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26.01.2017 | Abhandlung | Ausgabe 2/2016

Berliner Journal für Soziologie 2/2016

Nachhaltiger Konsum im transnationalen Wertschöpfungskollektiv. Versammlungsdynamiken in der Politischen Ökonomie des Elektroschrotts

Zeitschrift:
Berliner Journal für Soziologie > Ausgabe 2/2016
Autoren:
Jörn Lamla, Stefan Laser

Zusammenfassung

Der Beitrag schlägt für die Untersuchung der Frage, wie sich die exzessive Konsumweise nachhaltig transformieren lässt, einen Perspektivenwechsel vor: weg von den Verbraucherinnen und Verbrauchern hin zum Kollektiv komplexer Wertschöpfungsprozesse. Neben Argumenten aus der neueren Wirtschaftssoziologie wird dafür der theoretische Ansatz des Akteur-Netzwerk-Pragmatismus stark gemacht, einer bei John Dewey beginnenden pragmatistischen Lesart der Akteur-Netzwerk-Theorie. Ethische Fragen des nachhaltigen Konsums werden zur politischen Angelegenheit eines Wertschöpfungskollektivs erklärt, das sich im Sinne eines demokratischen Experimentalismus forschend mit den Folgeproblemen der Konsumgesellschaft auseinandersetzen und neu ausrichten bzw. versammeln muss. Am Beispiel transnationaler Aushandlungsprozesse zum „issue“ bzw. zur Streitsache der gefährlich anwachsenden Elektroschrottberge in Indien wird diese theoretische Perspektive empirisch konkretisiert. Der Fall gibt Aufschluss über Lernchancen und -blockaden zur Frage der Nachhaltigkeit des Konsums, die mit dieser Perspektive freigelegt und praktisch werden können.

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