Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Informations- und Kommunikationsstrukturen von Unternehmen werden auch als ihre „Lebensadern“ bezeichnet. Diese Adern können jedoch unter zunehmenden kommunikativen Belastungen aller Beteiligten nur noch unter Schwierigkeiten mit Leben gefüllt werden. Besondere Probleme stellen starker Zeitdruck, große Entfernungen, Informationsüberlastungen und einseitige Kommunikation dar. Zudem zeichnet sich die Entwicklung ab, dass die persönliche Kommunikation von Unternehmen mit ihren Zielgruppen zukünftig zum zentralen Erfolgsfaktor wird. Viele Unternehmen stehen dabei vor einem Dilemma: Sie benötigen den aufwendigen zwischenmenschlichen Kontakt zu eigenen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, die Kommunikation unter Kosten- und Zeitkriterien möglichst effizient zu gestalten (vgl. Bruhn 1997 S. 707, vgl. Bloomfield et al. 1999 S. 193).
Marc Meissner

2. Zwischenmenschliche Kommunikation mittels Telepräsenz

Zusammenfassung
Kommunikation bildet den Lebensnerv von Unternehmen. Ein Unternehmen ist ohne Kommunikation und Interaktion nicht denkbar. Mitarbeiter müssen sich in der Bewältigung vielseitiger und häufig wechselnder Aufgaben schnell und sinnvoll verständigen können. Der Gestaltung zwischenmenschlicher Kommunikation im Unternehmen und zu Marktpartnern kommt daher eine außerordentlich hohe Bedeutung zu (vgl. Wahren 1987 S. 3, vgl. Hermanns 1993 Sp. 2189). Die Bedeutung der Kommunikation in Unternehmen unterstreicht der Organisationsforscher Luthans (1988 S. 130), der feststellt, dass Kommunikation die für die Effektivität eines Managers wichtigste Aktivität darstellt.
Marc Meissner

3. Einsatz der Telepräsenz im Integrierten Marketing

Zusammenfassung
In dieser Arbeit wird der Begriff des Marketing sehr weit gefasst: Marketing als Management von Austauschprozessen und -beziehungen (vgl. Fritz & v.d. Oelsnitz 1996 S. 17)1. Vor diesem Hintergrund lässt sich Marketing definieren als „...ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefuge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge an Wert erstellen, anbieten und miteinander austauschen“ (Kotler & Bliemel 1999 S. 8). Auf diesem Verständnis basiert die nachfolgende Definition des Marketing für die vorliegende Arbeit: „Marketing wird als Management-Konzeption zur zielorientierten Gestaltung von Austauschprozessen mit betriebsinternen und -externen Partnern, insbesondere mit Partnern auf Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie im Bereich der allgemeinen Öffentlichkeit. aufgefasst“ (Raffée et al. 1994 S. 45). Diese Sichtweise darf allerdings nicht die internen und externen Austauschpartner isoliert nebeneinander stellen, vielmehr bedarf es einer Integration in ein geschlossenes Marketingkonzept: Im Rahmen des sog. Integrierten Marketing wird das unternehmerische Verhalten gegenüber den Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Wettbewerbern sowie gesellschaftlichen Anspruchsgruppen festgelegt und aufeinander abgestimmt (vgl. Meffert 1998 S. 26, S. 260). Ausgangspunkt dieser Integrationsüberlegungen ist die Tatsache, dass Unternehmen aufgrund komplexer Herausforderungen immer differenziertere Organisationseinheiten entwickeln, so dass ein zunehmender Abstimmungsbedarf zwischen diesen entsteht (vgl. Bruhn 1997 S. 95).
Marc Meissner

