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03.04.2018 | Motorräder | Nachricht | Onlineartikel

BMW Motorrad entwickelt Hinterradschwinge aus Carbon

Der Werkstoff Carbon spielt bei BMW eine große Rolle, sowohl bei Automobilen als auch bei Motorrädern. Nach dem Hauptrahmen aus Carbon bei der HP4 Race zeigt BMW Motorrad nun eine Leichtbau-Hinterradschwinge. 

Im Rahmen des Projektes "Mai hiras+handle" wurde ein Verfahren entwickelt, um kostengünstig Kohlefaser-Verbundwerkstoffe (CFK) in hoch belasteten und dauerbeanspruchten Strukturbauteilen in Serie zu bauen. "Unsere Fertigungstechnik sieht CFK in Form von starken Endlosfasern dort vor, wo es die Belastungen erfordern, während ein Spritzgussumfang mit kurzen CFK-Recycling-Fasern dort zum Einsatz kommt, wo die Belastungen nicht ganz so hoch sind. Auf diese Weise haben wir eine kostengünstige Bauweise realisiert, die je nach Anforderungen skalierbar ist, indem mehr oder weniger 'starke' Endlosfasern in das gleiche Werkzeug eingelegt werden", sagt Projektleiter Elmar Jäger.

Zudem soll eine Skalierbarkeit durch verschiedene Composite- und Metall-Einlagen ermöglicht werden. Damit können die Bauteileigenschaften gezielt mit nur einem Werkzeug bei Taktzeiten von unter einer Minute eingestellt werden. Das lässt bei der Produktion eine große Bandbreite an unterschiedlichen Bauteilen zu. Die maximale Festigkeit ist durch zusätzlich angebrachte, thermoplastisch fügbare CFK-Platten einstellbar. Im Rahmen des Projekts wurden dazu Versuche mit Schweißrobotern erfolgreich durchgeführt. "Die gewonnenen Erkenntnisse bauen auf dem BMW i3 als Keimzelle für den CFK Serieneinsatz konsequent auf und bieten interessante Aspekte für die zukünftige Entwicklung neuer BMW-Motorräder und Automobile", so Starke. BMW Motorrad hat für die Entwicklung und Herstellung der Hinterradschwinge aus Carbon den "JEC Innovation Award 2018" in der Kategorie Freizeit & Sport erhalten.

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