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Über dieses Buch

Eveline Hipeli untersucht geeignete Maßnahmen, um Jugendlichen Internetkompetenz zu vermitteln. Die Autorin analysiert, welche Sozialisationsinstanzen als Vermittler eingesetzt werden können und wo deren Chancen und Grenzen liegen. Neben Alter, Geschlecht und Schultypus wurde die kreative und kritische Internetnutzung als Einflussfaktor für die Einstellung Jugendlicher gegenüber Netzguidance-Maßnahmen und Vermittlern untersucht. Denn die kreative und kritische Verwendung des Internets setzt andere Kenntnisse voraus als eine rein konsumorientierte Nutzung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Zwei Aussagen lassen sich aus dem Zitat der Zeichentrickfigur Homer Simpson herausfiltern: Die eine betrifft das Internet und dessen Existenz und Entwicklung, die andere beschreibt Simpsons Einstellung gegenüber dem Internet. Homer Simpson ist die Verbildlichung eines durchschnittlichen Familienvaters im mittleren Alter. Er hat zwei Töchter und einen Sohn zwischen eins und zehn Jahren, ist selbst kein „digital native“ (Prensky 2001: 1; Gasser/ Palfrey 2006: 13), der mit dem Internet aufgewachsen ist, doch seine Kinder schon.
Eveline Hipeli

2. Theoretischer Hintergrund

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel werden die für die vorliegende Arbeit zentralen theoretischen Ansätze vorgestellt und diskutiert. In einem ersten Schritt wird der Jugendliche Internetnutzer aus einer ganzheitlichen Perspektive skizziert. Anschliessend wird der Medienkompetenzbegriff eingeführt und es erfolgt eine Definition von Internetkompetenz und der Dimensionen, die mit der vorliegenden Arbeit untersucht werden. Es folgt die Einführung des Begriffs Mediensozialisation und eine Diskussion des Ansatzes aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Disziplinen (Pädagogik, Psychologie, Sozialisationsforschung). Danach wird der Uses-and-Gratifications-Ansatz vorgestellt. Die unterschiedlichen Funktionen, welche Online-Angebote für die Heranwachsenden erfüllen, werden aufgeführt und es wird verdeutlicht, dass die Jugendlichen im Erwerb von Internetkompetenz Gratifikationen für ihre persönliche Internetnutzung erkennen können. Die am Sozialisationsprozess der Jugendlichen beteiligten Instanzen werden in einem nächsten Schritt innerhalb der sozialökologischen Zonen des medienökologischen Ansatzes verortet.
Eveline Hipeli

3. Stand der Forschung

Zusammenfassung
Das Medienhandeln von Jugendlichen ist breit erforscht worden. Seit dem Aufkommen der digitalen, interaktiven Medien hat sich die Forschung nach einer langen Forschungstradition mit dem Fernsehen auch auf das Handy, auf Videospiele und das Internet verlagert. Die hohen Nutzungszahlen, die in deskriptiven Studien im In- und Ausland zu Jugendlichen und neuen Medien vorliegen, bestätigen die Faszination, welche vom Internet ausgeht. Was über die heutigen Jugendlichen, die Net-Generation bzw. die digital natives geschrieben worden ist, hat Rolf Schulmeister in einer Metaanalyse zusammengefasst (vgl. Schulmeister 2008), wobei er sich kritisch zur ‚Benennungswut‘ äussert und die Generationenkonzepte hinterfragt.
Eveline Hipeli

4. Fragestellungen

Zusammenfassung
Ausgehend vom theoretischen Hintergrund wurden in Kapitel 2.7 in Bezug auf die Internetkompetenzförderung von Jugendlichen zwei zentrale Fragen formuliert.
Eveline Hipeli

5. Schriftliche Befragung im Kanton Zürich

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel wird erläutert, wie die schriftliche Befragung für die vorliegende Arbeit vorbereitet und durchgeführt wurde. Das methodische Vorgehen und das Forschungsinstrument Fragebogen werden hierfür beschrieben.
Eveline Hipeli

6. Ergebnisse

Zusammenfassung
Bevor die Ergebnisse der Befragung vorgestellt werden, werden einige Details aus der Vorbereitung der Auswertung kurz beschrieben. Um möglichst repräsentative Aussagen machen zu können, wurden die Daten gewichtet. Die Verteilung der Schülerzahlen erwies sich bereits in den Rohdaten als ähnlich, wie sie tatsächlich als Verteilung der Schülerzahlen innerhalb der verschiedenen Schultypen zu finden ist. Die grössten Abweichungen waren bei den Kurzzeitgymnasien und den Berufsschulen zu erkennen. Die Gewichtungen wurden für die Auswertung in SPSS mit den folgenden Gewichtungsfaktoren vorgenommen: Langzeitgymnasium: 0.87, Kurzzeitgymnasium: 0.42, Sekundarschule: 0.89, Berufsschule: 1.67. Dem Umstand, dass die Jugendlichen im Klassenverbund befragt wurden, wurde im Vorfeld der Auswertung ebenfalls Rechnung getragen. Die Stichprobe bestand aus 67 Klassen. Jede Klasse bildete einen Klumpen.
Eveline Hipeli

7. Diskussion

Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Einstellung der Jugendlichen gegenüber Netzguidance-Massnahmen zu erheben und zu eruieren, wie sie unterschiedliche Vermittler von Internetkompetenz beurteilen. Damit sollten Antworten darauf gefunden werden, mit welchen Mitteln man im Jugendalter Internetkompetenz vermitteln kann und welche Sozialisationsinstanzen in dieser Phase als Vermittler eingesetzt werden können. Die Ergebnisse werden in diesem Kapitel diskutiert und mit den theoretischen Grundlagen, den Ergebnissen aus anderen Studien und bestehenden Netzguidance-Massnahmen in Beziehung gesetzt. Zu Beginn werden die zusammengefassten Erkenntnisse diskutiert. Anschliessend wird die Bedeutung der Ergebnisse für Netzguidance-Massnahmen und die Vermittler von Internetkompetenz aufgezeigt.
Eveline Hipeli

8. Schlussfolgerungen und Ausblick

Zusammenfassung
Im Jahr 1899 verbildlichte Jean Marc Cote seine Vision einer Schulklasse aus dem damals futuristischen Jahr 2000. Er malte ein Klassenzimmer, in welchem die Schüler mit Kopfhörern ausgestattet an ihren Pulten sitzen. Durch die Kopfhörer werden den Schülern im wahrsten Sinne des Wortes Informationen ‚eingetrichtert‘. Diese stammen aus einer Maschine, in die der Lehrer ein Buch nach dem anderen befördert. Das Gerät extrahiert sogleich die Inhalte und diese werden durch ein Kabel an die Kopfhörer und damit direkt in die Köpfe der Schüler transportiert. Auf den Pulten befindet sich nichts mehr, keine Hefte, keine Stifte. Eine Interaktion zwischen den Schülern oder zwischen Schülern und Lehrperson findet scheinbar nicht statt. Die Schüler empfangen Informationen mit Hilfe einer Maschine.
Eveline Hipeli

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