Nachhaltigkeit ermöglichen
Vom Buzzword zur gelebten Praxis - Transformationsbeispiele aus verschiedenen Branchen
- 2024
- Buch
- Herausgegeben von
- Sabrina Krauss
- Philipp Plugmann
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Nachhaltigkeit ist ein Buzzword geworden. Ursprünglich eine ökologische Sichtweise umfassend, hat der Begriff inzwischen in nahezu alle Wissenschafts- und Lebensbereiche Einzug gehalten: er ist zu einem Containerbegriff geworden. Was genau jedoch ist dann jeweils mit Nachhaltigkeit gemeint? Und wie ermöglichen wir diese?
Die Beiträge in diesem Buch zeigen die verschiedenen Facetten und Bedeutungen von Nachhaltigkeit in den unterschiedlichen Disziplinen auf und versuchen die Annäherung an eine gemeinsame Kernbedeutung. Zudem legen sie die jeweiligen Möglichkeiten des Handelns dar und motivieren den Leser, sich dem Thema Nachhaltigkeit in seiner Vielfalt zuzuwenden und sinnvolle Maßnahmen umzusetzen. Die Leitidee ist, dass seitens der Kunden, Mitarbeiter und der Arbeitsprozesse Nachhaltigkeit sichtbar gemacht und gelebt werden muss. Dazu müssen in jeder Branche und in allen Lebensbereichen entsprechende Maßnahmen identifiziert und implementiert werden, um Innovationen zu unterstützen und voranzutreiben. Beispiele und Inspirationen dazu finden Sie in diesem Buch!
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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1. Positive Visionen für eine nachhaltige Zukunft? – Eine soziologische Betrachtung
Stefanie UhrigDas Kapitel untersucht, wie positive Zukunftsvisionen die Nachhaltigkeit fördern können. Es wird diskutiert, ob Optimismus oder Pessimismus besser für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft sind. Eine Studie des Rheingold Instituts zeigt, dass viele Menschen optimistisch in Bezug auf ihre persönliche Zukunft sind, aber pessimistisch in Bezug auf die gesellschaftliche Zukunft. Die Wissenschaft hat gezeigt, dass unrealistischer Optimismus und Pessimismus negative Auswirkungen haben können. Optimismus kann jedoch motivierend wirken, wenn er auf realistischen Grundlagen basiert. Das Kapitel betont die Bedeutung von Faktenwissen und mentaler Kontrastierung als Werkzeuge zur Förderung eines realistischen Optimismus. Es wird auch die Rolle von Schulen und Medien hervorgehoben, um positive Vorstellungen von Nachhaltigkeit zu vermitteln. Schließlich wird die Notwendigkeit betont, dass globale Zusammenarbeit und lokale Initiativen Hand in Hand gehen müssen, um eine nachhaltige Zukunft zu erreichen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungAngesichts der verschiedenen Krisen fällt es schwer, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Aber: Die Wissenschaft legt nahe, dass eine rosarote Brille nicht unbedingt hilfreich ist. In diesem Kapitel geht es darum, wie die Menschen die Zukunft einschätzen, wann Optimismus eher schadet und wo er helfen kann. Wichtig ist dafür vor allem, dass wir essenzielle Fakten kennen – ansonsten führt die Einstellung uns schnell in die Irre, egal ob wir positiv oder negativ denken.Dazu kommt: Die ideale Zukunft sieht nicht für jede Person gleich aus und große Visionen haben nicht das gleiche Ziel wie kleine, konkrete Schritte. Wie also schaffen wir es, sinnvolle Perspektiven zu finden und dabei Hoffnung zu bewahren? -
2. Nachhaltigkeit ermöglichen – Psychologische Hindernisse auf dem Weg des Wandels
Sabrina KraussDas Kapitel untersucht psychologische Barrieren, die den Übergang zu nachhaltigerem Verhalten erschweren. Es wird aufgezeigt, wie die Komplexität der Nachhaltigkeitsziele und die menschliche Tendenz zur irrationalen Entscheidungsfindung den Wandel hemmen. Weiterhin werden psychologische Phänomene wie Reaktanz, Angst und Gruppendynamik analysiert, die das Verhalten und die Einstellungen der Menschen beeinflussen. Das Kapitel bietet praktische Empfehlungen, wie diese Hindernisse durch gezielte Interventionen und die Berücksichtigung menschlicher Bedürfnisse überwunden werden können. Besonders interessant ist die Betonung der Notwendigkeit, emotionale und