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Über dieses Buch

Christopher Hahn vermittelt einen Einblick in die Grundzüge des Moderechts. Die Kreation von Modekollektionen ist ein zeitaufwendiger und kostspieliger Prozess für Designer und Produzenten. Alle Akteure der Modeindustrie sehen sich im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit mit Rechtsfragen aus unterschiedlichen Gebieten konfrontiert. Der bestmögliche und nachhaltige Schutz von Modeerzeugnissen ist nur ein wichtiges Element für den langfristigen Erfolg. Neben den grundsätzlichen rechtlichen Fragestellungen zur Herstellung und zum Vertrieb von Modeerzeugnissen werden in diesem essential die rechtlichen Querschnittsmaterien mit Bezug zu Modeprodukten dargestellt. Der Autor erläutert die rechtlichen Besonderheiten des marken- und designrechtlichen Gestaltungsschutzes ebenso wie Fragen der rechtlichen Ausgestaltung von Kooperationen mit den Akteuren der kreativen Wertschöpfungskette (Designer, Models, Influencer).

Der Autor:

Dr. Christopher Hahn ist als Wirtschaftsanwalt in Berlin und München vor allem im Bereich Unternehmensrecht aktiv. Zu seinen Mandanten gehören neben Designern auch namhafte Unternehmen der Modeindustrie. Daneben ist er selbst als Business Angel an Modeunternehmen beteiligt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Es existiert kein einheitliches Moderecht, sondern eine Vielzahl rechtlicher Bestimmungen, die die Herstellung, den Vertrieb und insbesondere den Schutz von Modeerzeugnissen rechtlich flankieren. Gleichwohl rechtfertigt es die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Modeindustrie, von einem eigenen Moderecht als juristische Querschnittsmaterie zu sprechen.
Christopher Hahn

Kapitel 2. Vertriebschannels im Modemarkt

Zusammenfassung
Der Vertrieb von Modeerzeugnissen erfolgt auf diversen stationären wie digitalen Vertriebskanälen („Channels“). Der Vertrieb im stationären Handel erfolgt dabei entweder über Fremdflächen, also auf Handelsflächen eines Dritten oder auf Eigenflächen, die im Eigentum des Herstellers stehen bzw. die der Hersteller angemietet hat. Beim horizontalen Vertrieb agiert beschränkt überlässt der Hersteller den Vertrieb der Waren anderen Akteuren (Eigenhändler, Vertragshändler und Franchisenehmer) wohingegen beim vertikalen Vertrieb der Produzent nicht nur (horizontal) auf seiner Ebene als Herstellers agiert, sondern (vertikal) zugleich die Aufgaben von Hersteller und Einzelhändler übernimmt.
Christopher Hahn

Kapitel 3. Lizenzverträge und Kooperationen

Zusammenfassung
Über einen Lizenzvertrag gewährt der Inhaber eines gewerblichen Schutzrechts (bspw. Markenrecht oder Patentrecht) oder der Urheber eines geschützten Werks ein Nutzungs-/Verwertungsrecht am vertraglich festgelegten Lizenzgegenstand. Als Gegenleistung hierfür ist der Lizenznehmer verpflichtet, eine entsprechende Lizenzgebühr an den Lizenzgeber zu bezahlen.
Christopher Hahn

Kapitel 4. Schutz von Modeerzeugnissen

Zusammenfassung
Ein wirksamer Markenschutz sowie eine darauf ausgerichtete Markenschutzstrategie stellt für jeden Designer in rechtlicher Sicht eine wesentliche Kernaufgabe dar, die nicht nur die Herkunft sowie die Unterscheidungskraft des Modeerzeugnisses sichert, sondern darüber hinaus auch die Reputation des gesamten Modeunternehmens nach außen trägt.
Christopher Hahn

Kapitel 5. Supply Chain und Handel von Modeprodukten

Zusammenfassung
Die Sicherstellung und Kontrolle der benötigten Verfügbarkeit der Stoffe oder der fertigen Modeprodukte ist Gegenstand des Supply Chain Managements. Hierzu sind alle tatsächlichen wie rechtlichen Maßnahmen zu verstehen, welche die Warenbeschaffung beinhalten. In rechtlicher Sicht basiert die Beschaffung in aller Regel auf Rahmenverträgen oder Allgemeinen Lieferbedingungen (ALB), die im Rahmen eines Einzelauftrags („Order“) Vertragsbestandteil werden, in dem auf diese ausdrücklich Bezug genommen wird.
Christopher Hahn

Kapitel 6. Werberecht

Zusammenfassung
Sämtliche Werbemaßnahmen des Modeunternehmens haben sich an den wettbewerbsrechtlichen Grenzen von § 5 UWG messen zu lassen und dürfen somit nicht „irreführend“ sein.
Christopher Hahn

Kapitel 7. Textilkennzeichnung

Zusammenfassung
Das Textilkennzeichnungsgesetz (TextilKennzG) regelt, wie die Fasern, aus denen Textilien bestehen, gegenüber den Kunden als Verbraucher gekennzeichnet werden müssen.
Christopher Hahn

Backmatter

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