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Nachhaltige Wirtschaftskonzepte

Strategien - Innovationen - Trends

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch beleuchtet verschiedene Themenbereiche im Kontext der Nachhaltigkeit und der verbundenen Sustainable Development Goals. Im Vordergrund stehen dabei die Chancen, die sich aus einer mutigen und weitsichtigen Herangehensweise ergeben.
Das Thema Nachhaltigkeit basierend auf den Säulen Soziales, Umwelt und nachhaltiges Wirtschaften gewinnt an Bedeutung. Gesellschaftliche Veränderungen fordern zunehmend nachhaltige Wirtschaftskonzepte und Lösungen, neue strategische Ausrichtungen und Strategiemodelle, um die Wirtschaft auf ein neues Niveau zu führen. Die Wertschöpfungsketten fast aller Branchen werden davon erfasst, was auch starke Auswirkungen auf die einzelnen Wertschöpfungsketten der Unternehmen hat. Moderne Trends wie New Work, neue EU-Regeln, geopolitische Bedrohungen, Umweltkatastrophen und vieles mehr sind Risiken und Chancen zugleich.
Das Werk soll Unternehmen Denkanstöße geben, sich neu auszurichten und nachhaltige Wirtschaftskonzepte zu erkennen und zu entwickeln.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Corporate Security als nachhaltiger Wertschöpfungsfaktor

    Marc Knoppe
    In diesem Fachbeitrag wird die strategische Relevanz des Corporate Security Managements im Kontext der Sustainable Development Goals (SDGs) untersucht. Es wird aufgezeigt, wie Unternehmen durch die Integration von Sicherheitsstrategien in ihre Unternehmensvision und -mission langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen und ihre Resilienz stärken können. Der Beitrag betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Sicherheitskultur und die Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu betrachten. Besonders hervorgehoben werden das Security Value Chain Framework (SVCF) und das Portfoliomodell der Research Community Security, die als praktische Werkzeuge zur Systematisierung und strategischen Ausrichtung von Sicherheitsaktivitäten dienen. Diese Modelle ermöglichen es Unternehmen, Sicherheitsmaßnahmen nicht nur als Kostenfaktor, sondern als strategischen Business-Enabler zu betrachten. Der Fachbeitrag schließt mit der Feststellung, dass eine proaktive und zukunftsgerichtete Sicherheitsstrategie entscheidend für die nachhaltige Entwicklung und den langfristigen Erfolg von Unternehmen ist.
  3. 2. Digitaler B2B-Vertrieb der Zukunft – Digitale Customer Journey von Gen-Y- und Gen-Z-Kunden und Handlungsfelder für den B2B-Vertrieb der Zukunft

    Bernd Scheed
    Der Fachbeitrag beleuchtet die Notwendigkeit und die Herausforderungen der Digitalisierung des B2B-Vertriebs, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der Generationen Y und Z. Diese Generationen präferieren digitale Kanäle, schnelle Antworten und personalisierte Erlebnisse, was eine umfassende Digitalisierung der Customer Journey erfordert. Der Text identifiziert vier zentrale Handlungsfelder: die digitale Präsenz in der Awareness-Phase, die Bereitstellung detaillierter Informationen in der Consideration-Phase, die Digitalisierung der Decision-Phase und die Optimierung der Use- und Retention-Phase. Zudem werden Erfolgsfaktoren wie die Fähigkeit zum Hybrid Selling, die Digitalisierung der Customer Journey durch IT-Tools und Automation sowie der Kompetenzaufbau für Digital Selling und Multi-Channel Management hervorgehoben. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass Unternehmen ihre Vertriebsstrategien neu denken und ganzheitlich gestalten müssen, um den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden und nachhaltigen Erfolg im B2B-Vertrieb zu sichern.
  4. 3. CSR im Handel – Kundenerwartungen erfüllen

