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05.09.2017 | Mobilitätskonzepte | Nachricht | Onlineartikel

Mobilitätsdaten sollen in einem Portal gebündelt werden

Autor:
Patrick Schäfer

Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Data Science der Universität Paderborn wollen in zwei Projekten die Nutzung von Mobilitätsdaten erforschen. Das Ziel ist die Entwicklung eines Open-Data-Portals.

Die Projekte Opal (Portal zur Nutzung offener Daten) und Limbo (Linked Data Services for Mobility) sollen Erkenntnisse für verschiedene Automobil- oder Logistikbereiche liefern. Dafür werden Informationen über den Straßenverkehr oder die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs gesammelt und strukturiert. 

"In sogenannten Open-Data-Portalen sind Informationen über Park- und Fahrverhalten, Stau und Streckencharakteristika frei zugänglich", erklärt Prof. Dr. Axel-Cyrille Ngonga Ngomo, Leiter der Arbeitsgruppe Data Science am Paderborner Institut für Informatik. Mit der automatischen Verarbeitung der Daten können diese Daten-Kataloge dann gezielt genutzt werden, um neue Mobilitätslösungen zu entwickeln. 

Limbo soll dabei die Daten für möglichst viele Anwendungen barrierearm verfügbar machen. Im Projekt Opal soll der Lebenszyklus der entsprechenden Metadaten untersucht werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren mit 1,8 Millionen Euro.

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