soziale Aspekte in die Planung von Veränderungsstrategien einzubeziehen, um erfolgreichere und nachhaltigere Ergebnisse zu erzielen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas folgende Kapitel beschäftigt sich mit psychologischen Hindernissen, wie z. B. die unscharfe Definition der Klimaziele, aber auch kognitive Wahrnehmungs-Verzerrungen und Gruppendynamiken, die menschliches Erleben und Verhalten in Bezug auf nachhaltiges Verhalten beeinflussen können. Es werden ausgewählte einzelne aktuelle Hindernisse aufgezeigt, die dahinterliegenden psychologischen Mechanismen erklärt und am Ende des jeweiligen Abschnitts ein Fazit angeboten, durch dessen Berücksichtigung die Gesellschaft zu mehr nachhaltigem Verhalten angeregt werden könnte. Das Kapitel zeigt eine andere Perspektive mit anderslautenden Begründungen für klima-unfreundliches oder sogar radikales Klima- und/oder Nachhaltigkeits-Verhalten auf. Es werden Denkanstöße jenseits der emotional aufgeladenen Debatten dargestellt und die Funktionsweise der menschlichen Psyche in die aktuelle gesellschaftspolitische Diskussion miteinbezogen. -
3. Open-Innovation-Plattformen als nachhaltiges Zukunftskonzept für Innovationen im Gesundheitswesen (Follow-up-Studie)
Julia Plugmann, Philipp PlugmannDer Beitrag untersucht die Potenziale und Herausforderungen von Open-Innovation-Plattformen im Gesundheitswesen. Basierend auf einer Vorgängerstudie, die die Bereitschaft von Akademikern zur Teilnahme an solchen Plattformen untersuchte, fokussiert sich die Follow-up-Studie auf die Bereitschaft, an Projekten außerhalb der eigenen Qualifikationen und Berufserfahrung teilzunehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Akademiker aus Medizin und Biologie sowie Physik und Chemie signifikant bereiter sind, sich auf solche Projekte einzulassen. Die Studie identifiziert die akademische Disziplin als den wichtigsten Vorhersagefaktor für die Teilnahmebereitschaft und hebt hervor, dass Sprachbarrieren, Projektlaufzeiten und motivierende Faktoren wie Geld oder Spaß keine signifikanten Einflüsse haben. Insgesamt bietet der Aufbau einer Open-Innovation-Plattform eine Chance, innovationsinteressierten Akademikern eine weitere Option der Teilhabe an Innovationsprozessen zu bieten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Aufbau einer Open-Innovation-Plattform als nachhaltiges Zukunftskonzept für Innovationen im Gesundheitswesen kann einen lokalen und globalen Ansatz haben (Chesbrough et al., 2014). Durch Wissenstransfer (Bacon et al., 2019), interorganisationelle Beziehungen (Radziwon & Bogers, 2019), Forschungsmöglichkeiten (West & Bogers, 2017), Auswirkungen auf Unternehmertum (Nambisan et al., 2018) und der Vernetzung von Unternehmen und Gemeinschaften (Gupta et al., 2017), gibt es enormes Potenzial für Open Innovation Plattformen im Gesundheitswesen. -
4. Circular Economy – Idee und Umsetzung
Arno LammertsDer Beitrag beginnt mit einer Analyse des aktuellen linearen Wirtschaftssystems, das seit dem 19. Jahrhundert dominiert und auf der Extraktion, Nutzung und Entsorgung von Ressourcen basiert. Dieses System hat zwar zu wirtschaftlichem Wachstum und einem Anstieg des Lebensstandards geführt, aber auch erhebliche ökologische Probleme wie Ressourcenverschwendung, Umweltverschmutzung und Klimawandel verursacht. Die Circular Economy wird als nachhaltige Alternative vorgestellt, die darauf abzielt, Ressourcen in geschlossenen Kreisläufen zu halten und Abfall zu minimieren. Dabei werden Strategien wie Recycling, Produktdesign für Langlebigkeit und die Nutzung erneuerbarer Energien beschrieben. Fallbeispiele wie der Laufschuh zum Leihen von On und das Resortecs-System zeigen konkrete Umsetzungen der Circular Economy in der Praxis und verdeutlichen die Möglichkeiten und Herausforderungen dieser neuen Wirtschaftsweise. Der Beitrag endet mit der Betonung der Notwendigkeit eines umfassenden Umdenkens in Gesellschaft und Wirtschaft, um die Transformation zu einer nachhaltigeren Zukunft zu ermöglichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas lineare