    Marc Knoppe, Sabrina Knoppe
    Der Fachbeitrag beleuchtet die zentrale Rolle von Corporate Social Responsibility (CSR) im Einzelhandel und zeigt auf, wie sich der Handel den veränderten Kundenbedürfnissen und gesetzlichen Vorgaben stellen muss. Der Text betont die strategische Bedeutung von CSR für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Einzelhandels. Es wird dargestellt, wie CSR als Innovationschance genutzt werden kann, um neue Zielgruppen zu erschließen und Kundenbindung zu stärken. Der Beitrag zeigt anhand von Beispielen wie Zalando und Globetrotter, wie CSR erfolgreich in die Unternehmensstrategie integriert werden kann. Zudem werden die Herausforderungen und Chancen der CSR-Berichterstattung sowie die Bedeutung von Transparenz und Dialog mit den Kunden hervorgehoben. Der Text schließt mit der Feststellung, dass CSR im Einzelhandel nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance für nachhaltiges Wachstum und langfristige Wettbewerbsvorteile darstellt.
  5. 4. Pay-per-X and Equipment as a Service – Chances and Risks for Family-led Engineering Companies

    Alexandra Seidel, Florian Huber
    Dieses Kapitel untersucht das transformative Potenzial von Pay-per-X und Equipment as a Service Geschäftsmodellen für familiengeführte Ingenieurunternehmen. Es unterstreicht die Bedeutung von Innovationen für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und untersucht, wie diese Modelle aktuelle Herausforderungen wie Angebotsengpässe und Fachkräftemangel bewältigen können. Der Text diskutiert verschiedene Geschäftsmodellmuster, darunter Pay-per-Use, Pay-per-Hour, Pay-per-Outcome, Pay-per-Part und Equipment as a Service, anhand realer Beispiele von Unternehmen wie Winterhalter, Rolls-Royce, KAESER Kompressoren, TRUMPF und DMG Mori. Außerdem werden die Faktoren untersucht, die die Einführung dieser Modelle beeinflussen, wie Digitalisierung, Kundenprofile und Produkteigenschaften. Das Kapitel schließt mit praktischen Empfehlungen für familiengeführte Unternehmen, Berater und weitere Forschung, die die Notwendigkeit eines strategischen Ansatzes zur Umsetzung dieser innovativen Geschäftsmodelle betonen.
  6. 5. In-Store Customer Experience-Analytics: Kundenmanagement-Potenziale von Sensordaten für den stationären Fachhandel

    Michael Jungbluth
    In diesem Fachbeitrag wird die Bedeutung von In-Store Customer Experience-Analytics für den stationären Handel untersucht. Der Text beleuchtet die Potenziale von Sensordaten, die im stationären Point-of-Sale erhoben werden können, und zeigt auf, wie diese Daten genutzt werden können, um das Kundenverhalten besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Customer Experience abzuleiten. Dabei werden verschiedene analytische Perspektiven auf die Daten vorgestellt, darunter deskriptive, prädiktive und optimierende Analysen. Der Beitrag diskutiert auch die organisatorischen Herausforderungen und Adoptionshürden, die mit der Implementierung von In-Store Customer Experience-Analytics verbunden sind, und betont die Bedeutung einer datenschutzfreundlichen Umgebung. Abschließend wird die Bedeutung von In-Store Customer Experience-Analytics für die Wettbewerbsfähigkeit des stationären Handels hervorgehoben und die Notwendigkeit einer konsequenten experimentellen Überprüfung kundenorientierter Maßnahmen betont. Der Fachbeitrag bietet einen fundierten Einblick in die technischen und analytischen Methoden sowie in die praktischen Anwendungen von In-Store Customer Experience-Analytics und zeigt auf, wie diese Technologien genutzt werden können, um die Customer Experience im stationären Handel zu verbessern.
  7. 6. KI-Anwendungen für Shared-Mobility-Angebote

