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Über dieses Buch

Gestörte Bauabläufe sind bei der Durchführung von Bauabläufen längst kein Einzelfall mehr. Um den wirtschaftlichen Erfolg einer Maßnahme dennoch zu sichern und eine verantwortungsgerechte Kostenallokation herzustellen, kann die Seite, welche die Störung nicht zu verantworten hat, berechtigte Mehrkosten zurückfordern oder die Erstattung des entstandenen Schadens von der anderen Partei verlangen. Dieser Leitfaden gibt den am Bau Beteiligten ein entsprechendes Tool an die Hand, die durch Bauablaufstörungen entstehenden Mehrkosten nachvollziehbar und transparent zu berechnen und bietet eine gute Orientierung bei der gesamten Abwicklung von Bauablaufstörungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Durch immer komplexer werdende Baumaßnahmen, bei gleichzeitig wachsendem Termin- und Kostendruck, sowie steigenden Ansprüchen an die Qualität, kommt es in der baugewerblichen Praxis immer häufiger zu gestörten Abläufen. Zurückzuführen ist dies auf fehlende Pufferzeiten, die teilweise bereits in der Planungsphase gestrichen werden, um den Ansprüchen des Auftrages gerecht werden zu können. Eine Bauablaufstörung liegt immer dann vor, wenn von der eigentlich vertraglich festgelegten Soll-Leistung abgewichen werden muss, unabhängig davon, wer diese Abweichung zu vertreten hat. Um den wirtschaftlichen Erfolg der Maßnahme zu sichern und eine verantwortungsgerechte Kostenallokation herzustellen, kann die Seite, welche die Störung nicht zu verantworten hat, berechtigte Mehrkosten zurückfordern oder die Erstattung des entstandenen Schadens von der anderen Partei verlangen.
Steffen Ahting

Kapitel 2. Baubetriebliche und baurechtliche Grundlagen

Zusammenfassung
Im zweiten Kapitel wird zunächst die Bedeutung der Bauzeit für die einzelnen am Bau beteiligten Parteien dargelegt, bevor die verschiedenen Bauablaufstörungen klassifiziert werden. Zudem erfolgt eine Erläuterung zu den möglichen Anspruchsgrundlagen des Auftragnehmers für eine Erstattung von Mehrkosten aus einem gestörten Bauablauf. Dieser kann in dem Verantwortungsbereich des Auftraggebers liegen oder aus höherer Gewalt resultieren. In einem weiteren Schritt wird auf die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eingegangen und die Mindestanforderungen dargelegt, die dieser an die Nachweis- bzw. Beweisführung stellt.
Steffen Ahting

Kapitel 3. Der Leitfaden – schrittweise durch die Ermittlung der Mehrkosten

Zusammenfassung
Damit keine Punkte unbeachtet bleiben, bietet es sich an, nach einem erprobten Schema zu agieren. In Kapitel 3 schließt sich eine systematische Vorgehensweise zur Ermittlung der Bauzeitverlängerung an, bevor es zu einer Berechnung der Mehrkosten anhand dreier Fallbeispiele (der Unterbrechung durch eine Störung, der Bindefristverlängerung und der Beschleunigung), auf Basis der oben genannten Anforderungen, kommt. Dieser Leitfaden kann Schritt für Schritt, Kostenart nach Kostenart abgearbeitet werden und dient somit als eine „Anleitung“ zur Berechnung der Mehrkosten gestörter Abläufe.
Steffen Ahting

Kapitel 4. Arbeitsanweisung zur zukünftigen Vorgehensweise

Zusammenfassung
Sobald die Mehrkosten aus Bauablaufstörungen konkret berechnet und deren Ursachen dokumentiert sind, gilt es, den Nachtrag aufzustellen. Um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden oder im Falle dieser eine gute Ausgangssituation zu haben, sind eine sinnvolle Struktur und ein übersichtlicher Aufbau des Nachtrages wichtig. Auch eine bildliche Umsetzung des Beschriebenen kann das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit für alle Beteiligten, aber besonders für diejenigen, die als externe Fachleute hinzugezogen werden und somit nicht so sehr in den komplexen projektspezifischen Abläufen stecken wie es unmittelbar Beteiligte tun, erhöhen. Die in diesem Kapitel dargestellten Schritte zur Herangehensweise bei Bauablaufstörung helfen bei der zukünftigen Bearbeitung und dabei, die geforderten Anforderungen zu erfüllen.
Steffen Ahting

Chapter 5. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Gestörte Bauabläufe sind bei der Durchführung von Baumaßnahmen längst kein Einzelfall mehr. Da diese erhebliche zeitliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen können, bedarf es einer sorgfältigen Bearbeitung der Thematik innerhalb eines Unternehmens. Mit dem vorliegenden Werk erhalten mittelständische Unternehmen einen Leitfaden, der bei der zukünftigen Abwicklung von Bauablaufstörungen helfen kann. Gerade für die Geltendmachung von Mehrkostenansprüchen aufgrund auftraggeberseitig zu verantwortenden Störungen ist es wichtig, Anspruchsgrundlagen sorgfältig auszuwählen und die die Anspruchsvoraussetzungen erfüllenden Tatsachen im Einzelnen darzulegen, um wirtschaftlichen Nachteilen zu entgehen.
Steffen Ahting

Backmatter

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