Wirtschaftssystem, dem wir seit Jahrzehnten folgen, scheint trotz seiner Erfolge ausgedient zu haben. Die endlichen Ressourcen unserer Erde können sich in der Geschwindigkeit, in der wir über sie verfügen, sich nicht regenerieren. Die Folgen für Umwelt und Klima sind unübersehbar. Entsprechend entsteht die Diskussion nach neuen Wirtschaftssystemen, welche die Anforderungen von Menschen und Natur stärker in Einklang bringen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht hier der Ansatz der Circular Economy. Dieser entnimmt Ressourcen nur nachhaltig. Produkte werden von vornherein so entworfen, dass der Produktlebenszyklus wesentlich verlängert wird und die verwendeten Materialien voll recyclingfähig sind. Der vorliegende Beitrag erläutert das Konzept der Circular Economy und zeigt neben verschiedenen Praxisbeispielen auch unternehmerische Handlungsfelder auf. -
5. Nachhaltigkeit im Supply Chain Management – die vielen Dimensionen eines Konzeptes
Gerd WintermeyerDas Kapitel beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen Supply Chain Management (SCM) und Nachhaltigkeit. Es untersucht, wie diese beiden Konzepte sich gegenseitig beeinflussen und wie Nachhaltigkeit in das SCM integriert werden kann. Dabei wird die historische Entwicklung des SCM und der Nachhaltigkeit beleuchtet und aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der praktischen Umsetzung von nachhaltigen Supply Chain Strategien und den damit verbundenen Steuerungsmöglichkeiten. Das Kapitel bietet einen tiefgehenden Einblick in die vielfältigen Dimensionen des Nachhaltigen Supply Chain Managements und zeigt auf, wie Unternehmen diese Herausforderungen erfolgreich meistern können.KI-Generiert
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ZusammenfassungAufbau und Gestaltung von Supply Chains werden durch das Bestreben, diese nachhaltig zu gestalten, geprägt. Sowohl der Begriff Supply Chain Management (SCM) wie auch der Begriff Nachhaltigkeit sind inhaltlich breit gefasst und umfassen unterschiedliche Aspekte und Betrachtungsweisen. Sustainable Supply Chain Management (SSCM) befasst sich damit, Nachhaltigkeit und SCM zu einem sinnvollen Ganzen zu verbinden und die Grundlage dafür zu schaffen, Warenströme der Zukunft ökologisch und sozial zu gestalten bei gleichzeitiger technologischer und kommerzieller Leistungsfähigkeit. -
6. Nachhaltigkeit in der Logistik – Der Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flurförderzeugen
Claus Wilke, Stephan GraffDer Fachtext untersucht den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flurförderzeugen in der Intralogistik und vergleicht deren ökonomische und ökologische Vorteile mit herkömmlichen Antriebstechnologien. Ein Pilotprojekt im Mercedes-Benz Werk Düsseldorf dient als Fallstudie, um die Effizienz und Nachhaltigkeit von Wasserstoff im Vergleich zu Blei-Batterien und Diesel-Antrieben zu bewerten. Die Analyse umfasst die verschiedenen Wasserstoffvarianten, den Markt für Wasserstoff und die spezifischen Herausforderungen und Vorteile des Wasserstoffeinsatzes in der Intralogistik. Die Studie zeigt, dass Wasserstoff eine vielversprechende Alternative für die Intralogistik darstellt, insbesondere in Hinblick auf die Reduktion von CO2-Emissionen und die Optimierung der Produktivität.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Einsatz von Wasserstoff als Energieträger für Anwendungen in der Mobilität ist gerade durch die aktuelle Abkehr von den fossilen Brennstoffen mehr und mehr Gegenstand aktueller Diskussion. Der vorliegende Beitrag fokussiert sich dabei auf die Nutzung der Antriebstechnologie in der Intralogistik, da sowohl das Einsatzgebiet als auch die infrastrukturellen Anforderungen weniger komplex erscheinen als in anderen Anwendungsfeldern. Am konkreten Beispiel eines Pilotprojekts im Mercedes-Benz Werk in Düsseldorf werden die elektrischen Antriebsarten Blei-Batterie und Brennstoffzelle miteinander aus ökonomischer und ökologischer Perspektive verglichen und einer Bewertung unterzogen. -
7. Einfluss der Corporate Social Responsibility auf den Unternehmenserfolg