    Alexander Baur, Lisa Urban
    Der Fachbeitrag beleuchtet die Bedeutung von KI-Anwendungen für Shared-Mobility-Angebote und deren Rolle bei der Bewältigung operativer Herausforderungen. Er beginnt mit einer Einführung in die Mobilitätswende und die Bedeutung von Shared-Mobility-Systemen (SMS) für nachhaltige urbane Mobilität. Anschließend werden die verschiedenen Arten von Shared-Mobility-Angeboten, wie Vehicle-Sharing-Systeme (VSS) und Ride-Sourcing-Systeme, sowie deren Herausforderungen detailliert beschrieben. Der Beitrag analysiert, wie KI-basierte Methoden zur Optimierung von Standortplanung, Matching-Prozessen und Preisgestaltung beitragen können. Besonders hervorgehoben werden Anwendungsbeispiele wie die Vorhersage von Nachfrage und die dynamische Anpassung von Angeboten. Abschließend wird die zukünftige Rolle von KI in der Shared Mobility diskutiert, einschließlich der Integration autonomer Fahrzeuge und der Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Mobilitätsanbietern. Der Beitrag zeigt auf, wie KI die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Shared-Mobility-Systemen steigern kann und welche Potenziale für eine nachhaltige urbane Mobilität bestehen.
  8. 7. API-basierte Ökosysteme als Treiber der Digitalökonomie

    Oliver Gmelch, Christian Locher
    Dieser Fachbeitrag beleuchtet die zentrale Rolle von API-basierten Ökosystemen in der Digitalökonomie und deren transformative Wirkung auf wirtschaftliche Interaktionen. Er beginnt mit einer Einführung in die Bedeutung digitaler Ökosysteme und Plattformen, die in den letzten Jahren an praktischer Relevanz gewonnen haben. Ein zentrales Element dabei sind Application Programming Interfaces (APIs), die ursprünglich als technische Schnittstellen zwischen Softwaremodulen gedacht waren, sich aber zu bedeutenden „Business Enablern“ entwickelt haben. Der Beitrag entwickelt einen analytischen Rahmen zur Bewertung von Ökosystemen und untersucht die integrative Rolle von APIs innerhalb dieser Strukturen. Dabei werden spezifische Kriterien analysiert, die die transformative Wirkung dieser Technologie auf wirtschaftliche Interaktionen verdeutlichen. Eine Fallstudie zu Google Maps dient als methodisches Instrument, um die Verallgemeinerung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu ermöglichen und Schlussfolgerungen aus realen Anwendungsfällen zu ziehen. Der Text beleuchtet auch die Grundlagen digitaler Ökosysteme, die Digitalwirtschaft und die Prinzipien der Plattform-Ökonomie. Er geht auf die verschiedenen Arten von digitalen Ökosystemen ein, wie Innovations-Plattformen, Marktplätze und Service-Plattformen, und analysiert deren Netzwerkstrukturen. Abschließend werden die Effekte von API-basierten Ökosystemen auf den Markt diskutiert, einschließlich Marktstruktur, Wettbewerbsposition, Marktpreis und Innovation. Die Fallstudie zu Google Maps zeigt, wie sich Google Maps von einer einfachen Kartenanwendung zu einer umfassenden Datenintegrationsplattform entwickelt hat und welche Innovationen dabei eine Rolle spielten. Der Beitrag schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von API-basierten Ökosystemen in der Digitalökonomie.
  9. 8. Nachhaltigkeitsberichterstattung im deutschen Mittelstand: Herausforderungen und Empfehlungen

