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07.12.2017 | Motorentechnik | Nachricht | Onlineartikel

Elektrische Drosselklappe aus Kunststoff von Pierburg

Autor:
Patrick Schäfer

Pierburg setzt bei seiner neuen Generation von elektromotorischen Drosselklappen auf ein Gehäuse aus Kunststoff. Das soll Vorteile bei der Haltbarkeit, aber auch bei Gewicht und Kosten bringen.

Der Kunststoff aus der Familie der Duromere soll das Gehäuse und die Kunststoff-Metall-Hybrid-Drosselklappe besonders widerstandsfähig gegenüber Abgaskondensaten, Gasen, Kohlenwasserstoff oder deionisiertes Wasser im Saugkanal machen. Kostengünstiger wird das neue Modell, weil keine Behandlung der metallischen Oberflächen oder der Einsatz hochvergüteter Metalllegierungen mehr nötig ist. Zusätzlich bleiben an den unbehandelten Oberflächen weniger Ablagerungen haften, damit reduziert sich das Risiko eines möglichen Verklemmens der Klappe.

Die Basis für die neue Drosselklappe stellt der serienerprobte elektromotorische Antrieb mit zweistufigem Stirnradgetriebe. Mehr als einer Million Stopp-Start-Zyklen sollen dauerhaft auch bei hohen Schließgeschwindigkeiten sichergestellt sein, zudem habe sich die Betätigungsanzahl im Einsatz bei Hochtemperaturanwendungen verbessert. Ein separates EMV-Modul ermöglicht den Einsatz eines baugleichen DC-Motors mit einer kostengünstigen Anpassung der kundenspezifischen EMV-Entstörung. Der Klappenwinkelsensor ist in den Getriebedeckel integriert. Eine neue Geometrie des Deckels soll sicherstellen, dass der Sensor den Schwing- und Temperaturbelastungen standhält.

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