4. Ein Bezugsrahmen für die Analyse der Determinanten und Wirkungen der Telepräsenz im Marketing

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist das Aufstellen eines theoretischen Bezugsrahmens, der den komplexen Sachverhalt des Telepräsenzeinsatzes in Unternehmen untersucht. Unter einem theoretischen Bezugsrahmen ist ein Grundkonzept zu verstehen, das mittels verschiedener grundlegender theoretischer Ansätze ein komplexes reales System strukturiert. Er bildet die Basis für tiefergehende theoriegeleitete Aussagensysteme und dient damit der Generierung und Strukturierung von Beschreibungs- und Erklärungsleistungen (vgl. Silberer 1979 S. 39).
Marc Meissner

5. Anlage und Ergebnisse einer Studie zur Telepräsenz im Marketing

Zusammenfassung
Die bisherigen Darstellungen der multimedialen Telepräsenz im Marketing haben eine weites Spektrum der Einsatzmöglichkeiten offengelegt (Kapitel 3). Theoriegeleitete Überlegungen führten anschließend zu den wesentlichen Faktoren, die den Telepräsenzeinsatz im Unternehmen determinieren. Ferner wurden relevante Wirkungen der Telepräsenz auf das Marketing thematisiert (Abschnitte 4.2 bis 4.4). Das vorliegende Kapitel 5 ist wie folgt aufgebaut: Im ersten Abschnitt (5.1) wird zunächst die Anlage der empirischen Untersuchung dargestellt. In diesem Rahmen erfolgt die Erläuterung des Untersuchungsziels und der -methode, die Darstellung der Auswahl der Unternehmen und Experten, der Datenbasis und -auswertung sowie der Aufbau des Fragebogens. Anschließend werden die zentralen Ergebnisse der Untersuchung präsentiert (Abschnitt 5.2). Nach elementaren deskriptiven Ergebnissen (5.2.1 bis 5.2.4) werden die Determinanten des Telepräsenzeinsatzes im Marketing dargestellt (Punkt 5.2.5). Darauf folgend werden die festgestellten Wirkungen der Telepräsenz im Unternehmen und im Marketing erläutert (Punkt 5.2.6). Der letzte Abschnitt (5.3) fasst die wichtigsten Ergebnisse nochmals zusammen.
Marc Meissner

6. Empfehlungen für das Management der Telepräsenz

Zusammenfassung
Die bisherigen Untersuchungsergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Telepräsenz auf der einen Seite bereits sehr nutzbringend eingesetzt wird. Auf der anderen Seite zeigen die Befunde aber auch (siehe Punkt 5.3.6.3), dass die Nutzungsintensität der Telepräsenz in vielen Kommunikationsbeziehungen im Unternehmen und insbesondere im Marketing noch weiter ausgebaut werden kann. Das vorliegende Kapitel hat daher zum Ziel, auf der bereits verwendeten Phaseneinteilung aufbauend, Managementempfehlungen für den Telepräsenzeinsatz zu geben. Diese teilen sich in Empfehlungen für die Telepräsenzplanung (Abschnitt 6.1) und -einführung (Abschnitt 6.2), Vorschläge für die Nutzungsphase (Abschnitt 6.3) sowie Empfehlungen für die Kontrolle der Telepräsenz (Abschnitt 6.4) auf.
Marc Meissner

7. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Ein Ziel der vorliegenden Arbeit war es, auf dem Grundverständnis der Kommunikation sowie der telekommunikativen Grundlagen und Funktionen der Telepräsenz aufbauend, Integrationspotenziale der Telepräsenz ins Marketing aufzuzeigen. Mit dieser Grundlage wurde ein Bezugsrahmen für die Determinanten und Wirkungen des Telepräsenzeinsatzes erarbeitet, der in eine empirische Überprüfung mündete. Ein weiteres Ziel war es, auf den erlangten Kenntnissen basierend, Managementempfehlungen für den erfolgreichen Telepräsenzeinsatz im Unternehmen und im Marketing zu geben. Der vorliegende Abschnitt fasst die Erkenntnisse der Arbeit nochmals zusammen.
Marc Meissner

Backmatter

Weitere Informationen