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Über dieses Buch

Das Buch offenbart das Potenzial der Muße im Kontext aktueller und zukünftiger Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0. Neue Führungsrollen und notwendige Kompetenzprofile werden entwickelt und vorgestellt. Die umfassende Wirkkraft der Muße wird dabei sowohl theoretisch bestimmt als auch empirisch überprüft. Das Buch entschlüsselt das Potenzial der Muße auch im Hinblick auf Innovation und die Stärkung zentraler Zukunftskompetenzen. Die Vorstellung konkreter Handlungsempfehlungen in Kombination mit zahlreichen Methoden und Instrumenten für die neuen Führungsrollen, eröffnet einen sehr praktischen und zukunftsorientierten Fokus.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einführung

Die Freiheit wächst – in diesem Maße nimmt auch die Notwendigkeit der Muße zu. Das vorliegende Buch offenbart die zentralen Gründe im Hinblick auf ein neues Verständnis von Führung und im Kontext der Arbeitswelt 4.0. Diese bietet eine schier unendlich große Menge an Optionsräumen – klassische Erwerbsbiografien, bei denen ein Leben lang in einem Unternehmen verblieben wird, sind kaum noch zu finden. Attraktivität der Unternehmen wird immer wichtiger. Neue technologische Möglichkeiten erhöhen die Freiheit jedes einzelnen, selbst zu gestalten und vom passiven Konsument zum Prosument zu werden. Es ist eine veränderte Denkweise in der strategischen Ausrichtung und Entwicklung von Organisationen notwendig, um den Herausforderungen der heutigen und zukünftigen Zeit – der D.U.M.P.F.-Situation – gerecht zu werden. D.U.M.P.F. steht für Dynamisierung, unternehmerische Ambidextrie, Mehrdeutigkeit, Prosumentenschaft und Führungstransformation – Entwicklungen, die sich gleichermaßen auf die Organisation, Führung und Mitarbeiter1 auswirken.
Christoph Schönfelder

Chapter 2. Industrie 1.0 bis 3.0

Die Forschung der letzten Jahre hat eine Vielzahl an Organisations- und Führungstheorien hervorgebracht, die das Wirken von Mensch und Organisation beleuchten und erklären. Vor dem Hintergrund des stetigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels ist eine Weiterentwicklung und Anpassung dieser Ansätze zwingend notwendig, um adäquate Antworten auf die Herausforderungen der jeweiligen Zeit geben zu können. Die klassischen Konzepte werden der aktuellen und zukünftigen Arbeitswelt nicht mehr gerecht und müssen neu gedacht werden. Um ein Verständnis für diese Notwendigkeit zu schaffen, soll zunächst ein Abriss über die wichtigsten Epochen der Arbeitswelt der letzten Jahrhunderte erfolgen, deren Kennzeichen in jeweils spezifischen Theorien zur Organisation und Führung Niederschlag finden.
Christoph Schönfelder

Chapter 3. Industrie 4.0 – Situation D.U.M.P.F.

Die Arbeitswelt von heute entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Ein zentraler Beschleuniger sind neue Technologien etwa in Form cyber-physischer Systeme. Industrie 4.0 ist jedoch mehr als technologischer Fortschritt. Es ist im weiteren Sinne eine veränderte Denkweise und globale strategische Organisationsentwicklung. Das vorliegende Kapitel beleuchtet, welches die zentralen Herausforderungen der heutigen Zeit sind und welchen Einfluss diese auf Organisationen, unternehmerisches Handeln und Führung haben. Klassische Ansätze und Instrumente reichen nicht mehr aus, um den neuen Anforderungen erfolgreich begegnen zu können. Rollen der Führung und erfolgsversprechende Zukunftskompetenzen für Mitarbeiter und Führungskraft müssen in der Arbeitswelt 4.0 neu gedacht werden. Nur so gelingt es, die Veränderungen mitgestalten und als Chance nutzen zu können.
Christoph Schönfelder

