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Über dieses Buch

Wolfgang Vieweg zeigt kompakt und allgemein verständlich, inwiefern die Soziale Marktwirtschaft für die heutige Zeit zu eng geworden ist und weshalb sie unbedingt einer Erweiterung bedarf. In Sachen Nachhaltigkeit hat Deutschland inzwischen eine umfängliche und leistungsfähige Infrastruktur aufgebaut. Nachhaltigkeit ist Chefsache in der Politik, hat einen hohen Stellenwert in den Unternehmen und Menschen ändern ihr Konsumverhalten. Der Autor zeigt, wie die aktuelle Weiterentwicklung von Konzepten und Begrifflichkeiten schließlich in ein neues Bewusstsein mündet und somit die globale Transformation zu einer nachhaltigen Welt befördert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Die Vorgeschichte und die nächsten 500 Mio. Jahre

Zusammenfassung
Die Erde entstand vor 4,5 Mrd. Jahren. Menschen auf unserem endlichen Planeten gibt es seit 2,8 Mio. Jahren. Uns, den Homo Sapiens, wenn man so will: die ‚Krone der Schöpfung‘, seit ca. 200.000 Jahren. Seit 200 Jahren industrialisieren wir unsere Wirtschaft und unser Leben und sind immerhin schon – voll globalisiert – bei Industrie 4.0 und KI angelangt. Wir machen uns heute – begründete – Gedanken, ob unsere natürlichen, nicht-regenerativen Rohstoffe auch noch die nächsten 200 Jahre ausreichen werden und wie wir die vielen Menschen, vielleicht 10–15 Mrd. Menschen dann noch satt und menschenwürdig untergebracht und versorgt bekommen, wie wir unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität dauerhaft, für die nachfolgenden Generationen erhalten können.
Wolfgang Vieweg

Kapitel 2. Die Soziale Marktwirtschaft

Zusammenfassung
Wie sah Deutschland aus, als der Gedanke der Sozialen Marktwirtschaft aufkam? Was hat die Väter der Sozialen Marktwirtschaft veranlasst, genauso zu denken? Was war ihre Intention?
Wolfgang Vieweg

Kapitel 3. Die Entwicklung der Sozialen Marktwirtschaft 1970–2018

Zusammenfassung
Die Soziale Marktwirtschaft war – ohne Frage – eine grandiose Erfolgsgeschichte, insbesondere in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg. Die Parole lautete: Wohlstand für Alle. ‚Wirtschaftswunder‘ war angesagt. Aber Anfang der 1970er Jahre traten die Grenzen des Wachstums ins Bewusstsein der Menschen – und zwar weltweit. Die begrenzten Ressourcen, die ansteigenden Emissionen, die Entsorgungsprobleme, das sich wandelnde Klima und die bedrohten Pflanzen- und Tierarten beschäftigten zunehmend die Menschen, die Politik, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft. Es dämmerte: Die Soziale Marktwirtschaft war zu ‚eng‘ geworden. Immer klarer sah man die Zusammenhänge. Man begann, global diese existenziellen Herausforderungen anzugehen, sich zu organisieren und sich gemeinsam Ziele zu setzen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Aber noch sind beileibe nicht alle Menschen auf einem zukunftsträchtigen Weg.
Wolfgang Vieweg

Kapitel 4. Die Nachhaltigkeit

Zusammenfassung
Nachhaltigkeit ist ein Begriff mit Vergangenheit, ein schillernder wie auch ein inzwischen inflationär und leider oft falsch gebrauchter Begriff. In diesem Kapitel wird Nachhaltigkeit klar definiert. Das Leitprinzip der Nachhaltigkeit wird dargelegt… und es wird dargelegt, was Nachhaltigkeit nicht ist. Wenn irgendetwas alternativlos ist, dann ist es die Nachhaltigkeit!
Wolfgang Vieweg

Kapitel 5. Die globale Transformation. Die Transition

Zusammenfassung
Seit dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel 1992 in Rio befindet sich die Welt in einer globalen Transformation von einer vor-nachhaltigen zu einer nachhaltigen Welt. Aktuell leiten uns die 17 UN-Nachhaltigkeitsziels (SDGs, Agenda 2030) und in 2018 hat sich die Staatengemeinschaft ein Regelbuch zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens (aus 2015) gegeben. Die Transition ist im Gange. Vom Dosenpfand, Mülltrennen und Energiesparen bis zur Share Economy. Tierwohl-Siegel. Der Atom- und der Kohleausstieg. Emissionsneutrale Mobilität. Gewiss, es ist noch ein weiter Weg… und manches braucht viel zu lange. Die Transition wird dabei von einer neuen adäquaten Sprache getragen und durch die Veränderungen in unseren Köpfen.
Wolfgang Vieweg

Kapitel 6. Die Nachhaltige Marktwirtschaft

Zusammenfassung
Die eingeleitete globale Transformation braucht alle Menschen. Ein breites kollektives Bewusstsein schafft man aber nur über eine passende Kommunikation. In Deutschland hält jedoch die Politik immer noch rigide an dem zu engen, überkommenen Begriff der Sozialen Marktwirtschaft fest. Neue Zukunftskonzepte haben aber ein Problem mit ‚Heiligen Kühen‘. Es gilt, das Sprach-Wirrwarr zu beseitigen und eine zutreffende neue politische Dachmarke zu kreieren und zu etablieren: Die Nachhaltige Marktwirtschaft. Sie bringt das fundamentale Leitprinzip der Nachhaltigkeit explizit zum Ausdruck und bildet die Richtschnur für die in Gang gekommene Transformation.
Nachhaltigkeit ist in vielen (nicht nur großen) Unternehmen längst Chefsache und auch die deutsche Regierung hat bereits ein leistungsfähiges Nachhaltigkeitsmanagement eingerichtet. Aber es geht noch mehr. Die Menschen müssen den Nachhaltigkeitsgedanken verinnerlichen, wenn die Transformation in ihrem Leben, in ihrem Alltag ankommen und – enkeltauglich – gelingen soll.
Wolfgang Vieweg

Kapitel 7. Wir müssen/können es/uns ändern!

Zusammenfassung
Menschen haben allermeist mit Veränderungen (jeglicher Art) Probleme. Große Verunsicherung steht im Raum, zumal die Transformation zu einer nachhaltigen Welt alle Lebensbereiche tangiert. – Aber die gute Nachricht: Wir müssen die Welt nicht nur ändern, weil Nachhaltigkeit alternativlos ist, sondern wir können es auch! Gemeinsam, aber leicht wird es nicht. Mit dem Wissen um den richtigen Weg allein, und mit guten Vorsätzen bewegt sich in der Regel noch nicht viel. Um dauerhaft die Lebensoptionen und die Lebensqualität, auch für zukünftige Generationen zu sichern, müssen wir unser Verhalten ändern… und das beginnt mit einer neuen zukunftsträchtigen Überschrift. Viele Menschen hinterfragen immer mehr ihren Konsum und stellen ihr Verhalten bereits um. – Mit der richtigen Einstellung und der richtigen Begrifflichkeit… schaffen wir das! Das erweiterte neue deutsche Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ist die Nachhaltige Marktwirtschaft – sie ist gewissermaßen die Soziale Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts.
Wolfgang Vieweg

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