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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung: Die Kluft zwischen „new“ und „old“ ist da, um sie zu überwinden

Zusammenfassung
Denken Sie zurück an die späten neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Damals schien in der Wirtschaft alles so einfach zu sein. Schwarzweißmaler waren in ihrem Element. Es gab eine florierende, alles Dagewesene übertreffende „New Economy“. Unter diesem Begriff wurden alle Unternehmen zusammengefasst, die nur existierten, weil es das Internet und die Digitalisierung von Prozessen und Inhalten gab. Alle „New-Economy“-Unternehmen galten wegen des großen Erfolgs einiger weniger als großartig und waren unter hohem Erwartungsdruck zum Erfolg verdammt. Jeder junge Unternehmer, der mit einer einigermaßen guten Idee, die das Internet auf die eine oder andere Weise überzeugend in die Geschäftsprozesse einband, die Gründerszene betrat, wurde mit Vorschusslorbeeren und Venture Capital in bis dahin ungekanntem Ausmaß ausgestattet. Sehr schnell wurde unter diesen Bedingungen von blutjungen Unternehmern mit kaum etablierten Unternehmen auch der Schritt an die Börse vollzogen.
Fritz Kröger, Martin Sonnenschein, Dietrich Neumann, Kerry A. Schmitt

2. Trotz „Crash“ein Fakt: Die „New Economy“ treibt die Entwicklung an

Zusammenfassung
Niemand erinnert sich genau, wann es angefangen hat. 1990 ohne große Aufmerksamkeit beim breiten Publikum in die Welt gesetzt, war das Internet Mitte der 90er Jahre plötzlich überall eine Tatsache, an der niemand mehr vorbeikam. Jeder sprach davon, war dafür oder dagegen, aber niemand konnte wirklich absehen, wohin die Net-Mania innerhalb weniger Jahre führen sollte. Visionäre hatten so ihre Ideen, und als ab 1995/96 das so genannte Netz-Surfen in Mode kam, wurden diese Erwartungen schnell bestätigt.
Fritz Kröger, Martin Sonnenschein, Dietrich Neumann, Kerry A. Schmitt

3. E-volution unter Druck: Traditionelle Unternehmen nehmen die E-Herausforderung an

Zusammenfassung
Man kann sich die Diskussion am Mittagstisch eines Top-Managers, sagen wir einmal der Automobilzulieferindustrie, lebhaft vorstellen: Da sitzt der 22-jährige Sohn, der gerade mehr schlecht als recht das Vordiplom in BWL abgelegt hat und dessen einzige Berufserfahrung durch zwei vom Vater vermittelte Praktika aufgebaut wurde, eines in einem Handelshaus in Hongkong und das andere bei einem Softwarehersteller in San José, Kalifornien. Und da sitzt sein Erzeuger, der dreißig Jahre Ochsentour in drei verschiedenen Zulieferunternehmen hinter sich hat und nun von Glück sagen kann, dass er acht Jahre vor der Pensionierung noch in eine Vorstandsposition gerutscht ist. Er will seinen Jüngsten gerne auf einem ähnlichen Weg sehen. Weniger steinig versteht sich, aber auf jeden Fall erfolgreich soll der Weg sein. Beginnend mit der Vorstandsassistenz bei einem großen Automobilkonzern, und dann konsequent weiter. Schließlich kennt er genug wichtige Leute, die als Kunden seines renommierten Unternehmens dem Sohn des Vorstands gern mal einen Gefallen tun.
Fritz Kröger, Martin Sonnenschein, Dietrich Neumann, Kerry A. Schmitt

4. E-Formation: Der nächste Quantensprung

Zusammenfassung
Ein Old-Economy-Unternehmen, zum Beispiel ein Logistikdienstleister, der für seine Niederlassung in jeder x-beliebigen Großstadt weiteren Büroraum benötigt, ist gut beraten, wenn er zuerst im angestammten Bürohaus nachsieht, ob dort irgendwelche Internet-Start-ups angesiedelt sind. Wenn er fündig wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese bald einen Nachmieter suchen, der zum angemessenen Preis auch gleich die meist sehr schicken Möbel mit übernimmt.
Fritz Kröger, Martin Sonnenschein, Dietrich Neumann, Kerry A. Schmitt

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