Jörn Littkemann, Matthias Pfister, Roland LückeDas Kapitel 'Einfluss der Corporate Social Responsibility auf den Unternehmenserfolg' untersucht die Auswirkungen von CSR auf die finanzielle Leistung von Unternehmen. Es beginnt mit einer Einführung in die Notwendigkeit von CSR und die zunehmenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Druckfaktoren, denen Unternehmen ausgesetzt sind. Die Definition und Abgrenzung von CSR werden diskutiert, wobei verschiedene Ansätze und Dimensionen beleuchtet werden. Der Text analysiert empirische Studien, die unterschiedliche Ergebnisse zur Beziehung zwischen CSR und finanziellem Erfolg zeigen. Dabei werden positive, neutrale und negative Zusammenhänge identifiziert und deren Ursachen untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird den moderierenden Faktoren geschenkt, die die Beziehung zwischen CSR und Unternehmenserfolg beeinflussen, wie z.B. die Branchenzugehörigkeit, die Unternehmensreputation und die Kontinuität der CSR-Umsetzung. Die Analyse zeigt, dass die Wirkung von CSR auf den finanziellen Erfolg komplex und von vielen Variablen abhängig ist. Der Beitrag schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Hinweisen auf zukünftige Forschungsrichtungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn der wissenschaftlichen Literatur wird, aufgrund der immer größer werdenden unternehmerischen Bedeutung, die Frage diskutiert, ob sich durch die systematische Integration von nachhaltigkeitsorientierten Aspekten ein positiver finanzieller Effekt (Ertrag, Wert) erzielen und somit die langfristige Sicherung der unternehmerischen Erfolgs- und Entwicklungspotenziale umsetzen lässt. Der Beitrag beschäftigt sich mit den verschiedenen möglichen Korrelationen zwischen Nachhaltigkeit und finanziellem Unternehmenserfolg anhand einer systematischen Literaturanalyse. Es zeigen sich sowohl positive als auch negative Beziehungen, wobei die Ergebnisse nahelegen, dass durch die Vielzahl von internen und externen Faktoren nur eine differenzierte, individuelle Betrachtung als sinnvoll erscheint. -
8. Soziale Nachhaltigkeit – ihre fundamentale Bedeutung für Unternehmen und Gesellschaft
Anabel Ternès von HattburgDas Kapitel 'Soziale Nachhaltigkeit – ihre fundamentale Bedeutung für Unternehmen und Gesellschaft' untersucht die planetaren Belastbarkeitsgrenzen und die Rolle sozialer Nachhaltigkeit in Unternehmensstrategien. Es beleuchtet die Definition und Bedeutung sozialer Nachhaltigkeit sowie die Herausforderungen und Best Practices für Unternehmen. Besondere Aufmerksamkeit wird den Dimensionen Arbeitsbedingungen, Menschenrechte, Diversität und Inklusion geschenkt. Das Kapitel zeigt, wie soziale Nachhaltigkeit nicht nur die Reputation und den Risikomanagement von Unternehmen verbessert, sondern auch zur Schaffung einer inklusiven und gerechten Gesellschaft beiträgt. Es schließt mit einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung sozialer Nachhaltigkeit und den steigenden Anforderungen an Unternehmen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Text behandelt die verschiedenen Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit, die Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft sowie Herausforderungen und Möglichkeiten zur Überwindung dieser. Es wird betont, dass Unternehmen, die soziale Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategie integrieren, langfristig wettbewerbsfähiger sein können. Zudem wird aufgezeigt, dass die soziale Nachhaltigkeit nicht nur positive Auswirkungen auf die Gesellschaft, sondern auch auf die Umwelt haben kann. Schließlich wird diskutiert, dass die globale Geschäftstätigkeit ein Herausforderungsfeld darstellt, jedoch durch die Schaffung von Partnerschaften und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen überwunden werden kann. Die Bedeutung von sozialer Nachhaltigkeit wird zukünftig weiter zunehmen und ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Unternehmen und das Wohlergehen der Gesellschaft sein. -
9. Partizipation durch Kreativ-Hackathon
