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16.02.2018 | Nachhaltigkeit | Infografik | Onlineartikel

Verbraucher möchten weniger Verpackungen

Autor:
Julia Ehl

Müllberge werden nicht zuletzt durch immer mehr Verpackungen größer. Verbraucher erkennen das Problem und stehen nachhaltigen Verpackungen offen gegenüber, zeigt eine Studie von Pricewaterhouse Coopers.

Verpackungen und wie Verbraucher zu deren Verwendung stehen, nimmt eine repräsentative Umfrage von Pricewaterhouse Coopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter die Lupe. Die Studie "Verpackungen im Fokus – Die Rolle von Circular Economy auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit" zeigt, Verbraucher stehen nachhaltigen Verpackungen grundsätzlich offen gegenüber. Solange nachhaltige Verpackungen keine Preiserhöhung bedeuten, werden sie von 90 Prozent unterstützt. Immerhin 23 Prozent der Befragten sind bereit mehr Geld zu bezahlen, wenn die Verpackung nachhaltig ist.

Rein rechtlich sind nach der geltenden Verpackungsverordnung Produzenten und Inverkehrbringer auch für Verpackungsabfälle verantwortlich. Die Umfrage zeigt, dass auch die Verbraucher die Hersteller in der Pflicht sehen den Verpackungsmüll zu reduzieren. 45 Prozent nennen als Hauptverantwortliche die Hersteller, 22 Prozent sehen eine Verantwortung beim Handel und 18 Prozent halten den Gesetzgeber für verantwortlich hinsichtlich einer Reduzierung aktiv zu werden und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

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