    Fabian Bodenmiller, Mandy Habermann, Karin Schmidt
    Der Fachbeitrag beleuchtet die aktuellen Herausforderungen und Empfehlungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung im deutschen Mittelstand. Er analysiert die Relevanz der Nachhaltigkeitsberichterstattung für den Mittelstand und die neuen regulatorischen Anforderungen durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Der Beitrag zeigt auf, wie Unternehmen die neuen Berichtspflichten umsetzen können und welche Lücken in der aktuellen Berichterstattung bestehen. Es werden Best Practices von Vorreiterunternehmen im Mittelstand analysiert, um Ansatzpunkte für die Verbesserung der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu identifizieren. Zudem werden Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der CSRD und ESRS gegeben, einschließlich der Nutzung von Berichtsstandards wie dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und der Global Reporting Initiative (GRI). Der Beitrag betont die Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung für die Wettbewerbsfähigkeit und Reputation von Unternehmen und zeigt auf, wie Unternehmen die neuen Anforderungen effektiv umsetzen können. Abschließend wird die Dynamik der regulatorischen Landschaft und die Notwendigkeit für Unternehmen, sich kontinuierlich anzupassen, hervorgehoben.
  10. 9. Die Wesentlichkeitsanalyse in der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD: Eine kritische Würdigung

    Alois Rauscher, Oliver Trautwein, Elisabeth Zellner
    In diesem Fachbeitrag wird die Wesentlichkeitsanalyse nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) detailliert beleuchtet. Der Beitrag beginnt mit einer Einführung in die Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und der Rolle der Wesentlichkeitsanalyse als zentrales Element. Es wird das Konzept der doppelten Wesentlichkeit erläutert, das sowohl die Auswirkungen des Unternehmens auf Nachhaltigkeitsaspekte als auch die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsaspekten auf das Unternehmen berücksichtigt. Der Text stellt einen strukturierten Ansatz zur Durchführung der Wesentlichkeitsanalyse vor, der in vier Schritte unterteilt ist: Kontextanalyse, Identifizierung der potenziell wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen, Beurteilung und Festlegung der wesentlichen Auswirkungen, Chancen und Risiken sowie Berichterstattung über die Wesentlichkeitsanalyse. Zudem werden die Herausforderungen und Chancen der Umsetzung der CSRD diskutiert, einschließlich des hohen Arbeitsaufwands, der Ermessensspielräume und der Möglichkeit, langfristigen Mehrwert durch die Nutzung der Erkenntnisse der Wesentlichkeitsanalyse zu schaffen. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Wesentlichkeitsanalyse und die Bedeutung der Qualität und Effektivität der Berichterstattung für den Erfolg der CSRD.
  11. 10. Supply-Chain-Stability-Index: Bewertung von Lieferketten am Beispiel der Handelsroute Taiwan – EU

    Björn Fischer, Mandy Habermann
    Der Fachbeitrag stellt den Supply-Chain-Stability-Index (SCS-Index) vor, ein neues Instrument zur Bewertung der Stabilität von Lieferketten. Der Index analysiert geografische, politische und produktbezogene Risikofaktoren, um die Stabilität von Lieferketten zu bewerten. Der SCS-Index besteht aus zwei Teilindizes: dem ersten Teilindex, der geografische und politische Risiken bewertet, und dem zweiten Teilindex, der die Art der Produkte und ihre Bedeutung für die Lieferkette berücksichtigt. Der Beitrag diskutiert die aktuellen Herausforderungen für Lieferketten, wie Naturkatastrophen, politische Instabilität und pandemische Ereignisse, und zeigt auf, wie diese Risiken die Stabilität von Lieferketten beeinflussen. Der SCS-Index wird am Beispiel der Handelsroute Taiwan-EU angewendet, um die praktische Anwendbarkeit des Index zu demonstrieren. Der Beitrag zeigt, dass der SCS-Index Unternehmen hilft, Risiken in Lieferketten zu identifizieren und zu minimieren, und bietet eine systematische Methode zur Bewertung der Stabilität von Lieferketten. Der SCS-Index kann als Teilmenge des SCOR-Modells betrachtet werden und bietet eine einheitliche Bewertung von Lieferketten, die die verschiedenen Sichtweisen über Lieferwege, Produkttypen und Lieferanten hinweg integriert. Der Beitrag schließt mit einer Diskussion der Vor- und Nachteile des SCS-Index und betont die Bedeutung einer standardisierten Bewertung von Lieferketten in einer zunehmend globalisierten und komplexen Geschäftswelt.
  12. 11. Nachhaltigkeit im Human Resource Management – Ziele, Instrumente und Herausforderungen

