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04.06.2020 | Mobilitätskonzepte | Infografik | Onlineartikel

Ein Großteil der neuen Mobilitätsangebote bleibt ungenutzt

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

E-Scooter, Carsharing oder Fernbusse: Viele Mobilitätsträger sind den Nutzern noch unbekannt, oder sie haben von ihnen gehört, aber sie noch nicht genutzt. Das ergibt eine Studie der DHBW Stuttgart.

In einer Feldstudie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (DHBW) mit über 2.100 Befragten wurde der Akzeptanz und Nutzerfreundlichkeit von neuen Mobilitätsformen jenseits des Privat-Pkw nachgegangen. Obwohl die Autonutzung in den Städten seit Jahren leicht zurückgeht, gaben über 40 Prozent der Befragten an, die alternativen Angebote für den Individualverkehr gar nicht zu kennen, zu denen sie befragt wurden. Viele hatten von den Marken und Mobilitätsangeboten wie Carsharing nur gehört, diese jedoch nie selbst genutzt. Schon in einer Studie von Simon-Kucher & Partners 2019 zeigte sich ein geringes Bewusstsein der Kunden für Carsharing.

Der Etablierung einer alternativen Mobilitätskultur steht oft auch die noch geringe Verbreitung entgegen: Nur etwa ein Drittel der Befragten in der Studie der DHBW gab an, zukünftig moderne Mobilitätsangebote wie Shared Mobility nutzen zu können. Um die Bekanntheit und die Akzeptanz neuer Dienste zu fördern, schlägt Professor Dr. Marc Kuhn, Leiter der Studie und Studiengangsleiter BWL-Industrie an der DHBW Stuttgart, folgendes vor: "Wir konnten nachweisen, dass die meisten Mobilitätsformen grundsätzlich von den Probanden besser beurteilt wurden, wenn sie diese bereits genutzt haben. Das bedeutet, dass die Dienstleister ihr Kundenpotential in Zukunft nur dann voll ausschöpfen können, wenn sie die Skeptiker zum Testen bewegen können." 

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