Chapter 4. K.L.A.R.-Prinzip

Die Situation D.U.M.P.F. bedarf des Aufbaus bzw. der Stärkung neuer Kompetenzprofile und einer Haltung, die primär durch Offenheit, Freimut und strukturellen Optimismus gekennzeichnet ist. Diese sind notwendig, um innovativ denken und handeln zu können. Bei der Beantwortung der Frage, wie Kompetenzen und insbesondere Innovationen entwickelt werden, hilft das K.L.A.R.-Prinzip. Es steht für Krise, Lernen, Anwendung und Routine und zeigt den grundsätzlichen Entstehungsprozess von Neuem. Es liefert wertvolle Hinweise darauf, unter welchen Bedingungen Lernen und Entwicklung stattfinden kann und welche Rahmung Führung ihren Mitarbeitern bieten muss, um Innovation zu ermöglichen.
Christoph Schönfelder

Chapter 5. Vier Rollen von Führung

Führung muss im Kontext der Situation D.U.M.P.F. neu gedacht werden. Die dynamische Vernetzung der Arbeitswelt und die veränderten Innovations- und Kooperationsanforderungen etwa, bedürfen ein umfassendes Umdenken auf Seiten der Führungskräfte auch im Hinblick auf die hierfür notwendige Unternehmenskultur. Klassische Steuerungs- und Entscheidungsmechanismen müssen einem neuen Führungsverständnis weichen. Das vorliegende Kapitel beschäftigt sich mit der konsequenten Rollenerweiterung und -fokussierung. Es zeigt Hintergründe und Merkmale der vier zentralen Rollen der Führungskraft sowie notwendige Voraussetzungen der Rollenerfüllung auf. Für jede Facette werden außerdem hilfreiche Instrumente zur praktischen Umsetzung im Unternehmenskontext vorgestellt.
Christoph Schönfelder

Chapter 6. Potenzial der Muße

Muße birgt Potenzial zur Bewältigung verschiedenster Herausforderungen in der Arbeits- und Lebenswelt. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund der Zunahme an Dynamik, Ambiguität und Innovationsnotwendigkeit. Das vorliegende Kapitel zeigt Globalpotenziale der Muße im Unternehmenskontext auf. Weiterhin wird auf ihr je spezifisches Vermögen im Hinblick auf die vier Rollen von Führung und im Kontext des K.L.A.R.-Prinzips eingegangen. Auch beim Aufbau erfolgskritischer Zukunftskompetenzen kommt Muße eine zentrale Rolle zu, die es zu beleuchten gilt. Über die Stärkung zentraler Haltungen von Mitarbeiter und Führungskraft wird Muße schließlich zum Garant für erfolgreiches unternehmerisches Handeln.
Christoph Schönfelder

Chapter 7. Empirische Überprüfung der theoretisch bestimmten Potenziale der Muße

In diesem Kapitel erfolgt die empirische Überprüfung und Erweiterung der zuvor bestimmten Potenziale der Muße im Kontext der aktuellen D.U.M.P.F.-Situation anhand zweier Interviewanalysen. Die Interviews wurden mit zwei erfolgreichen deutschen Unternehmerpersönlichkeiten geführt. Im Zentrum der Analysen stehen die Wertigkeit von Offenheit, Freimut und Muße im unternehmerischen Kontext sowie der Zusammenhang dieser mit erfolgreichem unternehmerischem Handeln der Interviewees. Ein Teilbereich der Interviews stellt die konkrete Bildrezeption dar. Um die Qualität des Zugangs zum spezifischen Werk im Rahmen der Interviews vollziehen zu können, erfolgt zuvor die Analyse der unterschiedlichen Dimensionen der ikonischen Gestalt der Kunstwerke.
Christoph Schönfelder

Chapter 8. Schlussbetrachtung und Handlungsempfehlungen

In diesem Kapitel werden zentrale Aspekte des Buches abschließend aufgegriffen und mit den Erkenntnissen der empirischen Überprüfung verknüpft. Hierbei finden die Herausforderungen der Situation D.U.M.P.F., die sich wandelnden Kompetenzen und Führungsrollen sowie das Potenzial der Muße Beachtung und können durch die Ergebnisse der empirischen Überprüfung bestärkt werden. Das Buch schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen für Führungskräfte, Mitarbeiter und die Gesamtorganisation, welche helfen sollen, die zukünftigen Herausforderungen als Chance zu verstehen und langfristig zu meistern.
Christoph Schönfelder
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