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5. Nachhaltigkeit des urbanen Gütertransports stärken: Kann ein Transition-Management-Ansatz elektrische Nutzfahrzeuge fördern?

  • 2017
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
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Zusammenfassung

Deutschland ist bestrebt, ein international führender Leitmarkt und Leitanbieter der Elektromobilität zu werden; bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Das sind die Ziele, die die deutsche Bundesregierung bezüglich der Elektromobilität verlautbart hat. Dem Expertenrat der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) Deutschlands zufolge ist Deutschland auf einem guten Weg zur Leitanbieterschaft. Zum Jahresende 2015 erwartete die NPE (2014) 29 Elektroserienfahrzeuge deutscher Automobilhersteller. Die Bemühungen, einen Leitmarkt zu etablieren, bleiben dagegen zurück: Nur die Hälfte der geplanten Anzahl an Elektrofahrzeugen wird bis 2020 registriert sein, falls keine weiteren politischen Fördermaßnahmen ergriffen werden (NPE 2014, S. 43). Das Expertengremium ordnet Deutschland bei der Wandlung zu einem führenden Markt daher eher im Mittelfeld ein. Andere Bewertungen bestätigen diese Einschätzung im Wesentlichen (McKinsey 2014; Roland Berger 2015). Dieses Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Ebenen beim Erreichen der Ziele kommt nicht überraschend, wenn das Prinzip hinter den Zielen für die Elektromobilität ausgewertet wird. Die Bundesregierung würdigt den Beitrag von Elektrofahrzeugen zur Reduzierung des CO2‐Ausstoßes (Merkel 2013). Der Schwerpunkt bei der Förderung der Elektromobilität liegt jedoch in der Unterstützung der Automobilindustrie des Landes, da der Sektor eine der wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft darstellt: Die Automobilindustrie generiert ein Viertel des Gesamtumsatzes der deutschen Industrie und ein Fünftel der deutschen Exporte (Merkel 2013). Eine Analyse der Richtlinien zur Elektromobilität in sechs Zuständigkeitsbereichen kommt zu einer ähnlichen Schlussfolgerung, nämlich, dass der vorrangige Schwerpunkt Deutschlands die Industriepolitik ist (Lane et al. 2013, S. 241).

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Titel
Nachhaltigkeit des urbanen Gütertransports stärken: Kann ein Transition-Management-Ansatz elektrische Nutzfahrzeuge fördern?
Verfasst von
Tessa T. Taefi, Dr.
Jochen Kreutzfeldt, Prof. Dr.-Ing.
Andreas Fink, Prof. Dr.
Tobias Held, Prof. Dr.
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-54359-7_5
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