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Über dieses Buch

Multimediale Client-Server-Anwendungen (insbesondere sog. Rich Internet Applikationen) entwickeln sich rasant. Die Gründe hierfür sind steigende Bandbreiten im Internet, ausgereifte Kompressionstechnologien sowie leistungsstarke Endgeräte. Die Anwendungen sind mittlerweile so attraktiv, dass diese mit dem klassischen Unterhaltungsmedium Fernsehen konkurrieren können. Die Übertragung multimedialer Daten macht inzwischen einen Großteil der Daten aus, welche über das Internet übertragen werden.

Ziel dieses Buches ist es, eine Einführung in die Technologien zu geben, welche die Entwicklung attraktiver multimedialer Client-Server-Anwendungen wie z.B. YouTube, ZDFmediathek oder Google Maps ermöglichen.

Vorausgesetzt werden elementare Kenntnisse der objektorientierten Programmierung. Von hier aus werden die notwendigen Protokolle und Standards, die wesentlichen Konzepte verteilter und multimedialer Systeme sowie die Anwendungsentwicklung und Programmierung mit Java, AJAX und Flash dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Multimediale Client-Server-Systeme

Die in der Einführung des Buches betrachteten Anwendungsszenarien stellen Beispiele für verteilte multimediale Systeme dar. Zum Beispiel werden bei der Darstellung eines Tourismusangebots einer Urlaubsregion neben klassischen Internetdiensten, wie z.B. Hotelsuche- und Buchungssysteme, auch umfangreiche interaktive Medien (z.B. Grafiken, Fotographien, Audio- und Videodaten) zur Darstellung der Angebote verwendet. Eine Vielzahl von Anwendern (Clients) fordern meist gleichzeitig und über mehrere Kommunikationsschritte die gewünschten Inhalte von den Serversystemen an.
Klaus Chantelau, René Brothuhn

Kapitel 2. Grundlagen verteilter Systeme

Im ersten Kapitel wurden an Beispielen die Technologien für multimediale Client-Server-Systeme vorgestellt. Es wurde dargestellt, dass sich häufig eine Kommunikation zwischen Client und Server ergibt, wobei z.B. ein Medienserver Videoinhalte zur Verfügung stellt, welche dann von einem oder mehreren Clients abgerufen und genutzt werden. In diesem Kapitel liegt daher der Schwerpunkt auf der Darstellung der grundlegenden Strukturen und Prinzipien von verteilten Systemen, da diese insbesondere für die Entwicklung komplexer multimedialer Client-Server-Systeme bedeutsam sind.
Klaus Chantelau, René Brothuhn

Kapitel 3. Client-Server-Programmierung

In den ersten Kapiteln wurden die Technologien und Strukturen bei Client-Server-Systemen dargestellt. Bei der Kommunikation zwischen Client und Server müssen Nachrichten ausgetauscht, Dienste von einem Server abgerufen und insbesondere bei multimedialen Systemen umfangreiche Medien übertragen werden.
Klaus Chantelau, René Brothuhn

Kapitel 4. Entwicklung von Rich Clients

Graphische Nutzeroberflächen werden immer anwenderfreundlicher. Das Design und die Nutzerführung von Rich-Client Anwendungen erreichen einen Bedienkomfort,der in vielen Fällen schon lokal installierten Anwendungen nahekommt. Hierzu werden umfangreiche graphische Bedienelemente und eine leistungsstarke Ereignisverarbeitung benötigt. Bevor in diesem Kapitel zentrale Anwendungsfälle mit Hilfe von Java, der FLEX/Flash-Plattform oder von HTML/CSS/JavaScript/AJAX implementiert werden, sollen hier zunächst technologieübergreifende Strukturmodelle für die Entwicklung von Rich Clients vorgestellt werden.
Klaus Chantelau, René Brothuhn

Kapitel 5. Audio-, Bild- und Videomedien in Client-Server-Systemen

In diesem Kapitel wird die Verarbeitung von Audio-, Bild- und Videomedien in Client-Server-Systemen betrachtet. Audiosignale, Rasterbilder und insbesondere Rasterbildsequenzen (Video) erzeugen ein riesiges Datenvolumen. Daher ist insbesondere die Übertragung dieser Medien über das Internet eine große technische Herausforderung. Erst in den letzten Jahren ist dieses technische Problem gelöst worden, so dass nun für breite Bevölkerungsschichten Audio- und Videomedien mit einer dem Fernsehen vergleichbaren Qualität in Webanwendungen zur Verfügung gestellt werden können. Der entscheidende technische Schlüssel zur Lösung liegt in einer Reduktion der Datenmenge bis auf Größenordnungen von unter 1%, ohne dass es zu wahrnehmbaren Qualitätsverlusten kommt. Erst nach einer solchen Reduktion können die Daten in akzeptabler Zeit per progressivem Download oder Streaming (siehe Kap. 1) vom Server zum Client übertragen werden.
Klaus Chantelau, René Brothuhn

Backmatter

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