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Über dieses Buch

Im Kontext des Forschungsfeldes der narrativen Persuasion untersucht Freya Sukalla die Annahme, dass Narrationen auch Zielgruppen erreichen können, die aufgrund ihrer deutlich dissonanten Einstellungen klassischen Persuasionsversuchen gegenüber eher resistent sind. In zwei experimentellen Studien mit einem Methodenmix aus Befragung und psychophysiologischen Methoden testet sie zwei zentrale Mechanismen der Wirkung von Geschichten – Transportation und Counterarguing. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, bestehende theoretische Modellierungen narrativer Persuasion zu verfeinern. Über die Analyse der Wirkungszusammenhänge hinaus liefert die Arbeit Impulse für die konzeptuelle Präzisierung defensiver Prozesse während der Rezeption von Narrationen und die Annäherung an die Prozesshaftigkeit narrativer Persuasion.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung: Der Zauber von Geschichten

Wir sind umgeben von Geschichten – Serien auf Netflix, Filme im Kino, Romane im Buchladen oder PhD Comics auf Facebook. Und das ist nur die winzige Spitze des Eisbergs. Narrationen sind untrennbar mit der menschlichen Existenz verknüpft, Menschen sind ‚story-telling animals‘ (J. S. Bruner, 1986; Doloughan, 2011; MacIntyre, 1984).
Freya Sukalla

Chapter 2. Narrative Persuasion

In diesem ersten Unterkapitel werde ich die Definitionen und Grundlagen für die daran anschließende Darstellung der theoretischen Ansätze zur narrativen Persuasion vorstellen. Hierfür ist es zunächst sinnvoll den Begriff der Narration zu erläutern und mein Verständnis herauszuarbeiten (Kap. 2.1.1). Dies ermöglicht die Einordnung und vor allem die Abgrenzung des anvisierten Gültigkeitsbereichs der theoretischen und empirischen Erkenntnisse dieser Arbeit.
Freya Sukalla

Chapter 3. Zurück zu den Grundlagen: Persuasion

Die Untersuchung von Einstellungen und Einstellungsänderungen ist in der Sozialpsychologie, aber auch der Kommunikationswissenschaft, bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts, insbesondere im Kontext der Persuasionsforschung, eines der zentralen Forschungsinteressen (Allport, 1935; Jonas, 2007; Pürer, 2003). Beispielhaft seien hier die Yale-Studien unter der Führung von Hovland zu nennen, in denen systematisch die Einflüsse verschiedener Attribute des Inhalts, der Rezipienten, Sender und situativen Bedingungen auf Einstellungseffekte von rhetorischen Botschaften untersucht wurden (Hovland, Janis, & Kelley, 1953). Im Kontext dieser Arbeit sind die Erkenntnisse der Persuasionsforschung aus zwei Gründen relevant.
Freya Sukalla

Chapter 4. Pointierung auf das Forschungsvorhaben

In diesem Kapitel werde ich die Ausführungen zur Theorie und zum bisherigen Forschungsstand zu meinem konkreten Forschungsvorhaben kondensieren. Die Darstellung meiner Forschungsfragen und Hypothesen erfolgt dabei entlang der Struktur des Kapitels 2.3, das heißt entsprechend der drei Desiderata, die ich adressieren möchte: (1) ein strengerer Test der Hauptannahme narrativer Persuasion, (2) die zu klärende Rolle des Counterarguing und (3) die Einbeziehung der Prozessperspektive. Im Sinne eines strengeren Tests erfolgt die Formulierung der Hypothesen dabei analog zu den Annahmen der theoretischen Ansätze und empirischen Forschung im Bereich der narrativen Persuasion – selbst wenn ich im Kontext dieser Arbeit mögliche Grenzen aufzeige.
Freya Sukalla

Chapter 5. Komödie oder Tragödie: Empirie

Zur Beantwortung der Forschungsfragen und Prüfung der Hypothesen habe ich zwei experimentelle Studien mit identischem Forschungsdesign in zwei Ländern (USA und Deutschland), mit zwei Stichproben (nicht-studentisch und studentisch) und zu drei Themen (Abtreibung, Sterbehilfe und Todesstrafe) durchgeführt. Für den anvisierten konservativen Test der zentralen Wirkungsannahmen narrativer Persuasion wurden jeweils zunächst Studienteilnehmer mit starken und extremen Einstellungen zu den relevanten Themen in einem Screening ausgewählt. Die als Stimuli verwendeten Narrationen legen in ihrer zentralen Handlung eine den Einstellungen der Teilnehmer entgegengesetzte Botschaft nahe.
Freya Sukalla

Chapter 6. Die Moral von der Geschichte

Das zentrale Ziel dieser Arbeit war, die wesentlichen postulierten Zusammenhänge narrativer Persuasion einem stringenten Test zu unterziehen. Spezifisch lautete die zentrale übergeordnete Forschungsfrage.
Freya Sukalla

Backmatter

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