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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Entwicklungstendenzen im Fundraising

Zusammenfassung
Das heutige Fundraising in Deutschland ist stark von Spendenaufrufen durch das so genannte „direct mail“ gekennzeichnet. Dabei werden potenzielle Förderer nach unterschiedlichen Verfahren identifiziert, segmentiert und anschließend per Brief angeschrieben. Je genauer die Zielgruppen segmentiert werden können, desto eher können Streuverluste vermieden werden, was sich positiv auf den Return an Investment (ROI), d. h. den Rückfluss der eingesetzten Finanzmittel, auswirkt.
Kai Fischer, André Neumann

2. Das Fundraising-Konzept

Zusammenfassung
Ohne ein differenziertes Fundraising-Konzept, in dem festgelegt ist, von welcher Ausgangssituation, was, in welcher Form erreicht werden soll, kann Fundraising nicht erfolgreich durchgeführt werden. Versäumnisse, die auf der konzeptionellen Ebene gemacht werden, führen in der Regel zu Schwierigkeiten und damit zu unnötigen und häufig auch sehr hohen Kosten in der Umsetzung. Oder im Fundraising werden nicht die Ergebnisse erreicht, die möglich gewesen wären. Mit anderen Worten: Ohne ein wohldurchdachtes Fundraising-Konzept ist die Durchführung häufig nicht effektiv und/oder effizient. Allen Organisationen — insbesondere aber denen, die mit Fundraising erst beginnen — ist deshalb eine besondere Sorgfalt bei der Konzeptionierung unbedingt anzuraten.
Kai Fischer, André Neumann

3. Multi-Channel-Kommunikation

Zusammenfassung
Die Umsetzung des Fundraising-Konzepts setzt die Kommunikation mit Förderern bzw. Interessenten voraus. Dabei ergeben sich aus dem Fundraising-Konzept die Anforderungen an die Kommunikationskanäle und an die über sie zu vermittelnden Inhalte. Die Kommunikationsstrategie im Multi-Channel-Fundraising besitzt grundsätzlich einen dreiteiligen Ablauf, der sich an unterschiedlichen Aufgaben im Rahmen der Strategie orientiert:
  • Interesse wecken und Aufmerksamkeit gewinnen: Menschen müssen auf die Organisation und ihre Projekte aufmerksam werden. Ohne eine aktive Kommunikationspolitik können keine neuen Interessenten und damit die Basis späterer Förderer gewonnen werden.
  • Kommunikation verstärken: Aus Interessenten müssen Förderer werden. Häufig gelingt dies nicht bereits beim ersten Kontakt. Aus dem Direktmarketing ist bekannt, dass fünf bis sieben Kontakte notwendig sind, um aus einem Interessenten einen Kunden zu machen. Diese Größenordnung gilt auch im Fundraising.
  • Interessenten, Förderer und Unterstutzer binden: Förderer müssen gebunden werden. Durch die Kommunikation von Erfolgen und neuen Projekten sowie Informationen aus der Arbeit der Organisation wird gegenüber den Förderern Transparenz hergestellt; Förderer werden in die Arbeit involviert. Dies wiederum bindet sie enger an die Organisation.
Kai Fischer, André Neumann

4. Websites

Zusammenfassung
Die Vorstellung, die Website sei eine digitale Broschüre zur Information von Förderern und Interessenten und Online-Fundraising sei der Spenden-Button auf der Website, mit dessen Hilfe über das Internet Gelder transferiert werden, hat sich bis heute hartnäckig in den Köpfen von Fundraisern gehalten. Auch aktuelle Veröffentlichungen (vgl. z. B. Urselmann 2002; Haibach 2003), sofern sie sich überhaupt dieses Themas annehmen, sehen die Website nicht als eigenständigen Kommunikationskanal.1
Kai Fischer, André Neumann

5. E-Mail-Kommunikation

Zusammenfassung
Mit diesem Satz beginnt Michael Gilbert sein E-Mail-Manifesto (vgl. Gilbert 200la). Er macht darauf aufmerksam, dass immer noch die Website im Fokus der Diskussion um Online-Fundraising steht. Entscheidender ist jedoch die Nutzung von E-Mails. Erst durch sie können Menschen direkt angesprochen, aktiv auf Themen und Neuigkeiten hingewiesen und zum Spenden aufgefordert werden. Es ist abwegig anzunehmen, dass ein Besucher zufällig auf der Website einer Nonprofit-Organisation landet und sogleich von der Organisation so überzeugt ist, dass er unmittelbar online spendet. Vielmehr müssen zu Förderern Beziehungen aufgebaut werden, damit diese langfristig die Organisation unterstützen und finanziell fördern. Hierfür ist E-Mail ein ausgezeichneter Kanal.
Kai Fischer, André Neumann

6. Anforderungen an die Datenbank

Zusammenfassung
Das letzte Kapitel dieses Buches wollen wir der Datenbank widmen. Und das aus gutem Grund. denn ohne eine entsprechend ausgestattete Datenbank im Hintergrund bzw. als Basis wären viele der in den vorangegangenen Kapiteln beschriebenen Möglichkeiten in der Fördererkommunikation gar nicht oder zumindest nur ineffizient durchführbar.
Kai Fischer, André Neumann

7. Ausblick

Zusammenfassung
Multi-Channel-Fundraising ist ein neuer Ansatz im Fundraising, bei dem Kommunikationskanäle hinsichtlich ihrer Funktionen unterschiedlich miteinander kombiniert werden, um hierüber mit Förderern, Unterstützern und Interessenten optimal zu kommunizieren. Ziel der Kommunikation ist es, Interessenten als Unterstützer der Mission zu gewinnen. Unterstützer stellen der Organisation dann langfristig Ressourcen zur Verfügung, die die Organisation einsetzt, um ihre Mission zu erfüllen.
Kai Fischer, André Neumann

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