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26.07.2016 | Motorentechnik | Nachricht | Onlineartikel

BorgWarner entwickelt AGR-Technik für hybride Antriebssysteme mit Ottomotor

Autor:
Christiane Brünglinghaus

BorgWarner liefert sein Abgasrückführungsventil für Hyundais neue Ioniq-Limousine sowie den Kia Niro Crossover-SUV. Das AGR-Ventil soll den Verbrauch der neuen Hybridmodelle verbessern.

BorgWarner liefert sein Abgasrückführungsventil (AGR-Ventil) für Hyundais neue Ioniq-Limousine sowie den Kia Niro Crossover-SUV. Diese Fahrzeuge mit Ottomotor und Hybridantrieb werden von dem 1,6-l-Kappa-Motor mit Benzindirekteinspritzung (Gasoline Direct Injection, GDI) angetrieben, der voraussichtlich in einer Reihe von weiteren Hybridmodellen der beiden Hersteller zum Einsatz kommen wird. BorgWarners AGR-Ventil soll zu verringerten Emissionen und einem um drei Prozent verbesserten Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge beitragen, gibt BorgWarner an.

"Unsere langjährige Erfahrung im Bereich Abgasrückführung von Otto- und Dieselmotoren in Verbindung mit unserem fundierten Wissen über Motorsysteme war ausschlaggebend für uns, ein neues AGR-Ventil zu entwickeln, das speziell für die einzigartigen Anforderungen der heutigen, fortschrittlichen Ottomotoren ausgelegt ist", sagt Brady Ericson, President und General Manager, BorgWarner Emissions Systems. "BorgWarners neue Niederdruck-AGR-Technologie bietet Automobilherstellern eine kompakte, zuverlässige und kosteneffiziente Methode zur Steigerung der Kraftstoffeffizienz bei gleichzeitig reduzierten Emissionen, die sich schnell zur Standardlösung für hybride Antriebssysteme mit Ottomotor entwickelt. Wir freuen uns, eine steigende Anzahl von Hyundai- und Kia-Fahrzeugen mit unserer AGR-Technologie auszustatten."

Steigerung der Kraftstoffeffizienz

Die präzise Steuerung der Abgasrückführung über eine Bandbreite von Motordrehzahlen und -lasten hinweg soll hohe Temperaturen im Brennraum reduzieren und so eine Reihe von Strategien, die auf eine verbesserte Effizienz und einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch abzielen, ermöglichen. Die gekühlte Abgasrückführung regele beispielsweise Ladungswechselverluste und unterstütze so einen effizienteren Motorbetrieb, erläutert BorgWarner. Zudem verbessere eine gekühlte AGR die Verbrennungssteuerung für eine magerere Verbrennung ohne Motorklopfen und helfe dabei, angefettete Kraftstoff/Luft-Gemische zu vermeiden, um so den Verbrauch zu senken. Die Technologie soll außerdem den Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO)- und Stickoxid (NOX)-Emissionen sowie von Feinstaub reduzieren. Für eine bessere Genauigkeit, misst BorgWarners AGR-Ventil den Ventilhub direkt. Die weniger komplexe und leckagearme Konstruktion soll Verkleben verhindern und nutzt weniger Komponenten im Getriebezug. Das Resultat sei eine Lösung mit einem um 25 Prozent schnelleren Ansprechverhalten verglichen mit den Vorgängermodellen.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.08.2014 | Entwicklung | Ausgabe 9/2014

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01.05.2015 | Entwicklung | Ausgabe 6/2015

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Quelle:
Hybridfahrzeuge

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