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Über dieses Buch

Cornelius Pfisterer erklärt die Grundbegriffe zum Grundstücks- und Nachbarrecht und zeigt auf, was der Nachbar bei einem Bauvorhaben dulden muss und was er abwehren kann. In diesem essential erfahren Sie, wie das Hammerschlags- und Leiterrecht zugunsten des Bauherrn auch formal richtig geltend zu machen ist. Wichtige Unterschiede zwischen öffentlichem und privatem Recht werden erläutert. Praktische Hinweise zur Gestaltung einer Nachbarvereinbarung ergänzen die Darstellung der Rechtsgrundlagen. Wer sich hier nicht auskennt, riskiert gerade bei innerstädtischen Bauvorhaben aufgrund nachbarlicher Einwendungen erhebliche Bauverzögerungen, Planungsänderungen und Mehrkosten. Hier finden Sie die rechtlich-formalen Lösungen, wenn bspw. eine Unterfangung des Nachbargebäudes erforderlich wird, Wärmedämmmaßnahmen im Bestand geplant sind oder ein Baukran das Nachbargrundstück überschwenken muss.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Aufgrund des vor allem in Großstädten bestehenden Wohnungsmangels werden verstärkt Bauvorhaben in Baulücken oder in Form einer Erhöhung von Bestandsimmobilien in Angriff genommen. Die Stadt wird verdichtet. Neben den damit verbundenen bautechnischen Herausforderungen ergeben sich gerade im Innenstadtbereich auch erhebliche rechtliche Zwänge.
Cornelius Pfisterer

Kapitel 2. Grundlagen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über die durch ein Bauvorhaben berührten Rechtsgebiete, die Abgrenzung zwischen dem öffentlichen Recht und dem Privatrecht sowie eine Einführung in die Grundlagen und Rechtsquellen des Nachbarrechts.
Cornelius Pfisterer

Kapitel 3. Öffentliches Baunachbarrecht

Zusammenfassung
Die Frage nach dem Nachbarschutz im öffentlichen Baurecht stellt sich sowohl dem Bauherrn, als auch dem Nachbarn. Der Bauherr muss möglicherweise schon in seinem Bauantrag auf nachbarliche Interessen Rücksicht nehmen. Gegen eine erteilte Baugenehmigung kann sich dann der Nachbar – gegebenenfalls – zur Wehr setzen.
Cornelius Pfisterer

Kapitel 4. Privates Baunachbarrecht des BGB

Zusammenfassung
Das BGB stellt in § 903 Satz 1 BGB zunächst folgenden Grundsatz auf:
Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen.
Cornelius Pfisterer

Kapitel 5. Nachbarrechtsgesetze der Länder

Zusammenfassung
Einschränkungen des Eigentums durch Gesetz ergeben sich neben den besprochenen Bestimmungen in den §§ 905 ff. BGB und dem nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis aus den Nachbarrechtsgesetzen der Bundesländer. Diese Einschränkungen geben gleichzeitig dem Bauherrn den notwendigen Spielraum, um ein Bauvorhaben durchführen zu können, das die Inanspruchnahme eines oder mehrerer Nachbargrundstücke erfordert. Da die Gesetzgebung insoweit Ländersache ist, muss im Einzelfall für jedes Bauvorhaben geprüft werden, welches Nachbarrechtsgesetz anwendbar ist.
Cornelius Pfisterer

Kapitel 6. Die Nachbarvereinbarung

Zusammenfassung
Es ist deutlich geworden, dass die Durchführung eines Bauvorhabens bei Inanspruchnahme eines Nachbargrundstücks mit erheblichen rechtlichen Risiken verknüpft ist.
Cornelius Pfisterer

Backmatter

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