Der mit anwendungsnahen Bildern und Übersichten ausgestaltete Text eignet sich für Studierende an technischen Hochschulen und Universitäten in chemienahen Studiengängen, insbesondere im Bereich der Umwelttechnik und Energietechnik. Der Inhalt umfasst: Atomökonomische und umweltverträgliche Reaktionen, Chemikaliensicherheit, homogene und heterogene Katalyse, asymmetrische Synthese, Biokonversion, biogene Rohstoffquellen für die Chemie des 21. Jahrhunderts, erneuerbare Energie, alternative Lösemittel und Reaktorkonzepte. Zum tieferen Verständnis ist die Lektüre der Kapitel 10 und 11 (organische Chemie) sinnvoll. Aufgaben mit Lösungen verdichten den Stoff auf Examensniveau.
Abfallvermeidung
ist das grundsätzliche Ziel einer nachhaltigen Chemie. Bei atomökonomischen Reaktionen finden sich möglichst viele Atome der Edukte im Endprodukt wieder und münden nicht in ungenutzte Nebenprodukte. Der
Atomnutzungsgrad
(atom economy) ist das Verhältnis aus der molaren Masse des Zielprodukts und der molaren Masse aller Edukte.
Atomökonomisch verlaufen: Umlagerungen, Additionen und DIELS-ALDER-Reaktionen.
Unökonomisch sind: Substitution, Eliminierung (außer Wasser), WITTIG- und GRIGNARD-Reaktionen.