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Stellantis recycelt in Turin

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Stellantis hat in Turin einen Circular-Economy-Hub eingeweiht. Das CE-Hub soll dazu dienen, Teile und Fahrzeuge wiederaufzubereiten, zu reparieren, wiederzuverwenden oder zu recyclen.

Stellantis hat den "Sustainera Circular Economy Hub" (CE-Hub), ein Zentrum für Kreislaufwirtschaft, im Mirafiori-Komplex in Turin (Italien) eröffnet. Das Hauptziel des Circular-Economy-Hubs soll darin bestehen, die Lebensdauer von Teilen und Fahrzeugen zu verlängern und sicherzustellen, dass sie so lange wie möglich halten. Sobald dies nicht mehr möglich ist, wird das Material aus der Wiederaufbereitung und der Demontage von Altfahrzeugen zu Recyclingzwecken gesammelt und dann in den Produktionskreislauf zurückgeführt, um neue Fahrzeuge und Teile herzustellen. Das Zentrum startet mit der Wiederaufbereitung von Motoren, Getrieben und Hochspannungsbatterien für Elektrofahrzeuge sowie mit der Überholung beziehungsweise Demontage von Fahrzeugen.

Der CE-Hub beherbergt in der Anfangsphase vier Aktivitäten zur Umsetzung der sogenannten 4R-Strategie (Wiederaufbereiten, Reparieren, Wiederverwenden und Recyceln), wobei der Umfang ständig erweitert werden soll. Die Anlage soll bis 2025 mehr als 50.000 wiederaufbereitete Teile verwalten. Diese Zahl soll bis 2030 auf 150.000 steigen. Schätzungsweise 2,5 Millionen Altteile sollen bis 2025 in die Wiederaufbereitungs- und Recyclingaktivitäten der Anlage einfließen. Bis 2030 soll diese Zahl auf 8 Millionen ansteigen.

Stellantis hat das Zentrum mithilfe einer Investition von 40 Millionen Euro ins Leben gerufen. Der CE-Hub nimmt eine Gesamtfläche von 73.000 m2 ein, von denen 55.000 m2 aus einer teilweise ungenutzten Anlage zurückgewonnen wurden. Dabei hat Stellantis mehr als 5.000 t Metall aus veralteten Installationen recycelt. Die Ausrüstung und die Maschinen für die Anlage wiederum wurden von anderen Standorten übernommen, was zu Einsparungen von 55 % im Vergleich zum Kauf neuer Maschinen und Ausrüstung geführt haben soll. Der Standort beschäftigt derzeit 170 Mitarbeiter. Diese Zahl soll bis zum Jahr 2025 auf circa 550 ansteigen.

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