben soll das Programm in naher Zukunft auf andere europäische Länder ausgeweitet werden.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.04.2017 | Im Fokus | Ausgabe 2/2017

Das erste Auto mit Hirn

01.07.2017 | Automatisiertes Fahren | Sonderheft 3/2017

Neue Möglichkeiten der Innenraumgestaltung

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Und alles läuft glatt: der variable Federtilger von BorgWarner

Der variable Federtilger von BorgWarner (VSA Variable Spring Absorber) ist in der Lage, Drehschwingungen unterschiedlicher Pegel im laufenden Betrieb effizient zu absorbieren. Dadurch ermöglicht das innovative System extremes „Downspeeding“ und Zylinderabschaltung ebenso wie „Downsizing“ in einem bislang unerreichten Maß. Während es Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz steigert, reduziert es gleichzeitig die Emissionen, indem der VSA unabhängig von der Anzahl der Zylinder und der Motordrehzahl immer exakt den erforderlichen Absorptionsgrad sicherstellt.
Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

Fahrzeuge der Zukunft: Weitere intelligente Lösungen von TE Connectivity (TE)

Wie unsere erprobte Technologie und Erfahrung das 48-V-Bordnetz noch attraktiver machen.
Vieles spricht dafür, den elektrischen Antriebsstrang eines Fahrzeugs mit einem zusätzlichen 48-Volt-System auszustatten: Die Energierückgewinnung (Rekuperation) bei fast 90% der Bremsvorgänge reduziert sowohl Kraftstoffverbrauch als auch CO2-Emissionen. Und  das von einem 48-Volt-Elektromotor bereitgestellte zusätzliche Drehmoment unterstützt einen kleineren Verbrennungsmotor in der Beschleunigungsphase. Mehr dazu erfahren Sie hier!

- ANZEIGE -

Nachhaltige 48V-Antriebslösungen entwickeln

Für die Entwicklung nachhaltiger 48-Volt-Antriebslösungen werden geeignete Tools für das Testen von Mikro- und Mildhybridystemen im Niedervoltbereich benötigt. Optimalerweise lassen sich diese Tools auf einfache Weise in vorhandene Prüfstände integrieren. Mehr dazu erfahren Sie hier!

Bildnachweise