    Claudia Lieske, Silke B. Wolfenstetter
    Nachhaltigkeit im Human Resource Management gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen sich den globalen Herausforderungen des Klimawandels und sozialen Verantwortung stellen müssen. Der Fachbeitrag beleuchtet die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – ökonomisch, ökologisch und sozial – und zeigt auf, wie diese im HR-Management integriert werden können. Es werden konkrete Instrumente und Strategien vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen, nachhaltige Personalplanung, -beschaffung, -entwicklung und -führung umzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung von Nachhaltigkeit im internationalen Kontext, insbesondere bei Auslandsentsendungen und der Global Mobility Management. Der Text diskutiert auch die Herausforderungen und Zielkonflikte, die bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit im HR-Management auftreten können, und bietet Lösungsansätze, um diese zu bewältigen. Abschließend wird betont, dass Nachhaltigkeit als zentraler Anker der Unternehmenspolitik festgeschrieben werden muss, um langfristige soziale, ökologische und ökonomische Erfolge zu erzielen.
  13. 12. Innovative Arbeitsmodelle: Eine Bewertung moderner Organisationsformen im Kontext von New Work

    Thomas Becker
    In diesem Kapitel werden innovative Arbeitsmodelle wie Netzwerkorganisation, agiles Arbeiten und New Work im Kontext moderner Unternehmensorganisationen analysiert. Der Text beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen und stellt die Konzepte der Netzwerkorganisation, des agilen Arbeitens und New Work in einen gemeinsamen Kontext. Es werden verschiedene Organisationsformen wie Holokratie, TEAL, Podularity und WOL vorgestellt und deren Vor- und Nachteile diskutiert. Besonders detailliert wird auf die Holokratie eingegangen, ein Organisationsmodell, das auf dezentrale Entscheidungsfindung und Selbstorganisation setzt. Der Text beleuchtet auch die Rolle von Führungskräften in diesen neuen Organisationsformen und wie sich die traditionelle Rolle der Führung durch New Leadership verändert. Zudem werden agile Methoden wie Scrum, Kanban und OKR (Objectives and Key Results) vorgestellt, die Unternehmen helfen, flexibler und effizienter zu arbeiten. Der Beitrag schließt mit einer Bewertung der verschiedenen Organisationsmodelle und gibt Empfehlungen für die Implementierung in Unternehmen. Konkrete Fallbeispiele von Zappos und Mercedes-Benz verdeutlichen die praktische Umsetzung und die damit verbundenen Herausforderungen. Abschließend wird der Einsatz neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz in Netzwerkorganisationen diskutiert und deren Potenzial für die Zukunft aufgezeigt.
  14. 13. Psychological Perspectives on Recurring Challenges in Agile Work

    Niklas Oberwegner, Neil Granzow, Eric Eller
    Dieses Kapitel geht den wiederkehrenden Herausforderungen in agilen Arbeitsumgebungen nach und beleuchtet die psychologischen Dimensionen, die häufig nicht in Angriff genommen werden. In Experteninterviews identifiziert sie elf zentrale Herausforderungen, darunter mangelnde Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen, mangelndes Vertrauen innerhalb von Organisationen und negative Einstellungen gegenüber agiler Arbeit. Das Kapitel untersucht, wie psychologische Sicherheit, Mentalitätsänderungen, soziale Normen, soziale Identitäten und Gewohnheiten diese Herausforderungen bewältigen können. Es bietet praktische Interventionen wie die Förderung der psychologischen Sicherheit durch offenen Dialog, die Förderung einer Wachstumsmentalität und die Nutzung sozialer Normen, um die Einführung agiler Praktiken zu erleichtern. Die Schlussfolgerung betont, wie wichtig es ist, diese psychologischen Perspektiven anzuwenden, um die Teamdynamik zu verbessern und agile Vorgehensweisen mit organisatorischen Zielen in Einklang zu bringen und letztlich zu Zielen nachhaltiger Entwicklung beizutragen.
  15. 14. Applied Media Psychology and its Contribution to Sustainability

