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27.01.2016 | Multikanal-Banking | Im Fokus | Onlineartikel

Wie Bankmodelle der Zukunft aussehen

Autor:
Eva-Susanne Krah

Mehr Effizienz, Rentabilität und Kundennähe. Das sind die derzeitigen Anforderungen an Bankorganisationen. Mit welchen Modellen Kreditinstitute erfolgreich sei können.

Banken müssen derzeit auf vielen Handlungsfeldern agieren, um dem Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer zu trotzen und gleichzeitig die Profitabilität und das Kundenvertrauen zu steigern. Entscheidende Schlachten müssen sie auch im Zahlungsverkehr schlagen, wie die Experten von Accenture in ihrem Insight-Bericht zum Banking 2016 bemerken. Vor allem mit verbesserten Mehrkanal-Erfahrungen, Interaktionen in Social Media und Mobiltechnologie können Finanzhäuser künftig die besten Erfolge erzielen. Dabei gehört laut Accenture vor allem drei Bankmodellen die Zukunft: 

  • Die intelligente Multichannel-Bank. Sie bietet eine integrierte Multichannel-Architektur, die auf Realtime-Management basiert. Produkte und Kanäle sind bedarfsorientiert und digital optimiert.
  • Die "Socially Engaging"-Bank. Sie setzt auf Co-Creation mit ihren Kunden, ist kundenorientiert ausgerichtet und holt diese dort ab, wo sie ihre Zeit verbringen, beispielsweise in sozialen Medien. 
  • Die Financial/Non-Financial Digital
    Ecosystem”-Bank.
    Sie versteht sich als Trust Center mit einem erweiterten Produktangebot, das Finanz- und finanzfremde Produkte und Services umfasst. Sie nutzt mobile Möglichkeiten wie Mobile Payment und M-Commerce, Mobile Marketing und Analytics und bildet strategische Allianzen mit branchenfremden Anbietern.

Nur ein Beispiel dafür ist die gegenwärtige Entwicklung zwischen Fintechs und Kreditinstituten, die immer stärker kooperieren.

Potenziale für den Wandel

Welche Potenziale in diesen Bankmodellen stecken und warum der Druck zum Wandel steigt, beschreiben die Springer-Autoren Markus Keck und Stefan Mertes im Buch "Banking & Innovation" (Seite 195-200) mit Blick auf die Digitalisierung im Bankgeschäft.

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heute, "ihre Bankgeschäfte schnell und einfach zu der Zeit und auf dem Weg zu erledigen, der am besten in ihren Alltagsrhythmus passt", so die Autoren. Dazu gehören aus ihrer Sicht aber unbedingt Datenplattformen, die alle Kanäle mit identischen Daten versorgen sowie
eine kanalunabhängige Nutzung der gleichen Kernprozesse.

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

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