Nadine Krüger, Benjamin Zierock, Andreas Stanita, Christoph HahnDas Kapitel 'Partizipation durch Kreativ-Hackathon' untersucht die Rolle von Hackathons als innovative Plattformen zur Ideenfindung und Zusammenarbeit. Diese Veranstaltungen, die in kurzen Zeiträumen stattfinden, verbinden etablierte Ansätze wie Matching, Gamification und agile Methoden. Hackathons ermöglichen es Teilnehmenden, ihre Interessen zu vertiefen und an Projekten mitzuwirken, die in einem kompetitiven Umfeld präsentiert werden. Die Bedeutung von Hackathons liegt nicht nur in der Ideenentwicklung, sondern auch in der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund. Der Text analysiert die Struktur und Abläufe von Hackathons, die Rolle von Gamification und die Herausforderungen bei der Planung und Durchführung solcher Events. Besonderes Augenmerk wird auf die Partizipation und den Austausch von Wissen und Erfahrungen gelegt, die den Erfolg von Hackathons maßgeblich beeinflussen.KI-Generiert
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ZusammenfassungViele Startups haben erkannt, welchen Stellenwert das Teilen von Wissen über Netzwerke für Organisationen, Unternehmen und Mikrokosmos hat. Durch die fortschreitende Digitalisierung entstehen verschiedene neue Formate der Kommunikation. Fortlaufend entwickeln sich bereits vielfältige Möglichkeiten zur Partizipation, welche letztendlich maßgeblich von der persönlichen Motivation eines jeden Einzelnen zum „Mitmachen“ und seinen individuellen Interessen abhängen. -
10. Green Software Development – Nachhaltigkeit, Innovation, Design und Entwicklung
Benjamin Zierock, Asmar Philipp Jungblut, Tim Klinger, Nicola SennDieser Beitrag untersucht die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Software-Entwicklung und stellt verschiedene Methoden und Techniken zur Entwicklung energieeffizienter und ressourcenschonender Software vor. Es wird gezeigt, wie durch energieeffizientes Programmieren, den Einsatz von Open-Source-Software und die Nutzung von Cloud-Computing der Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen von Software-Systemen reduziert werden können. Besondere Aufmerksamkeit wird der Wahl der Programmiersprache geschenkt, da diese einen signifikanten Einfluss auf den Energieverbrauch hat. Der Beitrag betont die Notwendigkeit eines Bewusstseins für nachhaltige Software-Entwicklung und die Integration von Nachhaltigkeitskonzepten in die Software-Entwicklung, um eine bessere Zukunft für uns alle zu schaffen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie vorliegende Arbeit beleuchtet die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Software-Entwicklung angesichts globaler Herausforderungen. Nachhaltigkeit erstreckt sich über ökologische Aspekte hinaus und fordert ein harmonisches Handeln im Einklang mit Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Im Fokus steht die Implementierung nachhaltiger Prinzipien in die Softwareentwicklung, um eine bessere Zukunft zu gestalten.Hauptpunkte:-
Urgent Call for Sustainability:
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Nachhaltigkeit als Antwort auf globale Herausforderungen.
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Einbindung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Faktoren.
Verbindung von Nachhaltigkeit und Software-Entwicklung:-
Interaktion von Nachhaltigkeit, Innovation, Design und Software-Entwicklung.
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Notwendigkeit eines Paradigmenwechs in Design, Entwicklung und Betrieb von Softwaresystemen.
Green Software: Nachhaltige Software-Entwicklung:-
Methoden wie energieeffizientes Programmieren, Open-Source-Nutzung, Quellcode-Wiederverwendung und intelligente Algorithmen.
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Ziel: Reduzierung negativer Auswirkungen und Förderung positiver Effekte.
Beispiel: Energieeffizienz von Programmiersprachen:-
Untersuchung des Energieverbrauchs von C, C++, Java, Python und Ruby.
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Ergebnisse betonen den Einfluss der Programmiersprache auf den Energieverbrauch.
