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16.11.2017 | Mobilitätskonzepte | Infografik | Onlineartikel

Automobilbranche wandelt sich rasant

Autor:
Christiane Köllner

Fahren die Automobilhersteller einer goldenen Zukunft entgegen? Ja, prognostiziert eine aktuelle Studie, wenn die Hersteller die großen disruptiven Trends offen mit neuen Partnern angehen.

Bis 2030 sollen sich die Umsätze der Automobilbranche von heute 3,4 auf 6,6 Billionen US-Dollar fast verdoppeln. Dies entspricht einer jährlichen Steigerung von vier bis fünf Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Neue Angebote wie Mobilitätsdienstleistungen, autonomes Fahren oder elektrische Antriebe sollen rund ein Viertel des Gesamtumsatzes ausmachen – heute liegt ihr Anteil unter einem Prozent. Traditionelle Einnahmen wie der Fahrzeugverkauf (40 Prozent der Umsätze) oder Service und Wartung (19 Prozent) blieben dennoch wichtig, so die Studie.

Neue Partnerschaften eingehen

"Die Autoindustrie kann eine goldene Zukunft vor sich haben, wenn sie die disruptiven Veränderungen annimmt. Dabei ist vor allem die Fähigkeit gefragt, mit der bestehenden Unsicherheit umzugehen", sagt Andreas Tschiesner, Leiter der europäischen Automobilberatung von McKinsey. Jedoch könne kein Autohersteller alle benötigten Kernkompetenzen aufbauen und die dafür notwendigen Investitionsmittel in Höhe von mehr als 70 Milliarden US-Dollar allein aufbringen, um auf allen Feldern vorne mitzuspielen. 

"Entscheidend für den künftigen Erfolg wird die Kompetenz sein, Partnerschaften zu managen", sagt Timo Möller, Leiter des McKinsey Center for Future Mobility und Co-Autor der Studie. Es gelte für Autohersteller und Zulieferer, sich auf neue – auch unkonventionelle – Formen der Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen und Wettbewerbern einzulassen.

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