Verbraucher nutzen Shared-Mobility-Dienste – wenn verfügbar
- 17.03.2023
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Wenn in der Nähe Shared-Mobility-Dienste verfügbar sind, werden diese auch mehrheitlich genutzt. Einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, ist Verbrauchern dabei genauso wichtig, wie Geld zu sparen.
E-Scooter und Fahrräder sind die beliebtesten Fortbewegungsmittel der geteilten Mobilität.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Von Verbrauchern, in deren Gegend Shared-Mobility-Angebote verfügbar sind, nutzen 79 % einen oder mehrere Dienste, wie eine aktuelle Online-Umfrage von Capterra unter 1.004 deutschen Verbrauchern zum Thema Shared Economy ermittelt hat. Bike-Sharing und E-Scooter-Sharing seien die beliebtesten Fortbewegungsmittel der Shared Mobility. 66 % der befragten Teilnehmer geben an, dass Dienste der Shared Mobility in ihrer Nähe angeboten werden. Der Großteil der Teilnehmer, die keinen Zugang zu Diensten der geteilten Mobilität in ihrer Nähe haben, wohnen in ländlichen Gebieten.
Für die Verbraucher sind Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit die wichtigsten Vorteile der Shared-Mobility-Services. Für 42 % der Teilnehmer seien die günstigere Nutzung im Vergleich zu einem eigenen Fahrzeug sowie die Nachhaltigkeit die wichtigsten Vorteile der geteilten Mobilität. Die größere Reisefreiheit ist mit 41 % der an dritter Stelle genannte Vorteil. Die größten Bedenken der Verbraucher würden sich auf den Umgang mit personenbezogenen Daten (39 %) beziehen. Ein weiterer geäußerter Kritikpunkt sei die nicht immer vorhandene Qualität der Services (37 %).
Das eigene Auto wird nicht ersetzt
Auf die Frage, ob sich das Interesse bei Fahrzeugbesitzern an gemeinsam genutzten Mobilitätsdiensten durch die zunehmenden negativen Auswirkungen verstärke, die mit dem Autobesitz einhergehen (wie zum Beispiel starker Verkehr, Parkplatzmangel, hohe Kraftstoffpreise usw.), spreche sich knapp die Hälfte (48 %) gegen eine Ersetzung des eigenen Verkehrsmittels aus. 23 % stimmen weder zu noch nicht zu. Die Shared Economy zeige in Deutschland den Trend, so Capterra, ein vorhandenes Fahrzeug zu ergänzen, um beispielsweise mit einem E-Bike zur Arbeit zu fahren, um Geldbeutel und Umwelt zu schonen, aber nicht es zu ersetzen. 64 % aller Befragten sehen aber Wachstumspotenzial in der geteilten Mobilität.