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25.07.2018 | Mobilitätskonzepte | Nachricht | Onlineartikel

TUM-Hyperloop-Team fährt mit 467 km/h zum dritten Sieg

Autor:
Christiane Köllner

In Los Angeles hat der dritte Hyperloop-Pod-Wettbewerb stattgefunden. Gewonnen hat zum dritten Mal in Folge das Team der TU München.

Mit 467 km/h ist die dritte Kapsel des Warr-Hyperloop-Teams in Los Angeles durch die Teströhre auf dem Firmengelände von SpaceX gerast. Die Studierenden der Technischen Universität München (TUM) bleiben damit auch im dritten Hyperloop-Pod-Wettbewerb in Los Angeles ungeschlagen und halten den Geschwindigkeitsrekord für den Hyperloop-Prototyp.

Der SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die "Hyperloop Pod Competition" 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich ein Hochgeschwindigkeitszug mit annähernder Schallgeschwindigkeit in einer rund 1,2 Kilometer langen Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt sind aufgerufen, ihre Konzepte für den sogenannten Pod – die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen – einzureichen.

TUM gewinnt vor TU Delft und ETH Lausanne

18 Teams waren zum dritten Wettbewerb nach Los Angeles eingeladen, um ihre Kapsel zu testen. Im dritten Wettbewerb ging es um die Geschwindigkeit, allerdings waren nur noch Prototypen zugelassen, die über einen eigenen Antrieb verfügten. Nur drei Teams hatten es nach den technischen Vortests ins Finale geschafft. Neben dem Warr-Hyperloop-Team der TU München waren dies Delft Hyperloop (TU Delft) und EPFLoop (ETH Lausanne). Das Team der ETH Zürich konnte sich in der Vorentscheidung nicht für das Finale qualifizieren. 

Mit 467 km/h konnten die Studierenden der TU München ihre Geschwindigkeit im Vergleich zum zweiten Wettbewerb um fast 50 Prozent steigern. Die Kapsel von Delft Hyperloop erreichte in der Vakuumröhre 142 km/h, EPFLoop kam auf 85 km/h.

Das Warr-Hyperloop-Team wurde außerdem mit einen Innovation Award ausgezeichnet. Diesen erhielten sie für ihr Design des schnellen Pods sowie für ihren zweiten Pod, mit dem sie am Tag vor dem Haupt-Wettbewerb ein selbst entwickeltes Schwebesystem demonstrierten.

Dritter Sieg in Folge

Im ersten Wettbewerb, der im Januar 2017 stattfand, wurden zwei Hauptpreise vergeben: Ein Hauptpreis für den schnellsten Pod, den das Warr-Hyperloop-Team der TU München gewann, und ein Hauptpreis für das beste Gesamtkonzept, der an die TU Delft ging. Im zweiten Wettbewerb zählte nur die Geschwindigkeit. Auch hier fuhren die Studierenden ihrer Konkurrenz davon: Sie erreichten 324 km/h.

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Quelle:
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