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08.01.2019 | Mobilitätskonzepte | Interview | Onlineartikel

"Die neue Mobilität wird zu mehr Elektroautos führen"

Autor: Thomas Roser

Über die umwälzende Transformation der Automobilbranche spricht Mate Rimac, Kroatiens Unternehmer des Jahres und Gründer des gleichnamigen E-Sportwagenentwicklers, im Exklusiv-Interview.
 

Springer Professional: Herr Rimac, wie lange wird es Ihrer Meinung nach noch dauern, bis Elektro- und Hybridautos die klassischen Benzin- und Dieselautos verdrängen werden?

Mate Rimac: Keiner weiß das wirklich. Das ist eine Zeitkugel, wo jeder mit anderen Zahlen operiert. Ich war kürzlich auf einer Konferenz mit den Vorstandschefs der großen Automobilkonzerne. Jeder von ihnen präsentierte völlig unterschiedliche Grafiken, was den erwarteten Zuwachs der Zahl der Elektroautos angeht. Vielleicht werden es 20, 40 oder 60 Prozent sein. Keiner weiß es.

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Auf welchen Feldern sehen Sie in der Automobilbranche denn die größten Schritte in der Transformation?

Die Industrie wird sich komplett auf den Kopf stellen, wenn die neue Mobilität mit dem autonomen Auto-Sharing kommt. Autos werden von den Leuten nicht mehr gekauft, sondern nur noch genutzt, wenn der Bedarf da ist. Die Elektrifizierung der Automobile wird eine Konsequenz dieser neuen Mobilität sein.

Wie muss man sich das im Detail vorstellen?

Die Autos werden autonom fahren. Die Leute werden sie nicht mehr steuern und nicht mehr besitzen. Die Autos werden sich dabei ein bisschen ändern. Der Kunde muss sich überhaupt nicht ändern. Doch die wirklich große Änderung kommt mit der neuen Mobilität. Und die wird zwangsläufig zu einer viel größeren Zahl von Elektroautos führen. Denn die Autos der Zukunft werden elektrisch und selbstfahrend sein und über kein Lenkrad mehr verfügen. Und das wird die gesamte Industrie umkrempeln. Die Frage wird dann sein, wer diese Autos fertigen, operieren, nutzen und finanzieren wird. Die Antwort dürfte bei Firmen wie Google oder Uber liegen. 

Mehr Antworten des Supersportwagen-Erfinders Mate Rimac lesen Sie in Ausgabe 06/18 von "return – Magazin für Transformation und Turnaround". 

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