Die Integration von Nachhaltigkeitskonzepten in die Software-Entwicklung ist entscheidend für eine nachhaltige digitale Zukunft. Die Implementierung energieeffizienter Technologien kann nicht nur die ökologischen Auswirkungen von Software-Systemen reduzieren, sondern auch soziale und wirtschaftliche Vorteile schaffen. Die Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit, Energieeffizienz bei der Wahl von Programmiersprachen zu berücksichtigen und betont den Einfluss auf die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien.Hinweis auf externe Studie: Der Artikel „Ranking programming languages by energy efficiency“ von Pereira et al. hebt die Bedeutung der Programmiersprachenwahl für den Energieverbrauch hervor und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich. -
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11. Nachhaltigkeit als Lebenspraxis in der Okö-Sozialen Arbeit – Was mir heilig ist oder: Das Wunder eines Tautropfens
Spirituelle, ethische und neurobiologische Bausteine für eine nachhaltige Lebenspraxis der Zukunft Ralph KirschtDas Kapitel untersucht die spirituellen, ethischen und neurobiologischen Grundlagen für eine nachhaltige Lebenspraxis in der Öko-Sozialen Arbeit. Es greift auf die Gedanken von Franz von Assisi, Albert Schweitzer und Martin Kolmar zurück, um eine tiefere Verbindung zu allem Leben und der Natur zu fördern. Diese Verbindung wird als Grundlage für eine nachhaltige Lebensweise betrachtet, die sowohl ethische als auch neurobiologische Aspekte berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Achtsamkeit und spirituellen Erfahrungen im Alltag. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit einer achtsamen und nachhaltigen Lebenspraxis, die das eigene professionelle Handeln in der Sozialarbeit positiv beeinflussen kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer vorliegende Beitrag setzt den Versuch fort, Soziale Arbeit als eine ökologische und spirituelle Menschenrechtsprofession zu verstehen. Hier nun geht es um die Frage, was für eine Lebenspraxis folgt aus einem solchen theoretischen Verständnis von Sozialer Arbeit. Oder anders formuliert: Wie kann man dahin gelangen, in einem nachhaltigen und freiwilligen Verzicht übenden Leben ein gutes und gelingendes, weil tugendhaftes Leben zu sehen? Drei Denkmodelle können hier wichtige Impulse geben. Es sind dies: Die poetische und leibhaftige Spiritualität des Franz von Assisi, die ethische Haltung einer Ehrfurcht vor dem Leben von Albert Schweitzer und das Modell einer neurobiologisch fundierten Achtsamkeitspraxis und der Erfahrung von Erhabenheit im Alltag von Martin Kolmar. Alle drei Modelle zusammengenommen laden dazu ein, im eigenen persönlichen wie beruflichen Leben die Haltung einer spirituellen, ethischen und achtsamen nachhaltigen Lebenspraxis einzuüben und umzusetzen. Nicht, weil diese Haltung von mir gefordert würde, sondern weil sie aus meinem Innersten kommt. -
12. Balanced Scorecard: Erfahrungen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen
Andreas KirstDer Fachbeitrag behandelt die Anwendung der Balanced Scorecard zur Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen in Unternehmen. Entwickelt von Kaplan und Norton, bietet die Balanced Scorecard ein strukturiertes Instrument zur Strategieimplementierung, das nicht nur finanzielle, sondern auch nicht-finanzielle Faktoren berücksichtigt. Die vier Perspektiven der BSC – Finanzen, Kunden, interne Prozesse und Lernen und Entwicklung – werden detailliert erläutert und in Bezug auf Nachhaltigkeitsziele analysiert. Der Beitrag untersucht verschiedene Ansätze zur Integration von Nachhaltigkeit in die BSC, darunter die Einführung einer eigenen Nachhaltigkeits-Perspektive oder die Einbindung von Nachhaltigkeitszielen in bestehende Perspektiven. Praktische Beispiele aus der Energiewirtschaft und anderen Branchen veranschaulichen die vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung. Zudem werden Erfolgsbedingungen und Best Practices für den Einsatz der BSC im Kontext von Nachhaltigkeit diskutiert, wobei besonders die Bedeutung einer ausgewogenen und strategischen Herangehensweise hervorgehoben wird. Der Beitrag bietet somit eine umfassende und praxisnahe Anleitung zur effektiven Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien mittels der Balanced Scorecard.KI-Generiert
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ZusammenfassungBei der Frage nach geeigneten Hilfen für die Implementierung von Nachhaltigkeitszielen lohnt ein Blick auf die in ihrer Ursprungsform von Kaplan und Norten entwickelte Balanced Scorecard. Nach einer Darstellung des Grundkonzept, insbesondere aus Sicht der Strategieimplementierung, werden ausgewählte Optionen zur Integrierung von Nachhaltigkeit diskutiert und mit aktuellen Beispielen erläutert. Es folgen die Ableitung von Erfolgsbedingungen und die Einordung des Einsatzes der Balanced Scorecard in den Unternehmensführungsprozess. Sie erweist sich als potenziell starkes Instrument bei der Verfolgung von Nachhaltigkeitszielen. -
13. Ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsstrategien und deren Implementierung am Beispiel einer privaten Hochschule
Jane Gleißberg, Petra RichterDas Kapitel untersucht die Implementierung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsstrategien an einer privaten Hochschule. Es beleuchtet die Herausforderungen und Erfolge bei der Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 und zeigt auf, wie Bildungseinrichtungen durch nachhaltige Maßnahmen und Strategien zur Erreichung dieser Ziele beitragen können. Eine Online-Befragung an der SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen liefert empirische Daten, die die Relevanz und das Engagement der Mitarbeitenden für Nachhaltigkeit aufzeigen. Die Ergebnisse der Befragung werden analysiert und diskutiert, um konkrete Handlungsempfehlungen für andere Hochschulen abzuleiten. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der Bildungseinrichtungen als Vorbilder und Katalysatoren für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag beleuchtet die gegenwärtige Relevanz von Nachhaltigkeit in Bildungseinrichtungen. Das zentrale Anliegen der Zukunft liegt in der Herausforderung, eine ausgewogene Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum, Umweltschutz und sozialen Belangen zu finden. Das Bewusstsein für die dringende Notwendigkeit einer umfassenden Transformation wächst stetig, verstärkt unter anderem durch den spürbaren Klimawandel. Institutionen setzen vermehrt Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung um, wobei die Agenda 2030 als Leitfaden für die nationale Nachhaltigkeitspolitik dient. Hochschulen spielen dabei eine zentrale Rolle, insbesondere im Kontext des Bildungs- und Forschungsauftrags sowie des Innovationstransfers. Die Agenda 2030 betont die Bedeutung einer inklusiven, chancengerechten und hochwertigen Bildung für alle Menschen. Die Ergebnisse zeigen, dass Nachhaltigkeit an Hochschulen einen hohen Stellenwert hat, insbesondere bei jüngeren Mitarbeitenden. Die Studie unterstreicht, dass die Beschäftigten einer privaten Hochschule ein starkes Interesse am Thema Nachhaltigkeit zeigen. -
14. Was kommt nach der Nachhaltigkeit? – Psychologie der individuellen Regeneration
Bettina SchleidtDas Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit eines Wandels hin zu regenerativen Praktiken, um die Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit zu bewältigen. Es wird die Bedeutung der individuellen Regeneration betont, die als Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens dient. Der Text untersucht die psychologischen Grundlagen der Regeneration und stellt ein Modell vor, das auf psychischen Ressourcen wie Kohärenzgefühl und Selbstbewusstsein basiert. Besonders interessant ist die Darstellung, wie diese Ressourcen genutzt werden können, um ein regeneratives Denken und Handeln zu fördern, das sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene positive Veränderungen bewirken kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungUnser Planet kommt an seine Grenzen – und das vor allem, weil wir Menschen weit mehr Ressourcen verbrauchen als er uns zur Verfügung stellen kann. Ändern wir nichts an unserem Verhalten und machen so weiter wie bisher, entziehen wir uns Stück für Stück unsere eigene Existenzgrundlage. Ausgehend davon, dass alles Leben auf dieser Erde miteinander in Verbindung steht, wird angenommen, dass der Einzelne in diesem System als Keimzelle für Transformation und Veränderung gelten kann. Darauf aufbauend wird ein Modell der Psychologie der individuellen Regeneration entwickelt, in dem das Fundament u.a. aus Selbstbewusstsein, Kohärenzgefühl oder positivem Denken besteht. Die Stützpfeiler des Hauses werden von ressourcenorientierten Handlungsfeldern wie Achtsamkeit, Entspannung, Schlaf oder Ernährung gebildet. Der Dachstuhl setzt sich u.a. aus ganzheitlicher Gesundheit, Wohlbefinden und persönlicher Entfaltung zusammen und mündet in ein auf Regeneration ausgerichtetes Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Entscheiden und Handeln.
- Titel
- Nachhaltigkeit ermöglichen
- Herausgegeben von
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Sabrina Krauss
Philipp Plugmann
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-44832-5
- Print ISBN
- 978-3-658-44831-8
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-44832-5
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