    Christine Hennighausen, Eric Eller
    Dieses Kapitel beleuchtet die vielfältigen Anwendungsfelder der Medienpsychologie und deren Beitrag zur Nachhaltigkeit. Es beginnt mit einer Einführung in die Medienpsychologie und deren Entwicklung, gefolgt von einer detaillierten Darstellung ihrer Anwendungen in Bereichen wie Kommunikation, Marketing, Medienforschung, Medienkompetenz, Strategieberatung und UX-Design. Ein zentraler Fokus liegt auf der Rolle der Medienpsychologie bei der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele, insbesondere in den Bereichen Bildung, Geschlechtergleichstellung und verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster. Der Text zeigt auf, wie Medienpsychologie durch gezielte Interventionen und Strategien zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen kann. Abschließend wird die Bedeutung der Medienpsychologie für die Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen in einer zunehmend digitalisierten Welt betont.
  16. 15. Der Einfluss von Social Media auf die psychische Gesundheit der Generation Z

    Eine Analyse der Social-Media-Kanäle TikTok und Instagram Lorena Eberhart, Alexander Decker
    Der Fachbeitrag untersucht den Einfluss von Social Media auf die psychische Gesundheit der Generation Z, mit einem besonderen Fokus auf die Plattformen TikTok und Instagram. Es wird analysiert, wie negative Effekte wie Cybermobbing, ein verzerrtes Körperbild und soziale Vergleiche zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Essstörungen führen können. Die Studie zeigt, dass eine exzessive Nutzung dieser Plattformen das Risiko für psychische Probleme erhöht. Zudem wird der Zusammenhang zwischen der Nutzungsdauer und dem Auftreten von psychischen Erkrankungen untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere das weibliche Geschlecht ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen aufweist. Der Beitrag betont auch die positiven Aspekte von Social Media, wie Stressreduzierung und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Die Studie schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse und möglichen Limitationen, sowie einem Ausblick auf weitere Forschungsfragen.
  17. 16. Transformation zum betrieblichen Gesundheitsmanagement 4.0

    Silke B. Wolfenstetter, Claudia Lieske
    In diesem Fachbeitrag wird die Transformation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) hin zu einem modernen und digitalen Ansatz, dem BGM 4.0, beleuchtet. Der Text beginnt mit einer historischen Rückschau auf die Entwicklung des BGM, von den ersten gesetzlichen Regelungen im 19. Jahrhundert bis hin zu den aktuellen Herausforderungen durch den demografischen Wandel, die Digitalisierung und neue Arbeitsstrukturen. Es wird deutlich, dass die alternde Belegschaft und die Zunahme psychischer Erkrankungen neue Ansätze im Gesundheitsmanagement erfordern. Der Beitrag beschreibt die drei Säulen des BGM 4.0: Arbeits- und Gesundheitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliches Eingliederungsmanagement. Besonders hervorgehoben werden die Möglichkeiten der Digitalisierung, wie Online-Coaching-Plattformen, Gesundheits-Apps und Wearables, die eine individuelle und ortsunabhängige Gesundheitsförderung ermöglichen. Der Text diskutiert auch die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im BGM und zeigt auf, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen die Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden fördern können. Abschließend werden zukünftige Entwicklungen und Trends im BGM 4.0 aufgezeigt, die auf eine zunehmende Personalisierung und Integration digitaler Lösungen hinweisen. Der Fachbeitrag bietet somit einen umfassenden Überblick über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und liefert wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung moderner Gesundheitsstrategien.
Titel
Nachhaltige Wirtschaftskonzepte
Herausgegeben von
Marc Knoppe
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-658-47879-7
Print ISBN
978-3-658-47878-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-47879-7

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